Bachsaiblings- und Spargel-Tatar mit Knusper-Quinoa und Bärlauch-Ziegenfrischkäse

Tatar vom Bachsaibling und Spargel

„Wir haben in Österreich das beste Wasser der Welt, also ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass es bei uns ganz hervorragende Fische gibt.” (Heinz Reitbauer, Küchenchef vom Steirereck im Stadtpark).

Verwunderlich ist jedoch, dass so selten einheimischer Fisch auf unsere Teller kommt – und wenn, dann wird er meistens doch “nur” gebraten. Dabei hat unser Fisch eine solch tolle Qualität, dass sich daraus auch ganz hervorragend Alpensushis oder Tatars zaubern lassen. Im Rahmen unseres Süßwasserfisch-Specials zeigen wir Euch heute, wie man einen feinen Bachsaibling roh mariniert und in ein himmlisches Tatar verwandelt. Etwas viel besseres kann man nicht am Teller haben – dazu gibts Gemüse und Kräuter der Saison (Spargel bzw. Bärlauch).

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Lachsforelle auf Kartoffelstampf, Zitronen-Creme und Gemüseperlen

Lachsforelle Jetzt wird’s fischig auf Topf und Deckel! In den nächsten Monaten dreht sich bei uns alles um Österreichische Süßwasserfische. Wir werden das beste aus den heimischen Gewässern braten, grillen, dämpfen, pochieren und als Suppe oder Tatar verarbeiten. Heute verraten wir Euch anhand einer herrlichen Lachsforelle wie Ihr quasi deppensicher ein Fischfilet perfekt braten könnt. Dazu gibts eine besonders raffinierte Zitronen-Creme und als optischen Aufputz knackiges Karotten-Zucchini-Gemüse. Zusätzliche werden wir Euch diesen Frühling den Grünen Veltliner näher bringen. So haben wir etwa die Weinviertel DAC Präsentation in der Hofburg besucht und werden Euch demnächst davon berichten. Eines schon vorweg: Wir haben viel Wein um wenig Geld entdeckt.
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Gewürzthunfisch mit Rote-Rüben-Carpaccio, Kreuzkümmelfladenbrot und rosa Sauerrahm

Gewürzthunfisch

Seit ein paar Tagen sollte der Frühling ja eigentlich schon begonnen haben. Bevor es draußen jetzt tatsächlich warm und frühlingshaft wird, ist es für uns an der höchsten Zeit die letzten roten Rüben der Saison aus dem Vorratskeller zu holen und zu verarbeiten. Winter trifft Frühling – so könnte man dieses Rezept verstehen: Das Wintergemüse Rote Rübe (oder: Rote Bete, wie unsere deutschen Freunde sagen) trifft auf einen kräftigen Gewürzmix und auf frisches Thunfischfilet. Das Ergebnis ist nicht nur optisch ein wahrer Bringer, sondern lässt auch die Geschmacksknospen – ganz wie es der Frühling will – erblühen. Dazu gibt es hocharomatisches Fladenbrot aus Dinkelmehl und Kreuzkümmel und einen unwiderstehlichen rosa Dip. Viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmen…

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Wintermenü | Nachspeise: Geeister Kaiserschmarrn

Geeister Kaiserschmarrn

Ob sich Kaiser Franz Joseph wohl im Grab umdrehen würde, wenn er von dieser Abwandlung des (nach ihm benannten) österreichischen Süßspeisenklassikers erfahren würde? Wohl kaum. Geschmack und Optik dieser Nachspeise erinnern zwar an den guten alten Kaiserschmarrn, in Wirklichkeit handelt es sich hier allerdings um ein Parfait – also um eine halbgefrorenen Leckerei. Unsere Gäste haben wir damit schon mehrmals erfolgreich verblüfft. “Das ist ja ein Eis” wird dann erstaunt festgestellt, gefolgt von innigen “Mmmhs” und “Ooohs“. Denn dieses Parfait, das sich hier als Kaiserschmarrn verkleidet, schmeckt mindestens genauso sündhaft gut wie sein optisches Vorbild.

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Wintermenü | Hauptspeise: Rinderfilet mit Rotweinschalotten und Trüffel-Tagliatelle

Rinderfilet

Wir lieben ja Essen aller Art (wer hätte das gedacht?). Inzwischen muss es schon lange nicht nur immer Fleisch sein. Jaja, wir sind durchaus Gemüsetiger (und folgen damit glücklicherweise einen allgemeinen Food-Trend) und bei Fisch und Meeresfrüchte geht uns ebenso das kulinarische Herz auf. Jedoch: DAS BESTE Gericht, das man zwischen die Zähne bekommen kann, ist und bleibt für uns ein Rinderfilet. Voraussetzung: die Fleischqualität und die Zubereitungsart stimmen. Dann wird das Geschmackserlebnis himmlisch – GARANTIERT!

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Wintermenü | Suppe: Karotten-Kokos Suppe mit Jakobsmuschel

Es ist ja immer lustig zu sehen, wie im Sommer rund um die Mittelmeer-Strände – vom schnöden Fischrestaurant am Hausmeisterstrand in Jesolo, bis zur hippen Tapas-Bar in Barcelona – die Jakobsmuschel auf allen Speisekarten feilgeboten wird. Fangfrisch aus dem Meer möchte man meinen … aber mitnichten: die besten Fanggebiete der nussigen Delikatesse liegen an den rauen Atlantikküsten rund um Schottland, Irland und Frankreich. Und die Fangzeit geht vom November bis März! Jakobsmuscheln sind also die perfekten Winter-Meeresfrüchte und passen zudem hervorragend zu exotischen Suppen. Um auch hier saisonal zu bleiben (als regional kann ich Euch die Jakobsmuschel ja jetzt nicht mehr verkaufen), gibt es heute eine Suppenvariante mit Karotte. Getränketipp: ein Rotgipfler aus der Thermenregion.

Karotten-Kokos Suppe

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Wintermenü | Vorspeise: Gänseleber mit Apfel-Zwiebel-Gemüse und Granny Smith Granitée

Bei Gänseleber scheiden sich ja sofort die Geister: viele Gourmets lieben sie, andere verabscheuen sie – weniger wegen dem Geschmack (wer mag den nicht?), sondern allein wegen der Erzeugungsart (Stichwort: Stopfleber). Nun: wir gehören wohl zur ersten Fraktion und sind der Meinung, dass auch eine NICHT gestopfte Leber durchaus eine Delikatesse sein kann – vorausgesetzt sie wird richtig zubereitet. Gänseleber muss sehr frisch gebraten werden, ansonsten zerläuft die Leber wie ein Stück Butter in der Pfanne. Vor dem Braten die Gänseleber im Eisschrank kurz anfrieren lassen – so schmilzt die Leber weniger schnell. Gute und günstige ungarische Gänseleber (KEINE Stopfleber!) gibt es z.B. bei Hendl Jahn am Viktor Adler Markt in Wien: www.hendl.at. Dazu noch ein Glas Gewürztraminer (z.B. von Gießauf-Nell aus Klöch) und die Welt ist in Ordnung.

Gänseleber
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Weihnachtsdessert | Lebkuchenparfait

Wir sind ja keine Dessertkönige – aber diese leckere Nachspeise gelingt auch jedem Anti-Pâtissier. Wenn es zu Weihnachten nach Lebkuchen und Zimt duftet, erfreut dieses Parfait bestimmt nicht nur die Kinderherzen. Das kühle Halbgefrorene mit dem typischen Advents-Geschmack ist der perfekte Begleiter zu selbstgebackenen Keksen. Frohe Weihnachten und Guten Appetit!

Lebkuchenparfait

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Herbstmenü 2012 | Hauptspeise: Frischlingsrücken auf Kürbis-Kartoffel-Püree mit Preiselbeer-Espuma

Waidmannsheil bei Topf und Deckel! Im Herbst hat Wild Saison und ein besonders zartes Stück vom Wildbret ist der Frischlingsrücken (das Beste vom jungen Wildschwein). Gemeinsam mit einem cremigen Kürbis-Kartoffel-Püree hat man dann schon recht viel Herbst am Teller. Natürlich könnte man dieses Gericht noch mit einem Preiselbeer-Pfirsich garnieren, aber das wäre ja etwas zu langweilig. Ein Preiselbeer-Espuma klingt da schon viel spannender! Und so wird es gemacht:

Frischlingsrücken

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Herbstmenü 2012 | Suppe: Maronencappuccino mit Chili-Milchschaum

Wer den verführischen Duft der Maronibräter in seine Küche holen möchte, zaubert am besten eine schnelle Maronisuppe in seinem Kochtopf. Will man nicht selbst Maroni braten und schälen, dann tun es zur Not auch die fertig gebratenen Maroni im Glas. So oder so – getuned mit Chili-Milchschaum und serviert in der dekorativen Kaffeetasse, wird aus der schnöden braunen Suppe schnell ein schicker Maronencappuccino. Klingt nicht nur besser, sondern schmeckt auch grandios – denn die nussig-süßlichen Maroni vertragen sich toll mit der feurigen Chili-Schärfe!

Maronencappuccino

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