<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Topf &#124; und &#124; Deckel</title>
	<atom:link href="http://www.topf-und-deckel.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.topf-und-deckel.at</link>
	<description>Zwei Genussmenschen teilen ihre kulinarischen Abenteuer</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Jun 2016 17:05:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Landhaus Bacher &#124; Das Beste ist nicht gut genug</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/landhaus-bacher/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/landhaus-bacher/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2016 17:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Fine Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: schlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wachau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3932</guid>
		<description><![CDATA[Thomas Dorfer ist ja eigentlich ein cooler Hund. Und ein guter Koch. Falsch: ein fantastischer Koch. Wie hat es uns also im Landhaus Bacher geschmeckt? Sehr gut! Dennoch war dieser Abend für uns keine kulinarischen Offenbarung. Trotz grandioser Geschmacksmomente. Trotz &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/landhaus-bacher/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/000_landhausbacher.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3949" title="Landhaus Bacher" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/000_landhausbacher.jpg" alt="Landhaus Bacher" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p>Thomas Dorfer ist ja eigentlich ein cooler Hund. Und ein guter Koch. Falsch: ein fantastischer Koch. Wie hat es uns also im Landhaus Bacher geschmeckt? Sehr gut! Dennoch war dieser Abend für uns keine kulinarischen Offenbarung. Trotz grandioser Geschmacksmomente. Trotz fehlerlosem Service. Trotz charmanten Landhaus-Ambiente. Trotz fulminanter Weinkarte. Das Beste (von Allem) ist eben manchmal doch nicht gut genug. Ein Erklärungsversuch:</p>
<p><span id="more-3932"></span>Zunächst aber mal zurück zum coolen Hund &#8211; Thomas Dorfer &#8211; zweifelsfrei ein Meister seines Fachs: seine Speisen sind allesamt perfekt am Spannungsbogen &#8220;salzig &#8211; sauer &#8211; süß&#8221; abgeschmeckt. Auf jedem Teller befinden sich beste (großteils regionale) Produkte, viel Herzblut und Leidenschaft. Leider wird aber <em>nur</em> der Geschmack und kein bisschen an Passion oder interessanten Zusatzinfos über die Speisen bis an den Tisch transportiert. Innovationen und Überraschungen (bei der Auswahl der Zutaten, Zubereitungsarten, Präsentation der Speisen) sucht man ebenso vergebens.</p>
<p>Selten haben wir die Gerichte eines Menüs in einer derart nüchtern-monotonen Abfolge serviert bekommen. Warum werden die Aperos auf Steinen und einer Baumrinde serviert? Wer hat den Holler gepflückt? Wieso kommt der Kümmel aus dem Waldviertel? Wer hat den Maibock geschossen? Was ist das besondere an diesem Mara de Bois Erdbeermark? All diese Fragen bleiben vom steifen Service unbeantwortet. Sowieso das Service: es scheint einem alten Hans Moser Film zu entstammen, redet in einem hochgestochen-schwulstig Ton, den heutzutag nur mehr Graf Bobbies und Frau Hofräte goutieren, versprüht aber sonst wenig Witz und Charme. Hauptsache das Wasserglas ist immer gut gefüllt (Nachschenken nach jedem EINZELNEN Schluck). Sorry, aber das musste jetzt raus!</p>
<p>Denn da verstehen wir den coolen Jeune Restaurateur Dorfer nicht: seine modern-kreativ österreichische Küche würde ein ebenso modernes und kreatives Service samt Präsentation verdienen. Seine Gäste wiederum, die hier mindestens um die 200 € pro Person liegen lassen, würden sich um das Geld ein kulinarisches Gesamtkunstwerk &#8211; inklusive Storytelling sowie ein wenig mehr Aha- und Wow-Momente &#8211; verdienen. Womöglich sieht das die bestehende Stammkundschaft anders, die Stammkunden von morgen aber bestimmt nicht.</p>
<p>Die heimelige Landhaus-Atmosphäre von Gaststube und -garten muss hingegen genauso bleiben wie sie ist. Genauso wie die Geschmackserlebnisse auf den meisten der servierten Tellern, die wir im jeweils 6-gängigen Frühlingsmenü (um 118 €) sowie Landhaus-Menü (um 133 €) genießen:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/00_amusebouche.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3950" title="APERO" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/00_amusebouche.jpg" alt="APERO" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>APERO<br />
</strong><span style="font-weight: 300;">Asiatisches Beef Tatar im Knäckebrot, Kohlrabitäschchen mit Avocado und Holunder, Brandteigsticks mit Spicy Chili Mayo</span></p>
<p>Die kleinen Apero-Happen werden auf einer Baumrinde und schwarzen Steinen serviert. Das sieht zwar sehr hübsch aus, macht aber sonst keinen Sinn. Geschmacklich können die Miniatur-Bissen jedoch sehr überzeugen und bereiten den Gaumen auf ein aromatisches Verwöhnprogramm vor. Das Beef Tatar wurde ähnlich feurig-asiatisch und zum Niederknien gut abgeschmeckt wie bei <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/amadors-wirtshaus/" target="_blank">Amador</a>, bei den Kohlrabitäschchen darf der Holler auf der Zunge tanzen und die Chili Mayo würde man sich am liebsten im Glas mit nach Hause nehmen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/01_pannacotta.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3951" title="Frischkäse Panna Cotta" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/01_pannacotta.jpg" alt="Frischkäse Panna Cotta" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>GRUSS AUS DER KÜCHE</strong><br />
Frischkäse Panna Cotta mit Erbsen- / Radieschen-Marinade</p>
<p>Beim eigentlichen Gruß aus der Küchen wird dann einen Gang runtergeschalten. Die Frischkäse Panna Cotta gerät &#8211; im Vergleich zu den vorigen Aperos &#8211; recht langweilig im Geschmack. Erbsen und Radieschen sind zwar hübsch anzusehen, aber auf diesem Teller halt auch nicht mehr als ein Salat.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/02_alpsaibling.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3933" title="RAMSAUER ALPSAIBLING &amp; HOLUNDERBLÜTEN A LA „CEVICHE“" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/02_alpsaibling.jpg" alt="RAMSAUER ALPSAIBLING &amp; HOLUNDERBLÜTEN A LA „CEVICHE“" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>RAMSAUER ALPSAIBLING &amp; HOLUNDERBLÜTEN A LA „CEVICHE“</strong><br />
weißer Marchfeldspargel, Ingwer, Gewürz-Cashewnüsse &amp; Holunderblütencreme</p>
<p>Die Idee mit der österreichischen &#8220;Ceviche&#8221; ist zwar nicht unbedingt neu, schmeckt aber in der Frühlingsvariante von Thomas Dorfer ganz hervorragend. Verpackt im süß-sauren Holunder und hauchzart-pikanten Ingwer kann sich der grandiose Alpsaibling bestens entfalten. Da verkommt der Spargel fast zum Nebendarsteller, auch wenn dieser natürlich am Punkt zubereitet wurde.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/03_entenleber.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3934" title="MARINIERTE ENTENLEBER, ALTER MADEIRA &amp; PERIGORD TRÜFFEL" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/03_entenleber.jpg" alt="MARINIERTE ENTENLEBER, ALTER MADEIRA &amp; PERIGORD TRÜFFEL" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>MARINIERTE ENTENLEBER, ALTER MADEIRA &amp; PERIGORD TRÜFFEL</strong><br />
karamellisierter Dörrapfel, Briochecreme, Piemontaiser Haselnüsse &amp; Honig, in Kakaobutter gebratener Brioche</p>
<p>Die marinierte Entenleber haben wir so &#8211; oder so ählich &#8211; schon einige Male genossen. Besonders gut an diesem Gang gefallen uns jedoch die Brioche- und Haselnuss-Cremchen, die perfekt zur Entenleber harmonieren. Für den Frische-Säure-Kick sorgen hier die Dörräpfel und die Madeira-Sauce. Die sündteuren Perigord Trüffel hätte man sich gerne sparen können.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/04_kaisergranat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3935" title="GEGRILLTER KAISERGRANAT „ROYALE“ &amp; PURPLE CURRY" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/04_kaisergranat.jpg" alt="GEGRILLTER KAISERGRANAT „ROYALE“ &amp; PURPLE CURRY" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>GEGRILLTER KAISERGRANAT „ROYALE“ &amp; PURPLE CURRY</strong><br />
die ersten Hülsenfrüchte, Fenchelherzen, gedörrte Physalis &amp; Limonen-Krustentierveloute</p>
<p>Der stärkste Gang im Frühlingsmenü wird mit dem gegrillten Kaisergranat serviert. Der Norwegische Hummer darf hier in einer Art Curry-Bouillabaisse schwimmen, die einmal mehr in einer perfekten Balance aus Säure und Schärfe abgeschmeckt wurde. Hülsenfrüchte und Fenchel tragen schöne vegetale Noten zum Gericht bei und komplettieren diesen mehr als erfreulichen Teller.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/05_rahmsuppe.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3936" title="SAURE RAHMSUPPE &amp; WALDVIERTLER KÜMMEL" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/05_rahmsuppe.jpg" alt="SAURE RAHMSUPPE &amp; WALDVIERTLER KÜMMEL" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>SAURE RAHMSUPPE &amp; WALDVIERTLER KÜMMEL</strong><br />
Spanferkelravioli, Wiener Schnecken, Junges Spitzkraut &#8211; „Szegediner Art“</p>
<p>Die saure Rahmsuppe im Landhaus-Menü kann hier leider lange nicht mithalten. Die Suppe schmeckt freilich in Ordnung und spielt schön mit den Gegenpolen aus Rahm-Säure und der Kümmel-Würze, die Einlagen (sowohl Ravioli als auch Schnecke) kommen hier aber fast gar nicht zur Geltung. Schade drum!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/06_seezunge.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3937" title="GEBRATENE ATLANTIK SEEZUNGE" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/06_seezunge.jpg" alt="GEBRATENE ATLANTIK SEEZUNGE" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>GEBRATENE ATLANTIK SEEZUNGE</strong><br />
gerösteter Senfkohl, Eierschwammerl, eingelegte Gurke, Arganölmousseline &amp; Beurre Blanc</p>
<p>Ein wenig überzeugender Gang folgt dann leider auch im Frühlingsmenü mit der gebratenen Seezunge. Fisch und Sauce sind absolut in Ordnung, die Eierschwammerl schmecken aber freilich noch nach gar nix &#8211; schließlich hatten wir erst Mitte Mai. Da konnte auch die herrliche Arganölmousseline nichts mehr retten.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/07_kohlrabi.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3938" title="KOHLRABI &amp; NUART'S SCHAFSTOPFEN" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/07_kohlrabi.jpg" alt="KOHLRABI &amp; NUART'S SCHAFSTOPFEN" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>KOHLRABI &amp; NUART&#8217;S SCHAFSTOPFEN</strong><br />
Pekannüße, Räucheraal, Estragoncreme &amp; Apfel-Kohlrabimarinade</p>
<p>Ein sehr spannendes Geschmackserlebnis dürfen wir jedoch mit Dorfers Variation aus Kohlrabi und Schaftstopfen genießen. Die Konsistenzen knackig-cremig-flüssig treffen hier auf sauer-würzig-laktatische Aromen und können unseren Gaumen vollends verzücken. Die zwei Streifchen Räucheraal hätte es bei diesen &#8211; fast vegetarischen Gericht &#8211; gar nicht gebraucht.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/08a_maibock.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3940" title="MAIBOCK AUS DEM WALDVIERTEL" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/08a_maibock.jpg" alt="MAIBOCK AUS DEM WALDVIERTEL" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>MAIBOCK AUS DEM WALDVIERTEL</strong><br />
Mairüben, Gewürz-Dattelcreme, karamellisierte Zwiebeln schwarze Oliven &amp; Wildschmorsaft mit Kubebenpfeffer</p>
<p>Das zarte Rückenstück vom Maibock sieht irgendwie unsauber geschnitten aus, wurde aber ansonsten handwerklich perfekt gegart und schmeckt auch hervorragend. Selbiges können wir von der Gewürz-Dattelcreme leider nicht behaupten, die einfach ganz und gar nicht unseren Geschmack trifft und uns an das klassische Apotheker-Zuckerl erinnert (Anis?). Der Rest schmeckt hervorragend, innovativ ist das Ganze aber natürlich nicht.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/09_zander.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3941" title="GEBRATENER NEUSIEDLERSEE ZANDER" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/09_zander.jpg" alt="GEBRATENER NEUSIEDLERSEE ZANDER" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>GEBRATENER NEUSIEDLERSEE ZANDER</strong><br />
junge Erbsen, weißer &amp; grüner Spargel, Brunnenkressepüree, Schinkenschaum &amp; Röstzwiebeljus</p>
<p>Da macht uns der superkross gebratene Zander mit Schinkenschaum (!) und Röstzwiebeljus (!) schon viel mehr Spaß. Fisch- und Fleischaromen samt Rostbraten-Assozationen gehen hier am Teller eine perfekte Symbiose ein. Ein traumhaftes Brunnenkressepüree sowie Erbsen und Spargel runden das Gericht perfekt ab.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/10_sauerampfer.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3942" title="SAUERAMPFEREIS" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/10_sauerampfer.jpg" alt="SAUERAMPFEREIS" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>SAUERAMPFEREIS</strong><br />
Veilchenblütensirup &amp; Joghurt</p>
<p>Während im teureren Landhaus-Menü noch ein Hauptgang serviert wird, muss man im Frühlingsmenü mit einem Eis vorliebnehmen. Die erste Enttäuschung weicht beim Probieren des fantastischen Sauerampfereis aber schnell und kann die aufkommende Fleischeslust beim Blick auf den Nachbarteller vollständig eindämmen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/11_lamm.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3943" title="GEGRILLTES VOM LIMOUSIN LAMM &amp; HARISSA" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/11_lamm.jpg" alt="GEGRILLTES VOM LIMOUSIN LAMM &amp; HARISSA" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>GEGRILLTES VOM LIMOUSIN LAMM &amp; HARISSA</strong><br />
Sommerkürbis, Erdnußbutter, Pfefferoni, junge Artischocken &amp; gebratene Senf-Kartoffel</p>
<p>Dennoch haben die Eisesser mit dem gegrillten Lamm vom Landhaus-Menü ein tolles Fleischgericht versäumt. Deftig und mit ordentlich Bumms dank Harissa und Pfefferoni erfreut diese Speise jede einzelne unserer Geschmacksnerven. Auch die jungen Artischoken und die Senf-Kartoffel schmecken großartig.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/12_erdbeere.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3944" title="ERDBEEREN, MILCH &amp; HONIG" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/12_erdbeere.jpg" alt="ERDBEEREN, MILCH &amp; HONIG" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>ERDBEEREN, MILCH &amp; HONIG</strong><br />
Mara de Bois Erdbeermark, Griesskrokant &amp; Flammerie, Metsirup &amp; Honigwabeneis</p>
<p>Das Dessert aus dem Frühlingsmenü klingt fantastisch, hält aber leider nicht was es verspricht. Vielleicht hätte uns wirklich wer erklären müssen, was &#8220;Mara de Bois&#8221;-Erdbeeren sind, um dieses Gericht entsprechend zu würdigen. So können wir dieser Süßspeisen-Komposition leider nur sehr wenig abgewinnen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/13_alpaco_schokolade.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3945" title="ALPACO SCHOKOLADE (PERU 67%) &amp; KOKOS" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/13_alpaco_schokolade.jpg" alt="ALPACO SCHOKOLADE (PERU 67%) &amp; KOKOS" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>ALPACO SCHOKOLADE (PERU 67%) &amp; KOKOS</strong><br />
Pistaziencreme, Traisentaler Sanddorn, marinierte Mango, Maccadamianusskrokant &amp; karamellisierter Rahm</p>
<p>Etwas besser (weil wenigstens Schoko!) geht es uns mit der Nachspeise im Landhaus-Menü, bei der uns der Kontrast zwischen dunkler Schokolade sowie Kokos, Mango und Pistazie recht gut gefällt. Wirklich begeistern kann uns aber auch dieses Dessert nicht.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/14_petitfours.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3946" title="SÜSSER AUSKLANG" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/14_petitfours.jpg" alt="SÜSSER AUSKLANG" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>SÜSSER AUSKLANG</strong><br />
Bienenstich mit Eierlikör</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/15_petitsfours.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3947" title="SÜSSER AUSKLANG" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/15_petitsfours.jpg" alt="SÜSSER AUSKLANG" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>SÜSSER AUSKLANG<br />
</strong><span style="font-weight: 300;">Rhabarbersüppchen mit Joghurtschaum, Schoko-Gugl mit Gummipralinen und Rosine, Helle Praline mit Salz &#8211; Dunkle Praline mit Curry, Topfenpalatschinke</span></p>
<p>Zum Glück werden uns zum süßen Ausklang noch eine Hand voller Köstlichkeiten serviert, die uns sehr gut in Erinnerung bleiben werden. Ehre der Bacher-Pâtisserie gerettet! Zum ersten Mal wird mit dem Rhabarbersüppchen im kleinen Bierglas auch etwas Witz in der Präsentation gezeigt. So einfach könnte es gehen. Bitte viel mehr davon!</p>
<p>Betrachtet man rein den Geschmack der Gerichte wird im Landhaus Bacher großes kulinarisches Kino geboten. Blättern wir allerdings über 100 € pro Menü hin, dann erwarten wir uns eine große Gourmet-Oper, die alle Sinne und auch unsere Emotionen berührt. Letzteres gelingt dem Team rund um Thomas Dorfer leider nicht (zumindestens nicht bei uns und nicht an diesem Abend). Kein einziger Ah-, Oh- oder Wow-Moment sind für uns in dieser Preisklasse &#8211; und noch dazu bei diesem Renommee des Hauses &#8211; einfach zu wenig. Auch als Chefkoch Dorfer am Ende des Abends seine obligatorische Tischrunde macht, will uns partout keine Frage (nach Zubereitung, Zutaten, etc.) oder ein besonderes Lob für ihn einfallen. Damit ist leider fast alles gesagt.</p>
<p>Die Weinkarte verdient dann doch noch eine Erwähnung. Erstens weil diese sehr exklusiv zusammengestellt ist (tolle Auswahl an Gewächsen aus der Wachau, Burgund, Bordeaux, Chianti, etc.), zweitens weil die Preise <del>grenzwertig</del> jenseits von Gut und Böse sind. Den billigsten Weißwein gibt es um 38 €, die meisten Weißen um die 40 € sind jedoch schon ausgetrunken. Beim Roten geht es sowieso erst ab 70 € los. Unsere Frage nach offenen Rotweinen wird mit dem Hinweis auf das Halbflaschen-Sortiment quittiert (die billigste Halbflasche um 60 € &#8211; Nein, danke!). Der Preischeck von ein paar günstigeren Weißweinen ergibt einen Aufschlag von knapp 300 Prozent auf den Ab-Hof-Preis. Anscheinend kann man sich im Landhaus Bacher eine solch exklusive wie teure Weinkarte leisten. Noch. Man wird hier in Zukunft umdenken müssen und, neben den Kapazundern, eine Reihe von günstigeren Weinen ins Sortiment aufnehmen müssen. Derzeit passt hier das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Gleiches gilt übrigens für das Essen (nur guter Geschmack sind uns keine 120 € wert).</p>
<p>Unsere Erwartungen im Landhaus Bacher wurden nicht erfüllt. Gut essen kann man im altwürdigen Wachauer Gourmettempel natürlich trotzdem. Wer nicht mehr will, wird von Thomas Dorfers Küche begeistert sein. Wer das gewisse Etwas oder neue kulinarische Eindrücke sucht, der bekommt woanders mehr um sein Geld (<a href="http://www.topf-und-deckel.at/2014/restaurants/steirawirt-3/" target="_blank">Steira Wirt</a>, <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/mraz-und-sohn/" target="_blank">Mraz und Sohn</a>, <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/taubenkobel/" target="_blank">Taubenkobel</a>, <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/tomr/" target="_blank">Tom Riederer</a> &#8211; um nur wenige in der gleichen Kategorie zu nennen). Wir hoffen, dass das Landhaus Bacher aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und nicht nur in der Küche &#8211; sondern auch punkto Service, Präsentation und Weinkarte &#8211; bald im neuen Jahrtausend ankommen wird.</p>
<p><strong><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/landhaus_bacher.png"><img class="alignright size-full wp-image-3948" title="Landhaus Bacher" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/05/landhaus_bacher.png" alt="Landhaus Bacher" width="137" height="178" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank"><br />
Empfehlenswert</a></strong> | <strong><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-schlecht" target="_blank">Preis-Leistung: schlecht</a></strong></strong></strong></p>
<p><strong>Landhaus Bacher</strong><br />
Südtirolerplatz 2, 3512 Mautern<br />
<a href="http://www.landhaus-bacher.at" target="_blank">www.landhaus-bacher.at</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/landhaus-bacher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Amadors Wirtshaus &#124; Der Besuch der Parasiten</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/amadors-wirtshaus/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/amadors-wirtshaus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2016 16:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1190]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Fine Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3903</guid>
		<description><![CDATA[Juan Amador hasst Foodblogger. Das sagt er zumindestens in Tim Mälzers TV-Show und nennt sie ihn einem Interview in der Stuttgarter Zeitung sogar Parasiten. Wir haben ihn trotzdem in seinem neuen Wirtshaus in Wien Döbling besucht und können diese Antipathie &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/amadors-wirtshaus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/00_amador.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3904" title="Amadors Wirtshaus" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/00_amador.jpg" alt="Amadors Wirtshaus" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p>Juan Amador hasst Foodblogger. Das sagt er zumindestens in Tim Mälzers TV-Show und nennt sie ihn einem Interview in der <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.starkoch-juan-amador-wir-verkaufen-sand-in-der-sahara.bff5cd52-9524-4c45-8cdf-3e90bb572fea.html" target="_blank">Stuttgarter Zeitung</a> sogar Parasiten. Wir haben ihn trotzdem in seinem neuen Wirtshaus in Wien Döbling besucht und können diese Antipathie <em>leider</em> nicht erwidern &#8211; es schmeckte einfach zu gut. Dennoch ergreifen wir die Chance der &#8211; zwischen den Zeilen liegenden &#8211; Aggro-Stimmung und fallen mit unserer Kritik ausnahmsweise gleich ins Haus:</p>
<ul>
<li><strong>Keine Spur von Casual Fine Dining</strong>: Uns ist die Debatte um den Namen &#8220;Wirtshaus&#8221; ja prinzipiell wurscht, aber einen Hauch mehr Gemütlichkeit und Ungezwungenheit hätten wir uns hier schon erwartet (vor allem, weil dies von Amador auch genau so angekündigt wurde). Am liebsten hätten wir in der lässigen Greißlerei Platz genommen und uns dort das 5-Gänge-Gourmetmenü reingeschraubt.</li>
<li><strong>Nervige Musik</strong>: die musikalische Untermalung wäre eine Beleidigung für jeden Fahrstuhl gewesen. Langweilig, eintönig, laut und penetrant. Zum ersten Mal hat uns eine Musik in einem Lokal wirklich gestört. Da waren uns sogar die satten Beats im Kussmaul lieber.</li>
<li><strong>Kaum Saisonalität und Regionalität</strong>: die ersten beiden Gänge des Menüs zeigen noch sehr gut, wie Amadors Küche mit Wien-Bezug aussehen kann. Danach wird es leider beliebig. Auch die Frühlingssaison wird nur durch eine einzige Zutat (Spargel) in insgesamt zehn Gängen gehuldigt. Ansonsten hätte man jedes Gericht wohl auch in jeder anderen Saison servieren können.</li>
<li><strong>Wenig Originalität</strong>: man wird das Gefühl nicht los, dass Amador sein Mannheimer Restaurant samt Crew, Porzellan und Speisekarte einfach nach Wien übersiedelt hat. Wiener Küchenzitate sucht man ab Gang 3 vergebens und mit Ösi-Schmäh und -Charme wird sowieso gespart.</li>
</ul>
<p>Genug gedisst! Jetzt erzählen wir euch wie fantastisch gut es uns in Amadors Wirtshaus geschmeckt hat:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/01_amusebouche.jpg"><span id="more-3903"></span><img class="alignright size-full wp-image-3905" title="Ouvertüre" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/01_amusebouche.jpg" alt="Ouvertüre" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Ouvertüre: Strammer Max mit Schinkenessenz | Gulaschgermknödel mit Ochsenschwanz-Füllung | Beef Tatar Chinoise</strong></p>
<p>Im Wirtshaus-Teil von &#8220;Amador&#8217;s Wirtshaus &amp; Greißlerei&#8221; werden zwei Sechsgänge-Menüs inkl. ein paar Kleinigkeiten vorneweg und hint&#8217;n nach angeboten. Die Menüs hören auf die unergründlichen Namen &#8220;Zauberflöte&#8221; und &#8220;Fidelio&#8221; und kosten ohne bzw. mit Käse (aus der Fromagerie zu Riegersburg) jeweils 105 bzw. 125 Euronen. Das Weinmenü gibt es um happige 85 € dazu. Wir bestellen beide Menüs ohne Käse (denn die großartigen Stinker von der Riegersburg kennen wir eh schon) sowie die Weinbegleitung zu Fidelio. Davor gönnen wir uns einen Winzersekt von Miteigentümer Wieninger &#8211; dafür traut man sich stolze 16 € pro Glas zu verlangen (Anmerkung: in der Greißlerei haben wir anschließend die Magnum-Flasche des süffigen Cuvées Katharina um 33 € erstanden!).</p>
<p>Will man bei Amador fein speisen, muss man den gemütlichen Teil des Lokals schnell wieder verlassen. Durch die Greißlerei geht es in das traumhafte Gewölbe des ehemaligen Wieninger-Sektkellers mit Blick auf ein paar Barrique-Fässer durch die Glasscheibe. Alles andere ist dann so gar nicht mehr rustikal. Rote Teppiche, runde Tische mit bodenlanger weißer Tischwäsche, schummriges Licht und nervtötende Instrumental-Mukke in der Dauerschleife. Das Service ist freundlich, aber zurückhaltend. An sich nicht störend, aber von einem Sommelier oder Chefkellner hätte man sich schon etwas mehr Redseligkeit und Esprit erwartet.</p>
<p>Aber nun endlich zum Essen: kaum stehen die Amuse Bouches am Tisch darf man in die fabelhafte Welt von Juan Amadors Aromen und Geschmäcker eintauchen. Der Stramme Max mit Schinkenessenz erinnert zwar nur flüchtig an ein ordinäres Abendbrot, schmeckt aber herrlich kross-schmalzig-intensiv. Beim daumengroßen Gulaschgermknödel schmeckt man jedes seiner geschätzten 1000 komprimiert und sündhaft guten Kalorien, und der (viel zu kleine!) Klecks vom Beef Tatar Chinoise sucht sowieso seines Gleichen. Lasst uns nicht mehr von Ambiente, Musik und Service reden &#8211; schwärmen wir einfach vom Essen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/02_geeister_geschmischter_s.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3906" title="Geeister Gemischter Satz: Royal Caviar | Haselnussmilch | Malzbrot" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/02_geeister_geschmischter_s.jpg" alt="Geeister Gemischter Satz: Royal Caviar | Haselnussmilch | Malzbrot" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Geeister Gemischter Satz: Royal Caviar | Haselnussmilch | Malzbrot</strong></p>
<p>Wir tippen auf die Geheimzutat &#8220;Butter&#8221;, die hier zur Genüge verarbeitet wurde, um diese Eiscreme so unglaublich cremig-mollig zu machen. Haselnussmilch und Malzbrot steuern großartige Umami- und Röstaromen bei, nur der teure Kaviar geht bei so viel Mächtigkeit einfach unter.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/03_alpenlachs.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3907" title="Alpenlachs: Gurke | Dill | Kren" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/03_alpenlachs.jpg" alt="Alpenlachs: Gurke | Dill | Kren" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Alpenlachs: Gurke | Dill | Kren<br />
</strong><em>Weingut Mantlerhof, Kremstal, Österreich: Roter Veltliner Reisenthal Reserve 2014 </em></p>
<p>Etwas filigraner, aber nicht weniger aromatisch geht es im Menü &#8220;Fidelio&#8221; zu. Der Alpenlachs wurde so zart gegart, dass er mit der Gabel zerfällt. Dafür streiten sich die grandiosen Knusper-Irgendwas-Kügelchen obendrauf und die seperat gebratene Fischhaut um die beste Crunchigkeit. Der Gurken-Dill-Sud ist von einer famosen Intensität und gibt dem Gericht einen eigenständigen Charakter.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/04_zander.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3908" title="Zander: Paprika  I  Gulaschsaft  I  Palffy Knödel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/04_zander.jpg" alt="Zander: Paprika  I  Gulaschsaft  I  Palffy Knödel" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Zander: Paprika  I  Gulaschsaft  I  Palffy Knödel</strong></p>
<p>Ein sehr schönes Zitat österreichischer Küche gelingt dem Amador-Team mit dem Zander im Paprika- bzw. Gulaschsaft. Das hauchdünne Pallfyknödel dazu hätte man sich zwar sparen können, dafür sorgt die Scheibe Lardo obendrauf für die &#8211; für ein Gulasch dringend notwendigen &#8211; Fett-Assoziationen. Aus dem Gulaschsaft wurde hier freilich ein wahnsinnig g&#8217;schmackiger Gulaschjus, der gemeinsam mit Paprikacreme und -röllchen, das Gulasch bzw. Paprikahendl-Erlebnis auf Gourmetniveau perfekt macht.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/05_kabeljau.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3909" title="Kabeljau: Melanzani  I  Lustenauer Senf  I  Herzmuscheln" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/05_kabeljau.jpg" alt="Kabeljau: Melanzani  I  Lustenauer Senf  I  Herzmuscheln" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Kabeljau: Melanzani  I  Lustenauer Senf  I  Herzmuscheln<br />
</strong><em>Suertes del Marqués, Teneriffa, Spanien: Vidonia 2014</em></p>
<p>Dieses Gericht bleibt vor allem dank seiner außergewöhnlichen Kombination aus Fisch, Meeresfrüchten und Lustenauer Senf (!) in Erinnerung. Das schmeckt so aberwitzig gut, dass wir zweimal nachfragen müssen, ob es sich bei der schwarzen Paste am Teller tatsächlich um den Senf (Schwarzes Gold: mit Traubenkernöl) handelt.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/06_herzbries.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3910" title="Herzbries: Jakobsmuschel  I  Petersilie  I  Pastinake" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/06_herzbries.jpg" alt="Herzbries: Jakobsmuschel  I  Petersilie  I  Pastinake" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Herzbries: Jakobsmuschel  I  Petersilie  I  Pastinake</strong></p>
<p>Danach driftet Amador in Richtung seiner Klassiker ab, die er bereits in Mannheim so &#8211; oder so ähnlich &#8211; kredenzt hat. Und ja: Dreisterne-Küche schmeckt nun mal sensationell gut! Zartes Bries und glasige Jakobsmuschel dürfen hier in einem hocharomatischen Süppchen aus Petersilie schwimmen, das zudem von einem Petersilien-Gelee bedeckt wird. Tolle Konsistenz, wahnsinnige Geschmacksintensität. Zum Hineineinlegen!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/07_kaisergranat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3911" title="Kaisergranat: Kalbskopf  I  Spargel  I  Sauce Gribiche" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/07_kaisergranat.jpg" alt="Kaisergranat: Kalbskopf  I  Spargel  I  Sauce Gribiche" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Kaisergranat: Kalbskopf  I  Spargel  I  Sauce Gribiche<br />
</strong><em>Weingut Rudolf Fidesser, Weinviertel, Österreich: Grüner Veltliner Kapellenberg 2013</em></p>
<p>Der Wahnsinn geht auch im Menü Zwei munter weiter: der Kaisergranat (Langostino) ist in Perfektion gegart und wird sensationell vom hauchdünnen Kalbskopf und der feinen Säure der Sauce Gribiche konterkariert. Der weiße Spargel wurde nur kurz am Holzkohlegrill geschmissen und kann so seine Knackigkeit und sein Aroma perfekt ausspielen. Wow!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/08_taube.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3912" title="Mieral Taube: Mango  I  Cocos  I  Purple Curry" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/08_taube.jpg" alt="Mieral Taube: Mango  I  Cocos  I  Purple Curry" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Mieral Taube: Mango  I  Cocos  I  Purple Curry</strong></p>
<p>Im Hauptgang angekommen, heben wir endgültig in neue kulinarische Sphären ab: die Mieral Taube (Amadors Signature Dish) ist schlichtweg eines der besten Gerichte, die wir je genießen durften. Jede Beschreibung spottet der Genialität dieser Götterspeise &#8211; nur so viel: buttrig-lebrig-zart (Taube), samtig-würzig-süß (Sauce und Gewürzmantel), exotisch-erfrischend-überraschend (Cremen und Beiwerk).</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/09_lammruecken.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3913" title="Lammrücken: Artischocken  I  Morcheln  I  Schwarze Oliven" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/09_lammruecken.jpg" alt="Lammrücken: Artischocken  I  Morcheln  I  Schwarze Oliven" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Lammrücken: Artischocken  I  Morcheln  I  Schwarze Oliven<br />
</strong><em>Muhr-Van der Niepoort, Carnumtum, Österreich: Rote Erde 2013</em></p>
<p>Da kommt der Lammrücken freilich lange nicht mit. Auch wenn die Tapanade aus schwarzen Oliven sehr schön am Gaumen kitzelt und die Artischocken und Morcheln eine sehr gute Beilage zum perfekt rosa gegarten Fleisch liefern. Vielleicht hätte hier eine rustikalere Lammvariante mit viel Röstaromen und deftigen Gewürzen besser funktioniert, um gegen die Taube im Menü &#8220;Zauberflöte&#8221; antreten zu können (was zugegeben aber nicht die Aufgabe dieses Gerichts war).</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/10_zartbitter.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3914" title="Zartbitter: Salzkaramell  I  Wiener Melange  I  Original Beans" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/10_zartbitter.jpg" alt="Zartbitter: Salzkaramell  I  Wiener Melange  I  Original Beans" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Zartbitter: Salzkaramell  I  Wiener Melange  I  Original Beans</strong></p>
<p>Vor den Süßspeisen halten wir kurz inne und hoffen, dass auch die Pâtisserie-Künste aus dem Mannheimer Dreisterne-Haus nach Wien mitübersiedelt sind. Und ja: sind sie! In Amadors Wirtshaus bleiben die Desserts am selben hohen Niveau wie die vorherigen Speisen und schmecken einfach himmlisch. Die Variation aus Zartbitter-Schokolade (inklusive Parfait, das nicht am Foto zu sehen ist) übererfüllt alle Erwartung eines jeden Schoko- bzw. Nachspeisentigers. Üppig, süß und dennoch sehr raffiniert!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/11_brickinthewall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3915" title="Brick in the Wall: Rote Rüben  I  Himbeere  I  Tonka Bohne" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/11_brickinthewall.jpg" alt="Brick in the Wall: Rote Rüben  I  Himbeere  I  Tonka Bohne" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Brick in the Wall: Rote Rüben  I  Himbeere  I  Tonka Bohne<br />
</strong><em>Weingut Clemens Busch, Mosel, Deutschland: Riesling Marienburg Kabinett 2014</em></p>
<p>Noch eine Spur besser gefällt uns Amadors Nachspeisenklassiker &#8220;Brick in the Wall&#8221;. Der süße Legostein aus Rote Rüben und Himbeeren samt Sorbets, Mini-Macarons und Cremchen trifft genau unseren Geschmack. Ein erfrischender Abschluss mit perfekter Balance zwischen Süß und Sauer als (beinahe) Höhepunkt des Menü (schließlich wollen und können wir die Taube noch immer nicht vergessen!).</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/12_naschmarkt.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3916" title="Naschmarkt" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/12_naschmarkt.jpg" alt="Naschmarkt" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Naschmarkt: Zuckerkaramell Dille und Rote Rübe mit Wasabi | <strong>Cannelés | </strong>Helle Schokolade mit Hühnerhaut | Dunkle Schokolade mit Schweinepopcorn | Geeiste Yogurette in Steinform</strong></p>
<p>Zum Abschluss werden uns noch ein paar köstliche Naschereien zu einem perfekten Espresso serviert (letzteres ist in der Spitzengastronomie leider keine Selbstverständlichkeit): die Cannelés sind zwar unnötig wie immer (werden oft als Petit Fours serviert, sind aber nie gut), dafür schmecken die kreativen Schokokreationen und die Yogurette-Eis-Steinchen absolut himmlisch. Applaus gibt es auch für das Zuckerkaramell mit Wasabi, für die man eigentlich einen Waffenschein bräuchte (scharf!).</p>
<p>Amadors Wirtshaus muss selbstverständlich als neuer Fixstern in Wiens Gastroszene gesehen werden. Wo man so gut isst wie hier, da wird es stets ausgebuchte Tische und lange Reservierungslisten geben. Noch dazu, weil die Preisgestaltung des Essens sowie der Flaschenweine absolut fair kalkuliert ist (am Nebentisch wurde der Kellner sogar gefragt, ob es sich bei einem Wein tatsächlich um den Preis für die Flasche und nicht für das Glas handle). Eine kleine Frechheit sind hingegen die Preise für Weinbegleitung und den Aperitif (wie bereits zu Beginn erwähnt): die Weine waren sehr gut auf die Speisen abgestimmt, recht außergewöhnlich und absolut passend. Allerdings wurden hier durchwegs <em>nur</em> 20 € Weine serviert. Somit hätte man für die 85 € der Weinbegleitung fast alle 5 Flaschen aus dem Weinmenü ab Hof kaufen können.</p>
<p>Ansonsten können wir nur unsere Eingangskritik wiederholen: Fantastisches Essen trifft hier auf schnödes Ambiente, langweiliges Service und wenig Originelles. Unser Tipp an Amador: schmeiß die roten Teppiche und die weiße Tischwäsche aus dem Kellergewölbe, sorge für tatsächlich gemütliche und lockere Atmosphäre und nimm dem Servicepersonal den Stock aus dem Arsch. Moderne Sommeliers können begeistern, Schmäh führen und lassen den Gast manchmal auch selbst über die Weinbegleitung entscheiden (siehe z.B. im <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/o-boufes" target="_blank">O Boufés</a>, wo man teilweise 3 Kostgläser pro Gang einfach so zum Probieren bekommt). Ansonsten hoffen wir, dass Amador die Wiener Luft nicht weiterhin nur schnuppert sondern bald vollständig inhaliert hat. So könnte hier noch ganz Großes entstehen: Amadors geniale Küche gwürzt mit Wiener Kulinarik &#8211; und das am besten in einer echten Casual Fine Dining Variante. Wenn es dann so weit ist, kommen wir sehr gerne wieder&#8230;</p>
<p><strong><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/amador_logo.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3925" title="Amadors Wirtshaus" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/amador_logo.jpg" alt="Amadors Wirtshaus" width="141" height="113" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank">Empfehlenswert</a></strong> | <strong><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong> </strong></strong></p>
<p><strong>Amador&#8217;s Wirtshaus &amp; Greißlerei</strong><br />
Grinzingerstraße 86, 1190 Wien<br />
<a href="http://www.amadorswirtshaus.com" target="_blank">www.amadorswirtshaus.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/amadors-wirtshaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bärlauchknödel &#124; Mit gelber Paprikasauce</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/baerlauchknoedel/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/baerlauchknoedel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2016 17:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeise]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3883</guid>
		<description><![CDATA[Bei uns wurde der Frühling heuer von Jeremy Ilian im Restaurant La Véranda mit seinen fantastischen Bärlauchknödel eingeläutet. Und wie immer, wenn uns ein Gericht so gut schmeckt, müssen wir es sofort nachkochen. Deshalb präsentieren wir euch heute unsere Variante der &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/baerlauchknoedel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/01_baerlauchknoedel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3886" title="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/01_baerlauchknoedel.jpg" alt="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bei uns wurde der Frühling heuer von Jeremy Ilian im Restaurant <strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/la-veranda" target="_blank">La Véranda</a></strong> mit seinen fantastischen Bärlauchknödel eingeläutet. Und wie immer, wenn uns ein Gericht so gut schmeckt, müssen wir es sofort nachkochen. Deshalb präsentieren wir euch heute unsere Variante der Bärlauchknödel, verfeinert mit Schaffrischkäse und Pinienkernen. Als Tüpfelchen auf dem &#8220;i&#8221; werden die Knödel abschließend im Bärlauchspinat geschwenkt. Für einen weiteren Farb- und Geschmacksklecks am Teller sorgt noch eine gelbe Paprikasauce, die mit ihrer Fruchtsäure perfekt den Bärlauch ergänzt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/03_baerlauchknoedel.jpg"><span id="more-3883"></span><img class="alignright size-full wp-image-3884" title="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/03_baerlauchknoedel.jpg" alt="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline; color: #99cc00;"><em><strong>Rezept für 8 große oder 12 kleine Knödel</strong></em></span><span style="color: #99cc00;"><em><strong> </strong></em></span><span style="color: #99cc00;"><strong><em>(frei nach <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://burgenland.orf.at/radio/stories/2524277/" target="_blank"><span style="color: #99cc00; text-decoration: underline;">Michael Graf</span></a></span>)</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #99cc00;"><strong>Bärlauchknödel</strong></span></p>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li>150 ml Milch</li>
<li>2 Eier</li>
<li>250 g Semmelwürfel</li>
<li>200 g Bärlauch</li>
<li>50 g Butter</li>
<li>1 Zwiebel, fein gehackt</li>
<li>20 g Pinienkerne, geröstet und gehackt</li>
<li>200 g Schaffrischkäse</li>
<li>50 g Mehl griffig</li>
<li>5 g Maisstärke für Kochwasser</li>
<li><a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/rezepte/baerlauchspinat-stundenei/" target="_blank">Bärlauchspinat aus ca. 400 g Spinat und 200 g Bärlauch (<span style="text-decoration: underline;">siehe Rezept am Blog</span>)</a></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Die Eier mit der Milch vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.</li>
<li>Die Eiermilch über die Semmelwürfel gießen und ebenfalls durchmischen. Diese Masse ca. eine halbe Stunde stehen lassen.</li>
<li>Inzwischen den Bärlauch kurz im kochenden Wasser blanchieren und im eiskalten Wasser abschrecken. Den Bärlauch gut ausdrücken und danach fein hacken.</li>
<li>Den gehackten Zwiebel in einem kleinen Topf in Butter goldbraun dünsten.</li>
<li>Bärlauch, Schaffrischkäse, Pinienkerne und Zwiebelbutter unter die Semmelmasse mengen. Danach das Mehl untermischen.</li>
<li>Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser großzügig salzen.</li>
<li>Die Maisstärke im kalten Wasser anrühren und in das Kochwasser einrühren.</li>
<li>Die Bärlauchknödel ca. 15-20 Minuten kochen lassen (alternativ dazu die Bärlauchknödel 20 Minuten im Dampfgarer bei 100 Grad Celsius garen).</li>
<li>Die fertigen Bärlauchknödel im <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/rezepte/baerlauchspinat-stundenei/" target="_blank">Bärlauchspinat</a></span> schwenken und auf der Paprikasauce (siehe Rezept unten) anrichten. Auf Wunsch noch mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.</li>
</ol>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/02_baerlauchknoedel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3887" title="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/02_baerlauchknoedel.jpg" alt="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong><span style="color: #99cc00;">Gelbe Paprikasauce</span></strong></p>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li>2 gelbe Paprika, geputzt und in grobe Stücke geschnitten</li>
<li>1 Zwiebel, fein gehackt</li>
<li>1 EL Butter</li>
<li>125 ml Schlagobers</li>
<li>1 Knoblauchzehe, angedrückt und geschält</li>
<li>5 Thymianzweige</li>
<li>2 EL Weißweinessig</li>
<li>Salz, Pfeffer</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Zwiebel und Paprika in Butter anschwitzen.</li>
<li>Mit Schlagobers aufgießen und mit Knoblauch, Thymian, Weißweinessig sowie Salz und Pfeffer würzen.</li>
<li>Die Paprikamasse im Topf kurz aufkochen lassen und anschließend mit einem (Stab-)mixer fein pürieren.</li>
<li>Die Paprikasauce durch ein feines Sieb passieren und nochmal mit Salz, Pfeffer und Weißweinessig abschmecken (<span style="text-decoration: underline;">Achtung</span>: das Passieren ist wichtig, weil die Sauce ansonsten bitter sein kann).</li>
</ol>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/04_baerlauchknoedel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3885" title="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/04/04_baerlauchknoedel.jpg" alt="Bärlauchknödel mit gelber Paprikasauce" width="1280" height="1920" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/baerlauchknoedel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>La Véranda &#124; So schmeckt der Frühling im Sans Souci Wien</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/la-veranda/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/la-veranda/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 17:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1070]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Fine Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3855</guid>
		<description><![CDATA[Im Normalfall möchten wir nicht einmal in Hotel-Restaurants essen, wenn wir in einem Hotel übernachten. Warum sollten wir also in Wien in einem Hotel zu Abend essen, wenn wir dort nicht wohnen und uns noch dazu hunderte andere kulinarische Möglichkeiten &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/la-veranda/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/00_laveranda.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3857" title="La Véranda" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/00_laveranda.jpg" alt="La Véranda" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im Normalfall möchten wir nicht einmal in Hotel-Restaurants essen, wenn wir in einem Hotel übernachten. Warum sollten wir also in Wien in einem Hotel zu Abend essen, wenn wir dort nicht wohnen und uns noch dazu hunderte andere kulinarische Möglichkeiten offen stehen? Ganz einfach: <span style="font-weight: 300;">die Hotel-Restaurants gehören zur absoluten Gourmetspitze in der Donaumetropole! N</span><span style="font-weight: 300;">euerdings wurde neben dem </span><strong>Edvard</strong><span style="font-weight: 300;"> im Kempinski auch das </span><strong>Opus</strong><span style="font-weight: 300;"> im Imperial mit einem Michelin Stern ausgezeichnet, andere &#8211; wie </span><strong>The Bank</strong><span style="font-weight: 300;"> im Park Hyatt oder eben das </span><strong>La Véranda</strong><span style="font-weight: 300;"> im Sans Souci haben in den letzten Jahren eine vielversprechende Entwicklung hingelegt. Im <strong>La Véranda </strong>hat uns nun Chefkoch <strong>Jeremy Ilian</strong> seine neue Frühlingskarte präsentiert und uns nicht nur mit seinem süßen französischen <em>Accent</em> sondern auch mit seinen Speisen verzückt&#8230;</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3855"></span>Eine Nacht in einem exklusiven Fünfsterne-Hotel in Wien wird man sich nicht so oft leisten wollen. Umso besser, dass man in Nobelhotels wie dem <strong>Sans Souci</strong> dieses luxuriöse Ambiente, Service und Flair auch per Extraeingang über das Hotel-Restaurant <strong>La Véranda</strong> betreten kann. Damit auch das Essen zum schicken Interieur passt wurde vor wenigen Monaten der junge Franzose Jeremy Ilian als neuer Chefkoch eingestellt &#8211; wohl mit dem Auftrag das Ein-Hauben-Restaurant in noch höhere kulinarische Sphären zu führen. Während er zuvor im Café des Motto am Fluss für ausgezeichnete Bistro-Küche verantwortlich war, darf er sich hier im Fine Dining Bereich austoben:</p>
<p><strong>VORSPEISEN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit drei verschiedenen Vorspeisen und einer Suppe starten wir fulminant in den Abend: Was hier von Jeremy Ilian abgeliefert wird ist optischer und geschmacklicher Hochgenuss am Teller. Das Produkt (Gänseleber, Seeforelle, Schafskäse, Erbse) steht jeweils im Mittelpunkt, wird modern in Szene gesetzt und aromatisch perfekt mit sorgsam ausgewählten Beiwerk akzentuiert. Bei der süchtig machenden Gänseleber-Terrine darf briochiges Kleingebäck und Rhabarber-Süße begleiten, das grandiose Austro-Sashimi von der Seeforelle wird von Saubohnen (fest und flüssig) umschmeichelt und mit einem Sesam-Schwammkuchen komplettiert. Beim Schafskäse lernen wir das Gurkensüppchen mit einem Hauch von Dill- und Holunderaroma lieben und die dicke Erbsensuppe wird durch Zugabe von Kerbelöl zu einem famosen Gericht. Die Vorspeisen sind jeweils nur ganz sanft gewürzt, Salz und Pfeffer sind kaum zu merken &#8211; und das ist gut so. Die Aromaten wie Dill, Holunder, Kerbel, Sesam können so ihre gesamte Intensität ausspielen. Das ist Sterneniveau. Und nichts darunter!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/01_gaenseleber_rhabarber.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3858" title="Gänseleber mit Rhabarber" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/01_gaenseleber_rhabarber.jpg" alt="Gänseleber mit Rhabarber" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Gänseleber mit Rhabarber</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/02_seeforelle_saubohnen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3859" title="Kalt geräucherte Seeforelle mit Saubohnen, schwarzer Sesam" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/02_seeforelle_saubohnen.jpg" alt="Kalt geräucherte Seeforelle mit Saubohnen, schwarzer Sesam" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Kalt geräucherte Seeforelle mit Saubohnen, schwarzer Sesam</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/03_schafskaese_gurke.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3860" title="Schafskäse-Gupferl mit eingelegter Gurke, Dill, Holunder" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/03_schafskaese_gurke.jpg" alt="Schafskäse-Gupferl mit eingelegter Gurke, Dill, Holunder" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Schafskäse-Gupferl mit eingelegter Gurke, Dill, Holunder</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/04a_erbse_ziegenkaese.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3862" title="Erbsen-Cremesuppe mit Ziegenkäsestrudel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/04a_erbse_ziegenkaese.jpg" alt="Erbsen-Cremesuppe mit Ziegenkäsestrudel" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Erbsen-Cremesuppe mit Ziegenkäsestrudel</strong></p>
<p><strong>HAUPTSPEISEN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt nur nicht euphorisch werden! Schon oft haben uns die Vorspeisen begeistert und dann kam die Ernüchterung. So leider auch hier: während bei den Entrées der dezente Gewürz-Einsatz eine Stärke war, wird dies bei den Hauptspeisen zur Schwäche. Dem Perlhuhn fehlt es trotz zweier Sößchen an Bumms, die Lachsforelle kommt zwar perfekt gebraten aber dennoch fade und uninspiriert daher. Die Beilagen? Eh brav. Einzig die Bärlauchknödel mit Ziegenkäse und Pioppini-Pilzen können überzeugen. Die Knödel sind von herrlicher Konsistenz, werden vom Bärlauch nicht erschlagen sondern nur parfümiert und offenbaren gemeinsam mit der Umami-Note der Pioppini ein perfektes Geschmackserlebnis.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/06_perlhuhnbrust.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3864" title="Perlhuhnbrust mit Artischoken, confierten Tomaten, Wiesenkräuter" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/06_perlhuhnbrust.jpg" alt="Perlhuhnbrust mit Artischoken, confierten Tomaten, Wiesenkräuter" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Perlhuhnbrust mit Artischoken, confierten Tomaten, Wiesenkräutern</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/05_baerlauchknoedel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3863" title="Bärlauchknödel mit Ziegenkäse, Pioppini" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/05_baerlauchknoedel.jpg" alt="Bärlauchknödel mit Ziegenkäse, Pioppini" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Bärlauchknödel mit Ziegenkäse, Pioppini</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/07_lachsforelle.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3865" title="Lachsforelle mit Erbsentascherl, Saubohnen, Kräuterjus" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/07_lachsforelle.jpg" alt="Lachsforelle mit Erbsentascherl, Saubohnen, Kräuterjus" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Lachsforelle mit Erbsentascherl, Saubohnen, Kräuterjus</strong></p>
<p><strong>DESSERTS</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Frankreich werden Desserts groß geschrieben. Zum Glück bringt Jeremy Ilian diese Attitüde in seine neue Arbeitsstätte mit und hinterlässt einen ausgezeichneten Eindruck zum süßen Abschluss. Der warme Zitronenkuchen mit Sabayone gefällt uns schon sehr, im Süßspeisen-Himmel gelangen wird jedoch mit den gebackenen Vanille-Ravioli mit Pfirsichtatar. Elegant, raffiniert und einfach fantastisch gut!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/08_zitronenkuchen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3866" title="Warmer Zitronenkuchen mit Beerensalat, Sabayon" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/08_zitronenkuchen.jpg" alt="Warmer Zitronenkuchen mit Beerensalat, Sabayon" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Warmer Zitronenkuchen mit Beerensalat, Sabayon</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/09_vanilleravioli.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3856" title="Gebackene Vanille-Ravioli mit Pfirsichtatar" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/09_vanilleravioli.jpg" alt="Gebackene Vanille-Ravioli mit Pfirsichtatar" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Gebackene Vanille-Ravioli mit Pfirsichtatar</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Wiener (inklusive uns selbst) können also ruhig ihre Vorbehalte gegenüber Hotel-Restaurants ablegen. Vorbei sind die Zeiten, in denen in Wiens Luxusbleiben uninspirierter Einheitsbrei für internationale Gäste serviert wurde. Die Elite der Wiener Hotelgastronomie legt viel Wert auf regionale und saisonale Produkte, Top-Qualität und eigene Identität in der Küche. Im La Véranda ist dies Jerermy Ilian durch seine austro-französischen Cuisine perfekt gelungen. Hier wird luftig-leichte, aber dennoch hochinteressante Kochkunst geboten. Besonders spannend: zum Menü (5 Gänge um 65 €) kann neben einer Weinbegleitung (um 32 €) wahlweise auch eine Champagnerbegleitung (um 68 €) gewählt werden. Schön, wenn neben Kompetenz in der Küche auch Kreativität und Können im Keller zu finden ist.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/laveranda_logo.png"><img class="alignright size-full wp-image-3875" title="La Véranda" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/03/laveranda_logo.png" alt="La Véranda" width="192" height="62" /></a>Sponsored Post</span><br />
<strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank">Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong> </strong></p>
<p><strong>La Véranda im Sans Souci Wien</strong><br />
Burggasse 2, 1070 Wien<br />
<a href="http://www.sanssouci-wien.com/de/la-veranda" target="_blank">www.sanssouci-wien.com/de/la-veranda</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/la-veranda/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Panna Cotta &#124; Mit Moro-Blutorangeneis</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/panna-cotta-blutorangeneis/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/panna-cotta-blutorangeneis/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2016 18:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Dessert]]></category>
		<category><![CDATA[Nachspeise]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3838</guid>
		<description><![CDATA[Panna Cotta ist die klassischste und zugleich einfachste Nachspeise, die wir kennen. Da versteht wirklich keiner mehr, warum man zu Fertigpackerl à la Dr. Ehschonwissen greift &#8211; auch wenn es sich bei dieser cremigen Dessertsünde um kein Leichtgewicht handelt. Denn bei &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/panna-cotta-blutorangeneis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 300;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/02_blutorange_pannacotta.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3843" title="Panna Cotta mit Moro-Blutorangeneis" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/02_blutorange_pannacotta.jpg" alt="Panna Cotta mit Moro-Blutorangeneis" width="1280" height="1920" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Panna Cotta ist die klassischste und zugleich einfachste Nachspeise, die wir kennen. Da versteht wirklich keiner mehr, warum man zu Fertigpackerl à la <em>Dr. Ehschonwissen</em> greift &#8211; auch wenn es sich bei dieser cremigen Dessertsünde um kein Leichtgewicht handelt. Denn bei der <strong>Panna Cotta</strong> gilt &#8220;<em>Nomen est omen</em>&#8220;: schließlich besteht die cremige Dessertsünde hauptsächlich aus <em>gekochtem Schlagobers</em> &#8211; aromatisiert mit Vanille, Zucker und Amaretto. Bei so viel Hüftgoldbeschleuniger muss etwas Fruchtiges zum Ausgleich her. Statt dem obligaten Fruchtspiegel haben wir uns diesmal für die winterliche Eisvariante mit Blutorangen entschieden. Diese sind gerade jetzt vollreif und in allen (Super-)Märkten erhältlich. Am besten man greift zu den unwiderstehlich guten Sorten <strong>Moro</strong> oder <strong>Tarocco</strong>. Eine Traumkombination!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/04_blutorange_pannacotta.jpg"><span id="more-3838"></span><img class="alignright size-full wp-image-3840" title="Panna Cotta mit Moro-Blutorangeneis" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/04_blutorange_pannacotta.jpg" alt="Panna Cotta mit Moro-Blutorangeneis" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline; color: #99cc00;"><em><strong>Rezept für 4-6 Personen</strong></em></span></p>
<p><span style="color: #99cc00;"><strong>Panna Cotta</strong></span></p>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li>500 ml Schlagobers</li>
<li>1 Vanilleschote</li>
<li>2 Pkg Vanillezucker (16 g)</li>
<li>50 g Kristallzucker</li>
<li>2 Blatt Gelatine</li>
<li>2 cl Amaretto</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Gelatine im kalten Wasser einweichen.</li>
<li>Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Vanillemark auskratzen und mit dem Schlagobers sowie dem Vanille- und Kristallzucker in einem kleinen Topf verrühren (das geht am besten mit einem Schneebesen).</li>
<li>Die Schlagobers-Mischung im Topf kurz aufkochen lassen (<em><span style="text-decoration: underline;">Achtung:</span> das kann schnell übergehen!</em>), Herdplatte auf kleinste Stufe zurückdrehen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.</li>
<li>Den Topf vom Herd nehmen und den Amaretto hinzufügen.</li>
<li>Gelatine gut ausdrücken und mit dem Schneebesen im gekochten Schlagobers verrühren, bis die Gelatine komplett aufgelöst ist.</li>
<li>Die flüssige Panna Cotta in vier bis sechs Gläser füllen (je nach Größe) und mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abdecken.</li>
<li>Die Panna Cotta etwas auskühlen lassen und dann im Kühlschrank über Nacht (oder mind. 4 Stunden) durchkühlen lassen.</li>
</ol>
<p><span style="color: #99cc00;"><strong>Blutorangeneis</strong></span></p>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li>120 g Blutorangensaft (aus 2-3 vollreifen Moro- oder Tarocco-Blutorangen)</li>
<li>100 g Wasser</li>
<li>180 g Kristallzucker</li>
<li>100 g Milch</li>
<li>50 g Schlagobers</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Blutorangen auspressen und den Saft durch ein feines Sieb in eine Schüssel abseihen.</li>
<li>Die restlichen Zutaten hinzufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.</li>
<li>Die Eismasse in die Eismaschine füllen und ca. 40 Minuten durchkühlen- bzw. -rühren lassen.</li>
<li>Je eine Eiskugel auf die Panna Cotta geben und frische Orangenzesten darüber reiben.</li>
</ol>
<p>Das Eis lässt sich übrigens genauso gut mit anderen Zitrusfrüchten zubereiten (Zitronen, Orangen, Grapefruit, etc.). Einfach den Blutorangensaft mit der entsprechenden Menge Zitrussaft ersetzen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/05_blutorange_pannacotta.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3841" title="Panna Cotta mit Moro-Blutorangeneis" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/05_blutorange_pannacotta.jpg" alt="Panna Cotta mit Moro-Blutorangeneis" width="1280" height="1920" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2016/rezepte/panna-cotta-blutorangeneis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gut Purbach &#124; Jö schau, so a Saurüssel</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/gut-purbach/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/gut-purbach/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2016 18:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Fine Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3793</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben noch nie eine Nase gegessen. Und das trotz &#8220;Nose to Tail&#8221;-Philosophie, der sich derzeit so viele Spitzenköche verschrieben haben. Das Schwänzchen wird einem ja regelmäßig in der Suppe serviert und auch sonst haben wir, neben den klassischen Innereien &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/gut-purbach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/00_gutpurbach.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3794" title="Gut Purbach" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/00_gutpurbach.jpg" alt="Gut Purbach" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben noch nie eine Nase gegessen. Und das trotz <em><strong>&#8220;Nose to Tail&#8221;</strong></em>-Philosophie, der sich derzeit so viele Spitzenköche verschrieben haben. Das Schwänzchen wird einem ja regelmäßig in der Suppe serviert und auch sonst haben wir, neben den klassischen Innereien (Leber, Nierndl, Bries, Hirn, Beuschel, &#8230;), schon so einige Raritäten kosten dürfen: Schweinsfüße und Entenherzen in Frankreich, Lammhoden in Hinterglemm, Stierhoden und Bluttrommerl bei <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2014/restaurants/steirawirt-3/">Richard Rauch</a> oder Hahnenkämme bei <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/tomr/" target="_blank">Tom Riederer</a>. Ein Näschen fehlte aber noch in unserer Sammlung. Dafür mussten wir schon zu <strong>Max Stiegl</strong> nach Purbach fahren, Österreichs Spezialist in Sachen Innereien und alles was grauslich klingt, aber eigentlich gut schmeckt. Als der Saurüssel samt Schweinsohren dann vor uns am Teller lag, mussten wir dann dennoch kurz innehalten. Austro-Dschungelprüfung oder Delikatesse? So hat es uns im <strong>Gut Purbach</strong> geschmeckt:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 300;"><span id="more-3793"></span>Das Gut Purbach erweist sich von außen als wahrer Wohlfühlort, der jedoch im Inneren etwas von seinem Zauber verliert. Die alten Gemäuer geben dem Restaurant viel Charme und Seele, allerdings ist uns das Interieur etwas zu schlicht und kühl geraten. Am schönsten wird es hier wohl im Sommer sein, wenn man im gemütlichen Gastgarten im Innenhof speisen kann. Wir waren leider im Winter dort und mussten mit der modernen Gaststube Vorlieb nehmen &#8211; wohl haben wir uns aber trotzdem gefühlt. Das lag vor allem am Servicechef, der mit viel Begeisterung und Elan souverän durch den Abend führte. </span><span style="font-weight: 300;">An manchen Tagen werden im Gut Purbach ausschließlich Innereien &#8211; im Rahmen einer 13-gängigen Degustation &#8211; serviert. Wir waren an einem normalen Tag dort, hofften aber dennoch auf das ein oder andere </span><em style="font-weight: 300;">Spezialgericht</em><span style="font-weight: 300;"> in unserem 7-Gang-Überraschungsmenü um </span><strong>84 €</strong><span style="font-weight: 300;">. Wir sollten nicht enttäuscht werden:  </span></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/01_amusebouche.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3795" title="Amuse Bouche" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/01_amusebouche.jpg" alt="Amuse Bouche" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Amuse Bouche</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Max Stiegl zeigt schon beim Gruß aus der Küche, dass sein Zugang zum Kochen kein zimperlicher ist. Das geschmorte Wurzelwerk und die Topinamburcreme sind bis an die Grenze gewürzt (Salz!), ergeben aber gemeinsam mit der Kresse ein sehr aromatisches Geschmacksbild. Eines ist nun sicher: unsere Geschmacksknospen sind vorgewarnt.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/02_gaenseleber.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3796" title="Gänseleberterrine mit Mango, Brioche, Birne, Cassis" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/02_gaenseleber.jpg" alt="Gänseleberterrine mit Mango, Brioche, Birne, Cassis" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Gänseleberterrine mit Mango, Brioche, Birne, Cassis</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Terrine von der Gänseleber kommt in einem interessanten Gewürzmantel, bestehend aus exotischen Gewürzen sowie Kümmel, daher. Wir sind zunächst skeptisch, gemeinsam mit Mango, Birne und Cassis funktioniert das geschmacklich aber dennoch sehr gut. Das obligate Brioche ist ebenfalls tadellos.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/03_fischsuppe.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3797" title="HALÀSZLÈ „pannonische Fischsuppe“ mit Safran, Belugalinsen, Speck, Paprika, Wels" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/03_fischsuppe.jpg" alt="HALÀSZLÈ „pannonische Fischsuppe“ mit Safran, Belugalinsen, Speck, Paprika, Wels" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>HALÀSZLÈ „pannonische Fischsuppe“ mit Safran, Belugalinsen, Speck, Paprika, Wels</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein fulminanter Höhepunkt wird mit der pannonischen Fischsuppe gesetzt, die jeder Bouillabaisse Marseillaise Konkurrenz machen könnte. Hier beweist Max Stiegl einmal mehr, dass er nicht viel vom &#8220;fein abschmecken&#8221; hält, sondern gerne in die volle Gewürzkiste greift. Was für eine Aromabombe!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/04_sauruessel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3800" title="SAURÜSSEL mit Schweinsohren-Salat" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/04_sauruessel.jpg" alt="SAURÜSSEL mit Schweinsohren-Salat" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>SAURÜSSEL mit Schweinsohren-Salat</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit fast schon diebischer Freude serviert uns der Kellner dann ein Gericht aus Stiegls Raritäten-Küche: ein prächtiger Saurüssel vom Mangalitza-Schwein grunzt uns plötzlich vom Teller an. Provokation und Irritation. Es ist, was es ist. Und Max Stiegl möchte das nicht verschleiern, sondern präsentiert den Rüssel in seiner ursprünglichen Form (und eben nicht zum Ragout oder ähnlichem verarbeitet). Der erste Bissen kostet uns schon etwas Überwindung. Aber dann! Zart, buttrig, deftig! Dank einer 24 Stunden-Kur im Schmortopf zergeht der Saurüssel förmlich auf der Zunge und entwickelt dort einen kräftig-herrlich-fettigen Fleischgeschmack. Ein Gericht, das uns lange in Erinnerung bleiben wird.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/05_baba_ghanoush.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3802" title="BABA GHANOUSH mit Ochsenherz-Paradeiser" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/05_baba_ghanoush.jpg" alt="BABA GHANOUSH mit Ochsenherz-Paradeiser" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>BABA GHANOUSH mit Ochsenherz-Paradeiser</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Fast genauso viel wie über den Saurüssel wurde dann über dieses Gericht diskutiert: Denn warum serviert man im Gut Purbach im tiefsten Winter Baba Ghanoush bestehend aus Melanzani und Ochsenherz-Paradeiser? Sowohl Chefkellner als auch Chefkoch konnten uns diese Frage nicht zufriedenstellend beantworten (das Argument vom Bio-Glashaus ums Eck wollten wir so nicht gelten lassen). Das Baba Ghanoush schmeckte freilich hervorragend, dennoch passt es für uns nicht in diese Jahreszeit.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/06_seezunge.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3803" title="SEEZUNGE nach Grenobler Art mit Zitrone, Croutons, Sellerie" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/06_seezunge.jpg" alt="SEEZUNGE nach Grenobler Art mit Zitrone, Croutons, Sellerie" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>SEEZUNGE nach Grenobler Art mit Zitrone, Croutons, Sellerie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz und gar nicht regional geht es dann auch mit der Seezunge nach Grenobler Art weiter. Handwerklich perfekt gemacht, toll abgeschmeckt und mit einem feinsäuerlichem Sößchen. Sehr gut, aber ein Zander aus dem Neusiedlersee hätte uns hier besser geschmeckt.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/07_galloway.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3804" title="GALLOWAY Rind mit Sauce Bernaise und Pommes Frites" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/07_galloway.jpg" alt="GALLOWAY Rind mit Sauce Bernaise und Pommes Frites" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>GALLOWAY Rind mit Sauce Bernaise und Pommes Frites</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Galloway Rind stammt dann zum Glück wieder aus Österreich, landet perfekt gegrillt und mit einer idealtypischen Sauce Bernaise auf dem Teller. Alles wird gut! Nur die Pommes Frites wurden bestimmt nicht dreifach, sondern <em>nur</em> zweifach, frittiert. Ja, man kann&#8217;s uns halt nicht leicht recht machen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/08_somlauer.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3805" title="SOMLAUER NOCKERL" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/08_somlauer.jpg" alt="SOMLAUER NOCKERL" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>SOMLAUER NOCKERL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Somlauer Nockerl haben uns noch nie geschmeckt. Leider konnte auch Max Stiegl nichts daran ändern. Auch wenn seine Interpretation etwas moderner am Teller aussah, hatten wir letztendlich wieder nur einen in Rum getränkten Gatsch auf dem Teller. Dafür war das Zimteis wirklich gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Durchwachsen. So lässt sich unser Besuch im Gut Purbach am besten beschreiben. Die Küche lieferte Grandioses wie Fischsuppe und Saurüssel, Durchschnittliches wie Gänseleberterrine und Steak, sowie saisonal bzw. regional Verwirrendes wie Baba Ghanoush und Seezunge. Auch das, an sich hervorragende und superfreundliche, Service patzte. Eine Unverträglichkeit gegen Mango wurde im ersten Gang noch berücksichtigt, beim Dessert aber schon wieder vergessen. So ein Fehler kann wirklich böse &#8211; nämlich im Krankenhaus &#8211; enden. Die Weinbegleitung enthält naturgemäß viele Tropfen vom hauseigenen Weingut (Weingut Bichler) und entsprach unserer Vorstellung eines guten Preis-Leistungsverhältnisses. Vielleicht kommen wir mal im Sommer zum Sautanz wieder, ansonsten wird uns das Gut Purbach aber nicht mehr so schnell sehen. Trotzdem: eine Empfehlung für alle abenteuerlustigen Kulinariker, die auch über saisonal-regionale Schnitzer mal gerne hinweg sehen&#8230;</p>
<p><strong><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/gutpurbach.png"><img class="alignright size-full wp-image-3832" title="Gut Purbach" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/02/gutpurbach.png" alt="Gut Purbach" width="199" height="81" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank">Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong> </strong></p>
<p><strong>Gut Purbach</strong><br />
Hauptgasse 64, 7083 Purbach<br />
<a href="http://www.gutpurbach.at/" target="_blank">www.gutpurbach.at</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/gut-purbach/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kuchlmasterei &#124; Angekündigte Kochrevolutionen finden nicht statt</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/kuchlmasterei/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/kuchlmasterei/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 17:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1030]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Fine Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3779</guid>
		<description><![CDATA[Vergesst alles, was ihr je über die neue Kuchlmasterei gehört habt. Es stimmt nämlich nicht (mehr). Der Falstaff schwärmte sich weg, Florian Holzer jubilierte in Der Freizeit und sogar Die Presse lobte ausnahmsweise das angebliche Chefkoch-Genie Gonzalo Luzarraga. Aber so schnell die überschwänglichen Kritiken geschrieben &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/kuchlmasterei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/00_kuchlmasterei.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3780" title="Kuchlmasterei" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/00_kuchlmasterei.jpg" alt="Kuchlmasterei" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p>Vergesst alles, was ihr je über die neue Kuchlmasterei gehört habt. Es stimmt nämlich nicht (mehr). Der <em>Falstaff</em> schwärmte sich weg, Florian Holzer jubilierte in <em>Der Freizeit</em> und sogar <em>Die Presse</em> lobte ausnahmsweise das angebliche Chefkoch-Genie <strong>Gonzalo Luzarraga</strong>. Aber so schnell die überschwänglichen Kritiken geschrieben wurden, so rasch verabschiedete sich das italienische Koch-Enfant-Terrible schon wieder von seiner Kochbühne. Sein Desinteresse an Wirtschaftlichkeit und Mainstream wurden ihm wohl zum Verhängnis. Mit <strong>Felix Albiez</strong>, der schon mit Silvio Nickol und <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/konstantin-filippou/" target="_blank">Konstantin Filippou</a> kochte, wurde mittlerweile adäquater Ersatz gefunden. Im Rahmen eines Bloggerevents hatten wir die Gelegenheit einen Vorgeschmack auf die neue Küchenlinie im alten neuen Wiener Gourmettempel zu bekommen (damals noch gekocht von Luzarragas Souschef Alexander Gocev). Fazit: man muss wohl nicht allzu lange über Luzarragas Abschied trauern. <span style="font-weight: 300;">Kochrevolutionen sehen aber freilich auch anders aus&#8230;</span></p>
<p><a style="font-weight: 300;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/001_foodblogger.jpg"><span id="more-3779"></span><img class="alignright size-full wp-image-3781" title="Foodblogger" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/001_foodblogger.jpg" alt="Foodblogger" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p>Manche Leute glauben ja wirklich noch, dass Foodblogger ihre Fotos mit der Handykamera machen. Umso verwunderter sind sie dann, wenn die Spiegelreflexkamera im Fine Dining Restaurant ausgepackt wird &#8211; Gäste genauso wie das Servicepersonal. Beim Bloggerdinner in der Kuchlmasterei bot sich dann wohl ein kurioses Bild als eine Horde voller Foodblogger das edelkitschige Lokal im dritten Bezirk gestürmt haben. Zum Fotografieren gibt es in der Kuchlmasterei genug: großzügige Räumlichkeiten mit Stil, Charme und geschichtsträchtiger Patina, nobles Tafelservice und schwere Bestuhlungen sowie einen der besten und größten Weinkeller der Donaumetropole. Zum Glück steht mit <strong>Patrick Hopf</strong> auch ein Sommelier bereit, der weiß mit diesen Kellerschätzen umzugehen und diese mit spitzbübischen Wiener Schmäh präsentiert.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/001_spezereien.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3782" title="Kleine Spezereien" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/001_spezereien.jpg" alt="Kleine Spezereien" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Kleine Spezereien</strong></p>
<p>Bei einem Spumante &#8220;1902&#8243; BiancaVigna werden uns zunächst kleine Spezereien aus der Küche gereicht. Interessanterweise sticht hier der ausgezeichnete Weinkäse hervor und lässt Lachstatar und Luftgetrocknetes alt aussehen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/01_beeftatar.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3783" title="Beef Tatar vom Bio-Rind mit Brioche, Eigelb, schwarze Aioli, Senf" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/01_beeftatar.jpg" alt="Beef Tatar vom Bio-Rind mit Brioche, Eigelb, schwarze Aioli, Senf" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Beef Tatar vom Bio-Rind mit Brioche, Eigelb, schwarze Aioli, Senf</strong><br />
<strong> 2007 Rotgipfler &#8220;Römerberg&#8221;, Pferschy-Seper, Thermenregion</strong></p>
<p>Das Beef Tatar gehört in der Wiener Restaurantszene ja zum Standardrepertoir und steht natürlich auch hier ganz oben auf der Karte. Erfreulicherweise wird dieses hier vom Bio-Rind serviert. Noch erfreulicher ist die schwarze Aioli aus fermentierten Knoblauch, die gemeinsam mit dem getoasteten Brioche einfach nur genial zum pikant abgemachten Rinderfaschierten schmeckt.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/02_jakobsmuschel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3784" title="Jakobsmuschel mit Herbsttrompeten, Zitronen-Hollandaise, Alba Trüffel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/02_jakobsmuschel.jpg" alt="Jakobsmuschel mit Herbsttrompeten, Zitronen-Hollandaise, Alba Trüffel" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Jakobsmuschel mit Herbsttrompeten, Zitronen-Hollandaise, Alba Trüffel</strong><br />
<strong> 2012 Chardonnay &#8220;Gertberg&#8221;, Schandl, Neusiedlersee </strong></p>
<p>So sieht Dekadenz am Teller (oder besser: in der Muschel) aus. Glasig gegarte Jakobsmuschel trifft hier auf eine hauchzarte Zitronen-Hollandaise und wird dann von Herbsttrompeten und geriebenen Alba Trüffel mit zauberhaften Umami-Aromen fast erschlagen. Toll, aber fast zu viel des Guten.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/03_rehruecken.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3786" title="Rehrücken mit Kürbis, Maroni, Preiselbeeren, Haselnüssen" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/03_rehruecken.jpg" alt="Rehrücken mit Kürbis, Maroni, Preiselbeeren, Haselnüssen" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Rehrücken mit Kürbis, Maroni, Preiselbeeren, Haselnüssen</strong><br />
<strong> 2002 &#8220;Il Bruciato&#8221; DOC, Guado al Tasso, Bolgheri</strong></p>
<p>Gar nichts zum Meckern gibt es dann bei Hauptgang: perfekt gegarter Rehrücken trifft hier auf pürierten und gebratenen Kürbis. Besondere Raffinesse bekommt das Gericht durch die gehackten Maroni und Haselnüsse sowie die Preiselbeeren in Pulverform, das sich wie edelsüßer Paprika am Gaumen legt und den Wildgeschmack auf eine höhere Ebene hebt.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/04_schwarzwaelderkirsch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3788" title="Kuchlmasterei's Schwarzwälder Kirsch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/04_schwarzwaelderkirsch.jpg" alt="Kuchlmasterei's Schwarzwälder Kirsch" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Kuchlmasterei&#8217;s Schwarzwälder Kirsch</strong><br />
<strong> 1995 Rasteux-Vin doux naturel, Domaine Couteaux de Travers, Côte du Rhône</strong></p>
<p>Dekonstruierte Schwarzwälder Kirsch dürfte gerade en vogue sein und haben wir z.B. erst neulich in der <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/hofmeisterei-hirtzberger-wachau/" target="_blank">Hofmeisterei Hirtzberger</a> genossen. Weniger besoffen als in der Wachau kommt die Version aus der Kuchlmasterei daher. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes und rundes &#8211; aber eventuell etwas zu braves &#8211; Menü.</p>
<p>Seit Jänner 2016 hat nun schließlich Felix Albiez das Zepter in der Kuchlmasterei übernommen, der gleich mit einer abermals überarbeiteten Speisekarte ins neue Jahr startete. Diese liest sich gleich nochmal ein gutes Stück mutiger und spannender als noch im Dezember (<strong>Wiener Schnecke! Kalbskopf! Miso und Bonito!</strong>). Außerdem wird nun ein Überraschungsmenü mit 8 Gängen um wohlfeile € 92,- angeboten, bei dem man sich wohl die Weinbegleitung um € 68,- auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Kuchlmasterei schickt sich an, wieder eine der Top-Gourmetadressen Wiens zu werden. Bitte weiter so.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/kuchlmasterei.png"><img class="alignright size-full wp-image-3810" title="Kuchlmasterei" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2016/01/kuchlmasterei.png" alt="Kuchlmasterei" width="233" height="70" /></a>Sponsored Post</span><br />
<strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank">Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong> </strong></p>
<p><strong>Kuchlmasterei</strong><br />
Obere Weißgerberstraße 6, 1030 Wien<br />
<a href="http://www.kuchlmasterei.com/" target="_blank">www.kuchlmasterei.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2016/restaurants/kuchlmasterei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mondovino 2015 &#124; Natural Wines &amp; viele Fragen</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2015 15:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Wine]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Wiines]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3746</guid>
		<description><![CDATA[Der Natural Wine Hype dürfte nun endgültig auch am österreichischem Markt angekommen sein. Bester Beweis: die Wein &#38; Co Messe Mondovino widmete den naturnahen Weinen mittels eigener Bar einen Schwerpunkt, an der es über 25 meist biodynamisch und oxidativ ausgebaute &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/00_mondovino.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3756" title="Mondovino 2015" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/00_mondovino.jpg" alt="Mondovino 2015" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Natural Wine Hype dürfte nun endgültig auch am österreichischem Markt angekommen sein. Bester Beweis: die Wein &amp; Co Messe <strong>Mondovino</strong> widmete den naturnahen Weinen mittels eigener Bar einen Schwerpunkt, an der es über 25 meist biodynamisch und oxidativ ausgebaute Tropfen zu verkosten galt. Für uns Grund genug drei Fragen auf der Mondovino auf dem Grund zu gehen:</p>
<ol>
<li><span style="font-weight: 300;">Was zum Teufel sind Natural Wines überhaupt?</span></li>
<li>In wie weit unterscheiden sich explizit deklarierte Natural Wines von <em>normalen</em> Bio-Weinen ohne diesen Stempel?</li>
<li><span style="font-weight: 300;">Sind Natural Wines wirklich für den Breitenmarkt tauglich? Sprich: wie gut trinkbar sind die Weine für den Otto-Normal-Bürstler?</span></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund haben wir uns nicht nur durch die Natural Wine Schank gekostet, sondern haben zum Vergleich auch österreichische Bio-Weine abseits des Mainstreams probiert (Fokus: Grüner Veltliner). Das Ergebnis hat uns überrascht und wartet mit einigen spannenden Neuentdeckungen auf!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/01_edelbauer.jpg"><span id="more-3746"></span><img class="alignright size-full wp-image-3757" title="Edelbauer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/01_edelbauer.jpg" alt="Edelbauer" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Christoph Edelbauer: Grüner Veltliner 2014 / Grüner Veltliner Kamptal DAC 2014 / Grüner Veltliner Kamptal DAC Reserve 2012</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>Zugegeben &#8211; bei den Weinen von Christoph Edelbauer haben es uns die Flaschen ohne Etikett und mit Siebdruck-Beschriftung besonders angetan. Aber auch der Inhalt weiß zu überzeugen. Mit diesem GV-Trio ist man für jede Lebenslage bestens gerüstet: den unglaublich knackig-frischen Grünen Veltliner für die heißen Sommertage, den pfeffrigen Kamptal DAC für den täglichen Genuss und die kräftige Reserve für besondere Anlässe im Jahr (die dank dem günstigen Preis ruhig häufiger ausfallen können). Edelbauers Weine sind geradlinig, präzise und sortentypisch und befreien sich dadurch von jedem Verdacht effekthascherische Natural Wines zu sein.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/02_edelbauer.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3748" title="Edelbauer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/02_edelbauer.jpg" alt="Edelbauer" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Christoph Edelbauer mit seinem Grünen Veltliner Kamptal DAC 2014</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/03_oberstockstall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3749" title="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/03_oberstockstall.jpg" alt="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Fritz Salomon-Gut Oberstockstall: Grüner Veltliner Brunnberg 2013, Grüner Veltliner Maulbeerpark 2013, Oran 2013</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Spricht man mit dem bescheiden-sympathischen Winzer Fritz Salomon aus dem Wagram, ahnt man schon, dass hinter den Flaschen mit schlichten Etiketten ganz besondere Weine stecken. Stille Wasser sind schließlich tief. Salomons Ruhe und Leidenschaft spiegeln sich in seinen erdigen Grünen Veltlinern wider. Während der klassische Brunnberg noch die Veltliner-typische Würze und Frucht mitbringt, haut einem der Maulbeerpark mit seinem exotisch-fruchtigen und leicht oxidativen Bukett regelrecht um. Am Gaumen wird fortgeführt, was die Nase verspricht: gute Länge, extrasüßer Körper und das spezielle Etwas. Mit seinem Amphorenwein Oran vollendet Salomon jene Weinstilistik, die er mit seinen Grünen Veltlinern schon angedeutet hat: Erdigkeit, Komplexität, Raffinesse und gute Trinkbarkeit. Wir fragen ihn, warum seine Weine nicht an der Natual Wine Bar zu finden sind. Er antwortet knapp: &#8220;<em>Ach, ich mache meine Weine schon seit 10 Jahren so &#8211; Hype hin oder her.</em>&#8220;</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/04_fritz_salomon.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3750" title="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/04_fritz_salomon.jpg" alt="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Fritz Salomon mit seinem Oran 2013</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/05_zillinger.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3751" title="Zillinger" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/05_zillinger.jpg" alt="Zillinger" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Herbert Zillinger: Grüner Veltliner Vogelsang 2014, Grüner Veltliner Radikal 2013</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Herbert Zillinger sieht man schon am schicken Etikett, dass er mit der Zeit geht. Dennoch steht er neben seinen Kollegen aus dem Weinviertel auf einem normalen Messestand. Von seinen Weinen der Edition &#8220;Z&#8221; behauptet er, dass diese etwas <em>schwieriger</em> - sprich weniger zugänglich und nur für fortgeschrittene Weintrinker geeignet wären. Wir meinen, dass man sich auf diese Raritäten nur einlassen muss und sogleich mit einem tollen Genusserlebnis belohnt wird. Der Vogelsang besticht durch Klarheit und Mineralik, der Radikal macht seinen Namen aller Ehre: würziger Lebkuchen und Karamell in der Nase, druckvoll und sehr lange am Gaumen. Zillinger will keine Chemie im Weinbau verwenden, konsequenter Bio-Anbau ist die logische Folge &#8211; naturbelassene und spannende Weine sind das Endergebnis in der Flasche.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/06_gindl.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3752" title="Gindl" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/06_gindl.jpg" alt="Gindl" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Michael Gindl: Buteo 2014 </strong><strong>(Grüner Veltliner)</strong><strong>, Sol 2012 (Grüner Veltliner)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen anderen Weinviertler, nämlich Michael Gindl, hätten wohl keine zehn Pferde an die Natural Wine Bar gebracht. Auf unsere vorsichtige Frage, ob er denn naturbelassene Weine mache, antwortet er unaufgeregt &#8220;<em>Na kostest sie halt</em>&#8220;. Wir halten die Nase ins Glase, machen eine kleinen Schluck, und stellen fest wie blöd diese Frage war. Gindls Weine schmecken rein, pur und erdig &#8211; dadurch etwas wild und fast dreckig, aber ohne den Trinkspaß zu schmälern. Der Buteo begeistert uns mit seinem kecken Wechselspiel aus Frucht und Würze sowie mit seiner einzigartigen Mineralik. Der Sol spielt dann in einer ganz eigenen Liga, schließlich wurden hier 45 Jahre alte Reben in großen Eichenfässern aus eigenem Holz zwei Jahre lang vergoren und unfiltriert abgefüllt. Das riecht man. Das schmeckt man. Weitere Beschreibungsversuche wären unzulässig.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/07_kalkspitz_strohmeier.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3753" title="Kalkspitz, Strohmeier" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/07_kalkspitz_strohmeier.jpg" alt="Kalkspitz, Strohmeier" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Strohmeier: Rosé Sekt / Hoch: Kalkspitz 2015</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Danach verschlägt es uns schlussendlich auch noch zur <em>echten</em> Natural Wine Bar. Schon etwas am Gaumen ermattet, lassen wir uns von naturbelassenen Sprudel erfrischen. Mit Erfolg: Strohmeiers Rosé Sekt vom Blauen Wildbacher betört uns mit seiner Walderdbeer-Nase. Am Gaumen zeigt sich der Weststeirer lebendig mit schöner Säure, aber fast schon einen Ticken zu brav für einen Natural Wine. Spezieller schmeckt der Kalkspitz vom Kremstaler Biowinzer Hoch, der nach dem &#8220;Pet Nat&#8221; Verfahren hergestellt wurde: durch die natürliche Petillant Naturel Methode wird Kohlensäure produziert, indem man den halbvergorenen Most mit ca. fünf Prozent Alkohol in die Flasche füllt und fertig vergären lässt. Das Ergebnis ist ein fruchtig-erdiger Perlwein mit kräftigen Hefenoten und cremigen Finish. Toll!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/08_muster.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3754" title="Sepp Muster" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/08_muster.jpg" alt="Sepp Muster" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Maria &amp; Sepp Muster: Graf Sauvignon</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Traubenmaterial dieses Lagen Sauvignon Blanc wurde nicht nur penibel genau selektioniert sondern auch 2 Jahre lang im großen Holzfass vinifiziert. Diese Herstellungsmethode macht sich durch den mächtigen Aromenkomplex aus reifer Frucht und Kräuterwürze bemerkbar. Mit jedem Atemzug Luft offenbart der Graf eine neue Dimension in der Nase und am Gaumen. Trotzdem bleibt der Naturwein gut trinkbar.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/09_werlitsch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3755" title="Werlitsch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/09_werlitsch.jpg" alt="Werlitsch" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Werlitsch (Brigitte und Ewald Tscheppe): Ex Vero II und Ex Vero III</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei den Weinen vom Demeter-Weingut Werlitsch ist dann endgültig Schluss mit lustig. Soll heißen: mit einer herkömmlichen Weinansprache kommt man hier nicht mehr weit. Genauso wenig, wie ein Gelegenheits-Weintrinker diesen Wein besonders schätzen wird, wenn er sich einen <em>normalen</em> Wein erwartet. Nichtsdestotrotz kann man sich auf diesen Wein einlassen und mit viel Zeit und Geduld einen erdig-öligen Rebensaft mit vielen unterschiedlichen Aromen und Facetten erleben. Schneller Trinkspaß schaut jedoch anders aus. Ewald Tscheppe schreibt über diese Weine selbst, dass ihm &#8220;<em>die Möglichkeit fehlt, diese Weine angemessen zu beschreiben. Letztlich zählt das individuelle Empfinden.</em>&#8220;. Somit können auch wir nur unser Empfinden zu diesen Weinen ausdrücken: interessant, spannend, mächtig, kompliziert und &#8211; je nach Tagesverfassung und Stimmung &#8211; frustrierend oder lohnend.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut angeduselt lassen wir den Abend dann an den Champagner- und Whisky-Bars auf der Mondovino ausklingen. Die Stimmung auf der Weinmesse ist übrigens hervorragend, das durchwegs junge und hippe Publikum macht es möglich. Mit schwerer Lippe sinnieren wir über unsere eingangs gestellten Fragen:</p>
<p><strong>1.) Was zum Teufel sind Natural Wines überhaupt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für uns war auf der Mondovino schnell klar, dass man Natural Wines nicht nur auf der dafür gekennzeichnet Bar findet. Viele österreichische Winzer arbeiten naturnah und produzieren Weine, die für uns den Charme und die Eigenheiten eines Natural Wines definieren. Unsere Erkenntnis: Natural Wines müssen mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllen:</p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 300;">Bio-organische oder biodynamische Erzeugung</span></li>
<li><span style="font-weight: 300;">Ohne Schwefelzusatz bzw. ohne Filtration</span></li>
<li><span style="font-weight: 300;">Maischevergorener Weißwein (Orange Wine) und/oder Ausbau in Amphoren</span></li>
</ul>
<p><strong>2.) In wie weit unterscheiden sich explizit deklarierte Natural Wines von <em>normalen</em> Bio-Weinen ohne diesen Stempel?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gar nicht. <em>Normale</em> Bio-Weine sind für uns Natural Wines. Punkt. Dementsprechend groß sind natürlich die Unterschiede zwischen einzelnen Produkten, aber das liegt auch in der Natur der Sache. Der junge Grüne Veltliner von Edelbauer und der Ex Vero III von Werlitsch haben nur mehr den flüssigen Aggregatszustand miteinander gemein. Dennoch verbinden diese beiden Weine eine Idee: naturnahe Weine mit Respekt vor der Umwelt und für den Genuss der Konsumenten zu produzieren. Und da muss es eine Bandbreite für jeden Anlass geben: von der Terrassenparty bis zur Meditationsstunde.</p>
<p><strong>3.) Sind Natural Wines wirklich für den Breitenmarkt tauglich?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ja und Nein. Je mehr Kriterien eines Natural Wines erfüllt werden (siehe oben), desto weniger wird der Geschmack die breite Masse treffen. Ein biodynamischer Weißwein, der 30 Tage auf der Maische vergoren, 2 Jahre in der Amphore gereift, und danach ohne Schwefelzusatz und Filtration abgefüllt wurde, wird er wegen seiner Komplexität und Fülle nicht als Alltagswein tauglich sein. Der hohe Preis aufgrund des Produktionsaufwands tut sein übriges dazu. Ein biodynamischer Grüner Veltliner wie vom Gut Oberstockstall oder Edelbauer wird schon mehr Leuten öfter Spaß machen. Uns persönlich erfreuen am meisten jene Weine, die den Spagat zwischen den beiden Extremen schaffen und somit Spannung und Trinkspaß vereinen. Siehe GV Maulbeerpark vom Gut Oberstockstall, siehe Buteo von Gindl, siehe SB von Sepp Muster.</p>
<p><em><span style="color: #99cc00;"><strong>Sponsored Post: </strong></span>Wir wurden zum Besuch der Mondovino eingeladen. Die Weinbeschreibungen entsprechen unserer persönlichen Meinung.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>O Boufés &#8211; Konstantin Filippou &#124; So muss Casual Fine Dining!</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/o-boufes/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/o-boufes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2015 16:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1010]]></category>
		<category><![CDATA[Casual Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Sehr Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3710</guid>
		<description><![CDATA[In seinem Fine Dining Restaurant konnte uns Konstantin Filippou zwar mit seinem Essen, nicht aber mit Ambiente und Service überzeugen. Zu unterkühlt war uns die Atmosphäre in diesem Nobelschuppen, zu steif und unpersönlich das Personal. Da triftt es sich gut, &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/o-boufes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="font-weight: 300;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/00_oboufes1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3730" title="O Boufés - Konstantin Filippou" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/00_oboufes1.jpg" alt="O Boufés - Konstantin Filippou" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In seinem Fine Dining Restaurant konnte uns <strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/konstantin-filippou/" target="_blank">Konstantin Filippou</a></strong> zwar mit seinem Essen, nicht aber mit Ambiente und Service überzeugen. Zu unterkühlt war uns die Atmosphäre in diesem Nobelschuppen, zu steif und unpersönlich das Personal. Da triftt es sich gut, dass Filippou vor ein paar Monaten mit dem <strong>O Boufés</strong> ein Bistro aufgemacht hat, das alles verspricht was wir im Hauptrestaurant vermisst haben: ungezwungene Lässigkeit, gutes Preis-Leistungsverhältnis und dennoch ein grandioses Speisenangebot. Dazu gibt es <strong>Raw/Natural Wines</strong> vom Feinsten, die hoffentlich auch die letzten Kritiker (darunter auch viele Foodblogger-Kollegen!) überzeugen sollten, dass diese naturbelassenen, komischfarbigen Weine weit mehr sind als nur &#8220;<em>der nächste heiße Scheiß</em>&#8220;. So muss Casual Fine Dining! Das bestätigt auch der Gault Millau, der dieses österreichisch-griechische Kleinod gleich von Start weg mit zwei Hauben dekorierte.<span id="more-3710"></span><span style="font-weight: 300;">Der Innenausstatter im O Boufés hat ganze Arbeit geleistet: vom alten Mauerwerk wurden die Tapeten bzw. Fliesen runtergerissen, ein neuer Boden verlegt und ein paar dunkle Tische sowie hippe Eames-Chairs platziert. Fertig. Interessanter Weise sieht dieser extrem nüchterne Shabby-Chic irgendwie gut aus &#8211; mehr noch: man fühlt sich hier pudelwohl. Das könnte aber auch am großteils (berufs-)jugendlichen Servicepersonal liegen, das mit viel Charm und noch mehr Kompetenz locker-flockig durch den Abend führt. Sonderwünsche? &#8211; Kein Problem! Weinbegleitung? &#8211; Aber gerne! Leitungswasser? &#8211; Wird ungefragt auf den Tisch gestellt und ständig nachgeschenkt! Bleibt nur noch die Frage offen wieviel Gänge wir bestellen sollen&#8230;</span></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/02_charcuterie.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3715" title="Charcuterie. Platte. pancetta salbei. salami di cinta. rinderschinken. cornichons." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/02_charcuterie.jpg" alt="Charcuterie. Platte. pancetta salbei. salami di cinta. rinderschinken. cornichons." width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Charcuterie. Platte. pancetta salbei. salami di cinta. rinderschinken. cornichons.<br />
€ 15</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl wir am liebsten die ganze Karten rauf- und runterbestellt hätten, haben wir uns schließlich auf vier Gänge geeinigt. Um den ersten Hunger zu stillen lassen wir uns eine Charcuterie-Platte samt hausgemachten Brot und selbst eingelegten Cornichons in die Tischmitte stellen. Der Teller sieht zunächst klein aus, die darin enthaltenen Wurstwaren sind aber ein perfekter Snack für zwei Personen und rechtfertigen somit auch den Preis. Vor allem der Pancetta zergeht auf der Zunge und die Cornichons lassen jedes Einmachglas im Supermarktregal blass aussehen. Dazu genießen wir einen herrlichen <strong>Rosé Sekt Nulldosage 2013</strong> von <strong>Judith Beck</strong>. Toller Einstieg!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/03_rueben_ei.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3716" title="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/03_rueben_ei.jpg" alt="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." width="1920" height="1280" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/04_rueben_ei.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3717" title="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/04_rueben_ei.jpg" alt="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat. € 12</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es fasziniert uns ja immer wieder, dass eine Vielzahl der Frühstückslokale an einem weichen Ei scheitert. Im Gegenzug sind wir dann wiederum verblüfft, wie Restaurants à la O Boufés ein gebackenes Ei mit perfekt wachsweichem Kern scheinbar nur so aus dem Ärmel schütteln. Die Übung ist hier besonders gut gelungen, gesellen sich doch zum Ei in knuspriger Panier noch bissfest-aromatische Rüben und feiner Spinat mit würzigem Reibkäse dazu.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/06_markknochen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3719" title="Mark. kren. schnittlauch. pilz. brot." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/06_markknochen.jpg" alt="Mark. kren. schnittlauch. pilz. brot." width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Mark. kren. schnittlauch. pilz. brot. € 11</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von der Schlachtplatte zur Gemüsevorspeise und wieder retour: Während die roten Rüben samt Ei zeigen, dass auch vegetarische Gerichte großes Geschmackskino sein können, geht Filippou mit seinem gerösteten Mark wieder in die Vollen der Fleischeslusts. Der wahre Star am Teller ist hier jedoch abermals das Gemüse &#8211; und zwar in Form von Schmorzwiebeln und eingelegten Pilzen, die nur so &#8220;<em>Umami</em>&#8221; schreien. Sensationell!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/07_matassa_bigotes.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3720" title="Domaine Matassa Coume de l'Olla, Frédéric Cossard Bigotes" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/07_matassa_bigotes.jpg" alt="Domaine Matassa Coume de l'Olla, Frédéric Cossard Bigotes" width="2570" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Domaine Matassa Coume de l&#8217;Olla, Frédéric Cossard Bigotes</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unpackbar ist auch, wie ein derart junger Sommelier (mit seinen vielleicht 25 Lenzen?) so routiniert und selbstsicher eine grandiose Weinbegleitung auf die Beine stellt. Auf der Weinkarte befinden sich ausschließlich Raw/Natural Wines und das macht deshalb so viel Spaß, weil die Weine jeweils perfekt zum Essen passen. Und das liegt nicht nur an den bildhaften und unkaprizösen Erläuterungen des Sommeliers &#8211; nein: Natural Wines sind sehr oft einfach die besseren Speisebegleiter. Als Solo-Achterl gefallen uns nach wie vor klassische Weine besser.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/09_blunzenravioli_sepia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3722" title="Blunzenraviolo. sepia. krustentier. erbsen." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/09_blunzenravioli_sepia.jpg" alt="Blunzenraviolo. sepia. krustentier. erbsen." width="1920" height="1280" /></a><strong>Blunzenraviolo. sepia. krustentier. erbsen. € 21</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer schon jemals einen <em><strong>Truly Obscene Rosé</strong></em> aus dem Hause <strong>HGWC </strong>(?) zu einem Blunzenraviolo samt Sepia (!) und Krustentierfonds (!!) gekostet hat, weiß warum wir von Natural Wines so schwärmen: die erdigen Noten sowie die knackigen Tannine des oxidativ ausgebauten Pinot Noir Rosés geben der cremigen Blunze und dem intensiven Fonds ordentlich Kontra, Frucht und Säure passen wiederum ideal zu den gegrillten Sepiatuben und Erbsen. Ein traumhaftes Gericht, überraschend in der Zutatenkombination und trotzdem sehr klar und dicht in seinem Geschmacksbild.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/08_lamm.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3721" title="Lammkeule. kräutercouscous. gewürzjoghurt." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/08_lamm.jpg" alt="Lammkeule. kräutercouscous. gewürzjoghurt." width="1920" height="1280" /></a><strong>Lammkeule. kräutercouscous. gewürzjoghurt. € 23</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die geschmorte Lammkeule fällt schon beim Ansehen vom Knochen und ist dementsprechend mürbe im Biss, könnte jedoch etwas mehr Würze vertragen. Da braucht es schon sehr viel vom Kräutercouscous und Gewürzjoghurt samt Petersilie, um die Geschmacksknospen nach den vorherigen Aromabomben wieder in Erregung zu bringen. Dennoch sehr gut. Jammern auf hohem Niveau.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/10_weine.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3723" title="HGWC Rosé, Weingut Sepp &amp; Maria Muster Erde, Christian Tschida Domkapitel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/10_weine.jpg" alt="HGWC Rosé, Weingut Sepp &amp; Maria Muster Erde, Christian Tschida Domkapitel" width="3420" height="1920" /></a></p>
<p><strong>HGWC Rosé, Weingut Sepp &amp; Maria Muster Erde, Christian Tschida Domkapitel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu einer Lammkeule wird üblicherweise Rotwein serviert. Nicht so im O Boufés. Da wird alternativ zum roten Tropfen (hier: <em>Domkapitel</em> von Christian Tschida &#8211; Wow!) noch ein Glas <em>Erde</em> von Sepp und Maria Muster dazugeschenkt (Doppel-Wow für diesen maischevergorenen Cuvée aus Sauvignon Blanc und Morillon!). Und wer hätte es gedacht: der unfiltrierte Weiße passt besser als der unfiltrierte Rote.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/11_mascarpone.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3724" title="Mascarpone. vanille. birne. minze. crumbles." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/11_mascarpone.jpg" alt="Mascarpone. vanille. birne. minze. crumbles." width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Mascarpone. vanille. birne. minze. crumbles. € 8</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meine Güte! Wir haben schon lange nicht ein Dessert so schnell weggeschaufelt wie diese simpel anmutende Mascarpone-Creme. Die Mascarpone wurde hier <em>einfach</em> mit etwas Vanille (und wohl Zitrone) verfeinert und mit Superknusper-Crumbles sowie Minze und Pacojet-cremigen Birneneis getoppt. Das ganze sieht am Teller zwar aus wie ein verunglücktes Tiramisu, macht unseren süßen Zahn aber exrem glücklich.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/12_filo.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3725" title="Schokoladencreme. filo. zimt. schwarze johannisbeere." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/12_filo.jpg" alt="Schokoladencreme. filo. zimt. schwarze johannisbeere." width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Schokoladencreme. filo. zimt. schwarze johannisbeere. € 8</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich ergeht es uns bei der zweiten Nachspeise. Normalerweise sind wir ja bei den Desserts überkritisch und zumeist enttäuscht. Die Schokoladencreme im hauchdünnen Knusperfiloteig mit cremigen Sorbet von der schwarzen Johannisbeere trifft aber zu 100% unseren Geschmack. Danke Konstantin, dass du die Pâtisserie nicht so sträflich vernachlässigst, wie viele andere.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/13_weine.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3726" title="Weinbegleitung" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/13_weine.jpg" alt="Weinbegleitung" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Weinbegleitung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das <em>Wine Lineup</em> von diesem Abend kann sich sehen lassen. Zu den bekannten Ösi-Tropfen von Muster/Tschida gesellen sich Weine aus Frankreich/Slowenien/Kroatien dazu, die für uns absolutes Neuland bedeuten und gerade deshalb so spannend sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 300;">Ein gutes Restaurant braucht also weder Tapeten noch Wandanstrich. Für einen perfekten kulinarischen Abend sind mutige Speisen mit tollem Geschmack, eine spannende Weinauswahl sowie engagiertes und kompetentes Personal entscheidend. Wer auf Schischi verzichten kann und sich gerne auf genüssliche Überraschungen einlässt, wird im O Boufés sehr viel Freude haben.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/sehr-empfehlenswert">Sehr Empfehlenswert</a> | <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok">Preis-Leistung: ok</a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/oboufes.png"><img class="alignright  wp-image-3738" title="O Boufés - Konstantin Filippou" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/oboufes-300x116.png" alt="O Boufés - Konstantin Filippou" width="240" height="93" /></a></strong></p>
<p><strong>O Boufés &#8211; Konstantin Filippou</strong><br />
Dominikanerbastei 17, 1010 Wien<br />
<a href="http://www.konstantinfilippou.com/de/oboufes/startseite.html" target="_blank">www.konstantinfilippou.com</a></p>
<p><span style="font-weight: 300;"> </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/o-boufes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hofmeisterei Hirtzberger &#124; Und einmal quer durch die Wachau</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/hofmeisterei-hirtzberger-wachau/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/hofmeisterei-hirtzberger-wachau/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2015 18:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genussorte]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Sehr Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Wachau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3668</guid>
		<description><![CDATA[Was für eine Schande! Die Wachau liegt nur eine gute Autostunde von unserem zuhause entfernt, der halbe Weinkühlschrank ist stets mit den besten Tropfen vom Federspiel aufwärts gefüllt, und dennoch haben wir es noch nie weiter als nach Krems geschafft. &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/hofmeisterei-hirtzberger-wachau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/00_wachau.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3704" title="Wachau, Weißenkirchen, Hirtzberger, Jamek" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/00_wachau.jpg" alt="Wachau, Weißenkirchen, Hirtzberger, Jamek" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Was für eine Schande! Die Wachau liegt nur eine gute Autostunde von unserem zuhause entfernt, der halbe Weinkühlschrank ist stets mit den besten Tropfen vom Federspiel aufwärts gefüllt, und dennoch haben wir es noch nie weiter als nach Krems geschafft. Kurzum: ein Besuch in die Wachau war längst überfällig. Ausgehend vom wunderschönen <strong><a href="http://www.raffelsbergerhof.at/" target="_blank">Raffelsberger Hof</a></strong> in Weißenkirchen haben wir uns mit Kleinkind und Kinderwagen vier Tage lang quer durch die Wachau <em>gefressen</em> (pardon natürlich <em>gegessen</em>). Unser Highlight war freilich der Besuch der <strong><a href="http://www.hofmeisterei.at/" target="_blank">Hofmeisterei Hirtzberger</a></strong>, aber auch die stets babyfreundlichen Betriebe wie das <strong><a href="http://www.weingut-jamek.at/restaurant.php" target="_blank">Restaurant Jamek</a></strong>, das <strong><a href="http://www.gasthaus-prankl.at/" target="_blank">Gasthaus Prankl</a></strong>, der <strong><a href="http://www.weingut-jaeger.at/de/service/termine/" target="_blank">Jägerheurigen</a></strong> und das <strong><a href="http://www.heinzle.at/" target="_blank">Fischrestaurant Heinzle</a></strong> haben uns überzeugt. Unser Fazit: die Wachau bringt nicht nur beste Weine hervor, sondern bietet seinen Gästen auch Kulinarik auf höchstem Niveau.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/01_hirtzberger_gedeck.jpg"><span id="more-3668"></span><img class="alignright size-full wp-image-3670" title="Gedeck: Rote Rübenaufstrich, Leberaufstrich, Wurzelspeck, Butter" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/01_hirtzberger_gedeck.jpg" alt="Gedeck: Rote Rübenaufstrich, Leberaufstrich, Wurzelspeck, Butter" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie sich die Zeiten so ändern: vor einem Jahr noch hätten wir bei Spitzenlokalen wie der <strong>Hofmeisterei Hirtzberger</strong> ohne Zögern das große fünfgängige Menü mit Weinbegleitung geordert, hätten dementsprechend stundenlang geschlemmt und wären dann leicht überfressen und gut beschwipst ins Land der Träume gesegelt. Mit Kind sieht der ganze Spaß etwas anders aus und muss mit mehr Bedacht angegangen werden. Schlecht? Mitnichten! Die Restaurantbesuche haben sich lediglich vom späten Abend auf Mittag oder Nachmittag verlegt (ganz flexibel je nach den Stillzeiten) und aus den langen Gourmetsitzungen wurden kürzere. Dafür gehen wir halt öfter essen. Kein schlechter Kompromiss <img src='http://www.topf-und-deckel.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">In der Hofmeisterei Hirtzberger sind wir bespielsweise am frühen Nachmittag eingefallen und wurden dort sofort mit einem fulminanten Gedeck bestehend aus <strong>Rotem Rübenaufstrich</strong>, <strong>Leberaufstrich, Wurzelspeck </strong>und <strong>Butter</strong> versorgt. Serviert werden diese Köstlichkeiten in einem gefrästen Wurzelhoz. Sehr stimmig &#8211; genauso wie auch Ambiente und Service in diesem Edelwirtshaus zwischen Spitz und Weißenkirchen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/02_hirtzberger_suppen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3671" title="Flusskrebsschaumsuppe mit Avocado und Limette, Weiße Paradeisersuppe" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/02_hirtzberger_suppen.jpg" alt="Flusskrebsschaumsuppe mit Avocado und Limette, Weiße Paradeisersuppe" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit welch hoher Qualität in der Hofmeisterei Hirtzberger gekocht wird, zeigt sich dann schon bei den aufwändig zubereiteten und grandios abgeschmeckten Suppen: die <strong>Flusskrebsschaumsuppe mit Avocado und Limette </strong>gefällt uns dank seiner guten Balance zwischen Geschmacksintensität und frischer Leichtigkeit. Die <strong>Weiße Paradeisersuppe </strong>kann durch seine vegetal-fruchtigen Noten überzeugen. Eine entsprechende Weinbegleitung für solche Aromabomben stellt für das Serviceteam kein Problem dar. Schließlich kann man auf die besten Kresenzen der Wachau mit unglaublicher Jahrgangstiefe zurückgreifen. Und so werden mit einer lockeren Selbstverständlichkeit zur Suppe (!!!) Weinsensationen wie ein <strong>Weißburgunder Smaragd 2001</strong> von <strong>Franz Hirtzberger</strong> glasweise ausgeschenkt!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/03_hirtzberger_wels.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3672" title="Gebratener Wels mit Artischokengemüse und gebackenen Kapern" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/03_hirtzberger_wels.jpg" alt="Gebratener Wels mit Artischokengemüse und gebackenen Kapern" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als Hauptgang wird einmal Fisch und einmal Fleisch bestellt. Beide Gerichte bringen uns zum Schwärmen: optisch hervorragend umgesetzt, nicht überkandidelt und geschmacklich ein Träumchen. Der <strong>Gebratene Wels</strong> kommt in Konsistenz und Aroma fast speckig-fleischig daher. Zu dieser Deftigkeit passen das <strong>Artischoken-gemüse </strong>(Bitter! Umami!) und die <strong>gebackenen Kapern</strong> (Salzig! Sauer!) ganz hervorragend dazu.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/04_hirtzberger_reh.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3673" title="Zweierlei vom Reh mit Eierschwammerl und Petersilienpofesen" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/04_hirtzberger_reh.jpg" alt="Zweierlei vom Reh mit Eierschwammerl und Petersilienpofesen" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das <strong>Zweierlei vom Reh</strong> <strong>mit Eierschwammerl und Petersilienpofesen</strong> weiß durch perfekten Umgang mit dem Produkt (einmal rosa Rehrücken, einmal geschmorte Keule) sowie unpackbar guten Beilagen zu gefallen. Die sautierten Eierschwammerl, die buttrigen Kräuterpofesen sowie das leichtfüßige Fleischsößchen heben dieses Gericht in die Sternekategorie.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/05_hirtzberger_schwarzwaelder_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3674" title="Schwarzwälder Kirsch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/05_hirtzberger_schwarzwaelder_.jpg" alt="Schwarzwälder Kirsch" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere erste Nachspeise, eine <strong>Schwarzwälder-Kirsch-Interpretation</strong>, gelingt hingegen nur mäßig. Die Schoko-Kirsch-Milchschnitte wurde einmal zu oft beim Rumtopf (oder Kirschlikörfass?) vorbeigetragen und ist eine viel zu besoffene Geschichte. Da schafft auch das weiße Schokoladeneis keine Abhilfe mehr.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/06_hirtzberger_eiswuerfel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3675" title="Eiswürfel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/06_hirtzberger_eiswuerfel.jpg" alt="Eiswürfel" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das zweite Dessert schmeckt viel besser und wird zudem besonders einfallsreich serviert: in einem <strong>Eiswürfel</strong> aus Holz sind vier verschiedene Sorbets versteckt, am Deckel findet man noch ein paar Knabbereien dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur das Weingut <strong>Hirtzberger</strong> bietet mit seiner Hofmeisterei in Wösendorf anspruchsvollste Wirthausküche in gemütlicher Atmosphäre, auch das Weingut <strong>Jamek</strong> in Joching kann hier gut mithalten:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/07_jamek_forelle.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3676" title="Gebeizte Seeforelle mit Apfel, Kiwi und Koriander" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/07_jamek_forelle.jpg" alt="Gebeizte Seeforelle mit Apfel, Kiwi und Koriander" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als Vorspeise genehmigen wird uns hier eine <strong>Hausgebeizte Seeforelle mit Apfel, Kiwi und Koriander</strong>. Was hier mutig und spannend klingt, schmeckt auch so, ist aber absolut gelungen. Besonders gut gefällt uns hier die Kombination aus regionalen und exotischen Produkten, die am Teller zu einen harmonischen Gericht vereint wurden.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/08_jamek_eierschwammerl.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3677" title="Eierschwammerl mit Ei und Butter-Erdäpfel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/08_jamek_eierschwammerl.jpg" alt="Eierschwammerl mit Ei und Butter-Erdäpfel" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Einen großen Wirthausküchen-Moment erleben wir mit der <strong>Eierschwammerl-Eierspeis mit Butter-Erdäpfeln</strong>, die uns schon nach dem ersten Biss bereuen lässt, dass wir davon nur eine kleine Portion bestellt haben.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/09_jamek_beuschel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3678" title="Kalbsrahmbeuschl mit Serviettenknödel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/09_jamek_beuschel.jpg" alt="Kalbsrahmbeuschl mit Serviettenknödel" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In der Wachau isst man angeblich nirgendwo eine besseres <strong>Kalbsrahmbeuschl mit Serviettenknödel</strong> als im Weingut Jamek. Wir haben zwar sonst in der Wachau kein anderes Beuschl probiert, aber dieses wird nur schwer zu übertreffen sein.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/10_jamek_palatschinken.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3679" title="Marillenpalatschinken" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/10_jamek_palatschinken.jpg" alt="Marillenpalatschinken" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wo, wenn nicht hier? Für den süßen Zahn werden noch <strong>Marillenpalatschinken</strong> mal zwei (natürlich auf einem Teller mit zwei Gabeln) bestellt. Simpel. Einfach. Großartig.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/11_jamek_verkostung.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3680" title="Jamek Verkostung" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/11_jamek_verkostung.jpg" alt="Jamek Verkostung" width="858" height="1024" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;<em>Überall, außer auf den Toilettenanlagen</em>&#8221; antwortet uns der sympathische Restaurantleiter auf die Frage, wo denn die Weine hier am Weingut Jamek verkostet und anschließend gekauft werden können. Gesagt, getan, werden uns ein paar Augenblicke später eine Auswahl von Rieslingen und Grüne Veltliner zum Riechen, Schmecken und Schwärmen an den Tisch gebracht. Hier schmeckt einfach alles, gekauft wird aber nur ein Sechserkarton &#8211; der Geldbörse zu Liebe. Außerdem hätte in den Einkaufskorb vom Kinderwagen auch kein zweiter Karton gepasst&#8230;</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/11_prankl_ricotta.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3681" title="Ricotta &amp; Picotta" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/11_prankl_ricotta.jpg" alt="Ricotta &amp; Picotta" width="1024" height="1018" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in Spitz muss man nicht lange suchen, um ein Gasthaus mit bestem Speis und Trank sowie gepflegten Service zu finden. Im <strong>Gasthaus Prankl</strong> werden neben Klassikern so gar nicht wirtshaustypische Vorspeisen wie <strong>Ricotta &amp; Picotta</strong> serviert, die von ambitionierter Küche und einigem guten Gespür für Aromen und Auge zeugen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/12_prankl_bioschwein.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3682" title="Zweierlei vom Bioschwein mit Letscho" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/12_prankl_bioschwein.jpg" alt="Zweierlei vom Bioschwein mit Letscho" width="1024" height="892" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als Hauptgang lassen wir uns hier <strong>Zweierlei vom Bioschwein</strong> servieren. Und auch wenn das Filet hier zu wenig rosa geraten ist, so ist der krachknusprige Schweinebauch und das Letscho mit den klassischen Braterdäpfeln einfach nur zum Niederknien.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/13_prankl_zwetschkenknoedel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3684" title="Zwetschgenknödel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/13_prankl_zwetschkenknoedel.jpg" alt="Zwetschgenknödel" width="1526" height="1526" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als Nachspeise gönnen wir uns beim Prankl dann noch zwei Stück <strong>Zwetschgenknödel</strong>, die wir uns zum Glück wieder teilen. Denn die Knödel sind hier so groß wie Tennisbälle, aber auch unglaublich gut.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/13_jaeger_heuriger.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3683" title="Heuriger Jäger" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/13_jaeger_heuriger.jpg" alt="Heuriger Jäger" width="930" height="1024" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Heurigen vom <strong>Weingut Jäger</strong> in Weißenkirchen hat im Normalfall nur einmal im Jahr (im April) ausgesteckt. Dank Falstaff-Bestwertung hat der Jägerheurigen auch nochmal im Spätsommer seine Pforten geöffnet. Ein Glücksfall:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/14_jaeger_jause.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3685" title="Heuriger Jäger Jause" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/14_jaeger_jause.jpg" alt="Heuriger Jäger Jause" width="2854" height="2854" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Denn hier wird eine Heurigenjause Deluxe serviert: Unsere Jause beim Jäger besteht aus <strong>Saurem Rindfleisch, Gänseleberterrine mit Feigen, Haussalami mit Weinkäse und Roastbeef mit Remouladensauce</strong>. Alles hier ist von bester Qualität. Alles schmeckt und wird mit Liebe zubereitet und serviert. Dazu trinkt man ein, zwei, viele Gläser von der süffigen Steinfeder oder vom stoffigen Smaragd und das Leben kann in diesem Moment einfach nicht besser sein.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/15_jaeger_leber.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3686" title="Gänseleberterrine" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/15_jaeger_leber.jpg" alt="Gänseleberterrine" width="881" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Gänseleberterrine mit Feigen </strong>(Heurigen Weingut Jäger)</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/16_jaeger_roastbeef.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3687" title="Roastbeef" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/16_jaeger_roastbeef.jpg" alt="Roastbeef" width="768" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Roastbeef mit Remouladensauce</strong> (Heurigen Weingut Jäger)</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/17_heinzle_fischvariation.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3688" title="Fischvariation" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/17_heinzle_fischvariation.jpg" alt="Fischvariation" width="1224" height="1224" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das <strong>Fischrestaurant Heinzle</strong> direkt am Weißenkirchner Donauufer sieht aus wie ein ordinäres Gasthaus, weiß dann aber &#8211; neben wunderschöner Terrasse mit Rollfährenblick &#8211; mit bester Fischküche zu überraschen. Schon die Vorspeisenvariation bestehend aus Saiblingstatar, gebeizter Lachsforelle und Forellenmousse ist ein optischer und geschmacklicher Augenschmaus.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/18_heinzle_fisch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3689" title="Heinzle Fischrestaurant" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/18_heinzle_fisch.jpg" alt="Heinzle Fischrestaurant" width="1564" height="1564" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Und auch die Hauptgänge, die <strong>Gebratene Lachsforelle mit Steinpilzrisotto</strong> sowie der <strong>Wels auf hausgemachten Gnocchi und Roten Rüben</strong>, können uns vollends überzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hirtzberger, Jamek, Jäger, Prankl, Heinzle &#8211; so gut schmeckt die Wachau. Nicht nur die Weine gehören hier zur absoluten Spitzenklasse, sondern auch die Wirtshaus- und Restaurantbetriebe können mit den edlen Tropfen in ihrer Qualität mithalten. Wir werden diesen wunderschönen Fleckchen Erde bald wieder besuchen, schließlich müssen noch viele Weinberge erwandert und weitere Restaurants (z.B.<strong> Landhaus Bacher, Nikolaihof, Loibnerhof, Wachauer Stuben</strong>, &#8230;) besucht werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/00_jamek_hirtzberger.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3706" title="Jamek, Hirtzberger" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/09/00_jamek_hirtzberger-300x200.jpg" alt="Jamek, Hirtzberger" width="300" height="200" /></a>Hofmeisterei Hirtzberger</strong><br />
Hauptstraße 74, 3610 Wösendorf<br />
<a href="http://www.hofmeisterei.at/" target="_blank">www.hofmeisterei.at</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weingut Restaurant Jamek<br />
</strong>Joching 45, 3610 Weißenkirchen<br />
<a href="http://www.weingut-jamek.at/restaurant.php" target="_blank">www.weingut-jamek.at</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gasthaus Prankl<br />
</strong>Hinterhaus 16, 3620 Spitz<br />
<a href="http://www.gasthaus-prankl.at" target="_blank">www.gasthaus-prankl.at</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weingut Jäger<br />
</strong>Kremserstraße 1, 3610 Weißenkirchen<br />
<a href="http://www.weingut-jaeger.at" target="_blank">www.weingut-jaeger.at</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fischrestaurant Heinzle<br />
</strong>Wachauerstraße 280, 3610 Weißenkirchen<br />
<a href="http://www.heinzle.at" target="_blank">www.heinzle.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/hofmeisterei-hirtzberger-wachau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
