SHIKI Vienna | So geht Sushi heute!

Joji Hattori im SHIKI

Klar, man bekommt auch Wiener Schnitzel in Tokio. Aber der beste Bröselteppich weit und breit wird wohl trotzdem in Wien (oder zumindestens in Österreich) serviert werden. Genauso wird es unmöglich sein außerhalb Japans Sushi zu finden, das nur annähernd so gut schmeckt wie im Land der aufgehenden Sonne.

Joji Hattori – Dirigent, Geiger und Hobbykoch mit Hang zum Perfektionismus – weiß das genau. Und trotzdem eröffnet er im Herzen Wiens ein japanisches Restaurant namens SHIKI mit breitem Sushi-Angebot. Sein Anspruch? Er will Sushi servieren, das sowohl für das heimische als auch internationale Publikum außergewöhnlich ist – wenn auch nicht so originär gut wie in Japan selbst. Sein Trick: er lässt von seinem deutschen (!) Sushimeister zeitgenössische (oder wie wir Foodies und Hipster sagen: contemporary) Sushi kreieren, die seinesgleichen suchen. Wie das geht, aussieht und schmeckt lest ihr hier…

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The Bank | Das Gute ist immer und überall

The Bank

Der Kühlschrank ist leer, das Sparschwein auch.
Ich hab seit Wochen kein Schnitzel mehr im Bauch.

Bei leerem Kühlschrank zuhause gibt es derzeit wohl weit schlechtere Ideen als in das The Bank Restaurant im Hotel Park Hyatt Vienna zu gehen. Der Bauch wird dort auch mit einem hervorragenden Wiener Schnitzel (selbstverständlich vom Kalb) gefüllt. Leer darf das Sparschwein für einen Besuch dort zwar nicht sein, aber ein Banküberfall – wie von der EAV oben besungen – ist dafür auch nicht notwendig. Trotz Luxusambiente. Trotz bester Qualität. Trotz genialer Gerichte. Die Preise sind moderat – vor allem für diese exquiste Lage im ersten Bezirk. Bei unserem gesponserten Besuch dürfen wir uns durch zwei Menüs samt Weinbegleitung schlemmen. Zu Beginn grüßt die Küche mit selbstgemachten Gebäckstangen und einer irrguten fruchtig-sauer-scharfen Himbeer Gazpacho, die uns ganz Großes erhoffen lässt.

Mit einem Wort, die Lage ist genial.
Da hilft nur eins: ein The Bank Überfall!

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Fabios | “Cucina light” – Bist leicht deppat!

Fabios "Cucina Light"

“Ciao Fabio! Come stai? Wo ist der Rest von dir?”.

Diese Frage muss Fabio Giacobello diese Tage wohl öfter beantworten. Denn der Vollblut-Italiener hat merklich abgenommen – schießlich ernährt er sich seit einigen Wochen sehr bewusst, gesund und ausgewogen. Das versucht Giacobello seinen Gästen mit der neuen “Cucina light” Schiene im Restaurant Fabios weiterzugeben. Zum Glück fällt es Küchenchef Christoph Brunnhuber gar nicht schwer, frühlingshaft-leichte Gerichte zu kreieren und damit den Gästen – ohne schlechtem Gewissen – ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Dabei ist es auch völlig egal, dass die italienische Küche per se gar nicht leicht sein kann. Stichwort: Käse, Pasta und verführisches Dolce. Für uns zählt aber sowieso mehr der Geschmack als Kalorienerbsenzählerei und der Anteil von ungesättigten Fettsäuren. Und da fällt uns bei der “Cucina light” im Fabios doch noch was leichtes ein: “Bist leicht deppat! Ist das gut!“.

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Dom Beisl | A schöne Wirtschaft!

Dom Beisl

Wikipedia weiß über das Wiener Beisl folgendes zu berichten: Zunächst verstand man in Wien unter Beisl ein Lokal niederer Güte, bis sich ein Bedeutungswandel zum Besseren einstellte. Heute spricht man sogar von Nobelbeisln, das sind Lokale mit verfeinerter bodenständiger Küche, in denen sich die Hautevolee trifft.

Das Dom Beisl im Schatten des Wiener Steffls fällt wohl genau in diese Kategorie (nämlich “Nobelbeisl”): hier geht nicht nur die Wiener Hautevolee ein und aus, sondern es wird auch großartig bodenständig – aber eben zusätzlich mit großer Finesse und Perfektion – gekocht. Von niederer Güte ist hier gar nichts, zum Vorteil des Gastes – der sich in dieser schönen Wirtschaft einfach sauwohl fühlt…

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Reisfleisch Deluxe | Mit Schweinefilet und gebackener Salzgurke

Reisfleisch Deluxe mit Schweinsfilet und gebackenen Salzgurken

Was unterscheidet ein gutes Risotto von einem fantastischen Risotto? Richtig: die Qualität und der Geschmack der Brühe, die man für das Risottokochen verwendet. Zum Glück haben uns die fabelhaften Leute vom Bio-Internet-Greißler Porcella zwei Kostproben ihrer neuen Saucen & Fonds zur Verfügung gestellt, mit denen wir ein Paprika-Risotto (also quasi ein Reisfleisch Deluxe) gezaubert haben. Der Paprika Ansatz mit Turopolje Schmalz sorgt für Geschmack, Aroma und den nötigen Schmelz, der Fond vom Turopolje Schwein gibt die perfekte Brühe für das Risotto ab.

Dazu servieren wir ein zart rosa gegartes Schweinefilet. Für den nötigen Säurekick sorgt schließlich eine gebackene Salzgurke (Crazy!), die einmal mehr beweist, dass man wirklich alles panieren kann. Risotto und Schweinefilet haben wir mit unserem neuen Spielzeug – dem Thermomix - zubereitet. Das Rezept haben wir für euch aber einmal mit und einmal ohne Thermomix aufgeschrieben:

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Bärlauchspinat | Mit Rösterdäpfel und Stundenei

Bärlauchspinat mit Stundenei

Seit ein paar Wochen haben wir ein neues Spielzeug in der Küche: einen Thermomix. Ja, genau: das ist jenes Gerät, das vermeintlich faule Hausfrauen und -männer verwenden, um nicht selber kochen zu müssen. Wir finden das Super-Alleskönner-Küchengadget trotzdem super und wollen es schon jetzt nicht mehr missen. Außerdem wird es einen Grund haben, warum es in jeder Gourmetküche so ein Teil gibt…

Passend zum Gründonnerstag gibt es heute ein Rezept für einen Bärlauchspinat mit Rösterdäpfel. Dabei hat der Thermomix natürlich den Mixstab ersetzt (das Pürieren dauert damit nur mehr ein paar Sekunden) und als exquisites Extra ein Stundenei (Onsen-Ei) gezaubert. Denn mit dem Thermomix kann man auf 5 °C genau die Temperatur halten und somit auch Blödheiten wie Sous-Vide- und eben Stundenei-Garen veranstalten. Das Stundenei ist ein Hit: geschmeidig in der Konsistenz und unwiderstehlich gut im Geschmack!

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57 Restaurant & Lounge | Dinner mit Aussicht und viel Luft nach oben

57 Melià Restaurant

Für Restaurants gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Je besser die Aussicht, desto schlechter das Essen. In der 57 Restaurant & Lounge im höchsten Wolkenkratzer Wiens, dem DC Tower, wollen wir das nicht so recht glauben. Zu gut scheinen hier die Vorzeichen zu sein: Mit Siegfried Kröpfl hat man sich einen erfahrenen Mann ins Haus geholt, Sommelier Pascal Kopetzky (Weinskandal, Mraz & Sohn) kümmert sich um die Getränke, und das international-chice Ambiente sucht in Wien seines gleichen. Fix ist auf jeden Fall: vom 57sten Stock des DC Towers hat man derzeit den besten Ausblick auf die Donau-Metropole. Wenn da nur mal das Essen mithalten kann…

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Hausgemachte Krapfen | Nach Omas Art

Omas Krapfen

Sich einen ganzen Vormittag zurück in die Kindheit versetzt fühlen: Omas kuschelig warme Küchenstube, der Duft nach frischem Germ, Filterkaffee und einen Schuss Rum. Wie das geht? Ganz einfach: man schnappt die Oma bei der Hand und lässt sich von ihr zeigen, wie man die allerbesten Krapfen der Welt bäckt. Krapfentests zur Faschingszeit hin und her – die flaumigsten, wohlschmeckendsten, ja einfach gutesten Krapfen hat es immer schon bei der Oma gegeben.

Auch wenn die Großi am Anfang tiefstapelt: schon zehn Jahre lang hätte sie keine Krapfen gebacken (was nicht stimmt), hoffentlich würden sie eh was werden! In Omas Küchestube angekommen wird dann aber erst nicht gekleckert, sondern geklotzt. Wenn wir schon Krapfen backen, dann ordentlich. Die doppelte Masse wird gemacht. Drei Stunden später stehen wir mit über 60 Krapfen da. Den Rest der Familie und unsere Freunde freut’s. Denn alle waren sich einig: es sind die besten Krapfen wo gibt! Wir verraten euch heute, wie’s geht:

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T.O.M. R | Die fabelhafte Welt des Tom Riederer

Tom Riederer am Pfarrhof Sankt Andrä im Sausal

Tom Riederer kann nicht kochen. Also nicht so richtig. Er hat’s zumindestens nicht wirklich gelernt. Was wir sagen wollen: wir wissen nicht, ob Tom Riederer wie ein gelernter Koch kocht. Aber das ist auch egal: denn in seinem Pfarrhof in St. Andrä im Sausal schmeckt das Essen so gut, dass wir einfach nur baff sind. Baff wegen dem märchenhaft schönen Ambiente. Baff aufgrund der grandiosen Genussreise in 12 Gängen. Und vor allem baff über die lockere Art und Weise, wie Sympathikus Tom mit seinem Team diesen Laden schupft. Der Riederer hat sich hier seine eigene fabelhafte Welt geschaffen: ohne Hektik und Kommandoton in der Küche, ohne sturem Herunterbeten von Rezepten – dafür mit viel Kreativität, Leidenschaft und nachhaltiger Kochphilosophie. Anders als im Film ist die fabelhafte Welt des Tom Riederer zum Glück keine Fantasiewelt, sondern ganz real. Und jeder, der möchte, kann sie besuchen…

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