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	<title>Topf &#124; und &#124; Deckel &#187; Weißwein</title>
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	<description>Zwei Genussmenschen teilen ihre kulinarischen Abenteuer</description>
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		<title>G+R Triebaumer &#124; Ein Blaufränkisch kommt selten allein</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 13:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
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		<description><![CDATA[Wein wird gerne und oft als Speisenbegleiter verstanden. Wir haben die Sache nun mal umgedreht. Also: nicht der Wein ist der Speisebegleiter sondern die Speise ist der Weinbegleiter! Die Gelegenheit dazu gaben uns Günter+Regina Triebaumer vom gleichnamigen Weingut in Rust, die &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2014/weine/triebaumer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/01_triebaumer_hoch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2725" title="Triebaumer Blaufränkisch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/01_triebaumer_hoch.jpg" alt="Triebaumer Blaufränkisch" width="1280" height="1920" /></a></p>
<div style="text-align: justify;">Wein wird gerne und oft als Speisenbegleiter verstanden. Wir haben die Sache nun mal umgedreht. Also: nicht der <em>Wein ist der Speisebegleiter</em> sondern die <em>Speise ist der Weinbegleiter</em>! Die Gelegenheit dazu gaben uns <strong><a href="http://www.triebaumer.at/" target="_blank">Günter+Regina Triebaumer</a></strong> vom gleichnamigen Weingut in Rust, die uns ihr Blaufränkisch-Sortiment zur Verkostung zur Verfügung gestellt haben. &#8220;<em>Hier ist der Wein der Star</em>&#8220;, dachten wir uns bei Kapazundern wie den BF-Reserve oder den edlen Tropfen der Top-Lagen Plachen und Oberer Wald. Und weil die Triebaumers eben nicht nur &#8220;Prost&#8221; sondern auch &#8220;Mahlzeit&#8221; sagen, haben sie auf ihrer Webseite zu jedem ihrer Weine auch gleich die passenden Rezepte dazu verlinkt. Damit war für uns klar: Zu jedem Wein wird ein passendes Gericht gekocht! Denn ein Blaufränkisch kommt eben selten allein &#8211; und wird am besten gemeinsam mit der richtigen Speise genossen&#8230;</div>
<p><span id="more-2718"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Triebaumers sind wohl ein Glücksfall für die österreichische Weinszene: echte Typen, authentische Enthusiasten, die eigenständig ihr Ding durchziehen und mit Herzblut bei der Sache sind. Die richtige Mischung aus Innovation und Bodenständigkeit bzw. Eigenständigkeit und Tradition machts! Und die spiegelt sich in letzter Konsquenz in ihren Weinen wider, die klar und (scheinbar) einfach, aber auch kraftvoll, vielschichtig und vor allem unverwechselbar sind. Genauso wie ihre Botschaften, die sie etwa über die Social-Media Kanäle und ihre Homepage streuen: dort erzählen sie etwa mit viel Leidenschaft, und ganz ohne Wein-Chinesisch, wie (gut) ihre Weine schmecken und welche Gerichte dazu ganz hervorragend passen würden. Wir haben die Triebaumers beim Wort genommen und deshalb 6 Weine mit 5 dazu passenden Speisen verkostet. Hier die schicken Beweisfotos samt Verkostungsnotizen:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/02_furmint_zander.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2719" title="Furmint 2013, Zander auf Endivien-Kernölsalt mit Joseph Brot und Quitten-Aufstrich" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/02_furmint_zander.jpg" alt="Furmint 2013, Zander auf Endivien-Kernölsalt mit Joseph Brot und Quitten-Aufstrich" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/furmint.html" target="_blank">Furmint 2013</a> | Zander auf Endivien-Kernölsalat mit Joseph Brot und Quitten-Aufstrich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bevor es mit den Blaufränkern losgeht, wird in Weiß mit einem fulminanten Furmint gestartet: Vom Charakter frisch, geradlinig und reduktiv, macht sich in der Nase Apfel und Quitte sowie eine grasige Würze breit. Nach ein paar Minuten an der Luft überwiegen dann eher die Birnennoten. Beim ersten Schluck hat man plötzlich ein Maul voll Apfel im Glas &#8211; fast mostig mit rassiger Säure, die perfekt zum Salat und Quittenaufstrich passt. Ein saftiger Wein, der trinkfreudig ist wie ein Spritzer, und bei mehr Eleganz so viel Freude wie ein guter Welschriesling macht. Ja, dich nehmen wir im Sommer mit auf unsere Terrasse!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/03_rose_ruebensuppe.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2720" title="Rosé von der Blaufränkisch Reserve 2013, Rote-Rüben-Suppe" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/03_rose_ruebensuppe.jpg" alt="Rosé von der Blaufränkisch Reserve 2013, Rote-Rüben-Suppe" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/blaufraenkisch-rose.html" target="_blank">Rosé von der Blaufränkisch Reserve 2013</a> | <a href="http://triebaumer.at/de/weinundgutessen/rote-rueben-suppe.html" target="_blank">Rote-Rüben-Suppe</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Rosé und die Rüben-Suppe bilden nicht nur farbtechnisch ein pefektes Paar: neben der knallig-lachsrosa Farbe fällt uns sofort der verführerische Duft nach Walderdbeere, weißem Pfeffer und frischer Minze auf, zu dem sich eine dezente Joghurt-Note dazumischt. Ein wahrer Gaumenschmeichler zwischen heller Beere und eleganter Fruchtsüße, der aber dank seiner animierenden Säure der kraftvollen Rüben-Suppe Kontra geben kann. Eine runde Sache mit maximalem Trinkspaß.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/04_blaufraenkisch_linsen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2721" title="Blaufränkisch 2011, Linsen-Thymian-Aufstrich auf Joseph-Ciabatta" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/04_blaufraenkisch_linsen.jpg" alt="Blaufränkisch 2011, Linsen-Thymian-Aufstrich auf Joseph-Ciabatta" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/blaufraenkisch.html" target="_blank">Blaufränkisch 2011</a> | <a href="http://triebaumer.at/de/weinundgutessen/linsen-thymian-aufstrich.html" target="_blank">Linsen-Thymian-Aufstrich auf Joseph-Ciabatta</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Danach sagen wir mit dem Blaufränkisch 2011, Joseph-Ciabatta und herzhaftem Linsen-Thymian-Aufstrich eine Jausenzeit Deluxe an. Der BF-Klassik ist schon sehr dunkel in der Farbe, zeigt deutliche Schlierenbildung und eine ungewöhnlich kräftige Nase. Wir fragen uns, was da beim Reserve noch kommen soll, wenn der Klassik schon so bombig ist: Dunkle, intensive Beerenfrucht nach Kirsch und Brombeere, ultrawürzig nach schwarzem Pfeffer. Am Gaumen gibt sich der BF hingegen zahmer, mit fast peinlich zurückhaltender Tanninstruktur, aber superfruchtig und mit angenehmer Pikanz. Ein kraftvoller Sortenvertreter mit guter Trinkbarkeit.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/05_blaufraenkisch_risotto.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2722" title="Blaufränkisch Reserve 2011, Tomatenrisotto mit schwarzen Oliven und Chorizo" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/05_blaufraenkisch_risotto.jpg" alt="Blaufränkisch Reserve 2011, Tomatenrisotto mit schwarzen Oliven und Chorizo" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/blaufraenkisch-reserve.html" target="_blank">Blaufränkisch Reserve 2011</a> | <a href="http://triebaumer.at/de/weinundgutessen/tomatenrisotto-mit-chorizo.html" target="_blank">Tomatenrisotto mit schwarzen Oliven und Chorizo</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tja, wenn der Klassik schon so ein Hammer ist &#8211; was erwartet uns da wohl beim BF Reserve? Die knappe Antwort: noch mehr Power (15% Alkohol), noch mehr Würze und ein noch vollerer Körper. Wir riechen wieder Brombeer, dazu merklich Holz, dunkle Schokolade und einmal quer durchs Gewürzregal. Am ersten Schluck ist vom hohen Alkohol kaum was zu merken, ein extraktreicher und stoffiger Saft mit feinkörnigen Tanninen. Der BF Reserve 2011 ist ein wahrer Kraftlackel, der einen wuchtigen Begleiter braucht &#8211; wie das geniale Tomatenrisotto mit Oliven und Chorizo.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/06_plachen_wildschwein.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2723" title="Blaufränkisch Plachen 2011, Wildschweinrücken mit Koriander-Pommes und Rotkraut-Salat" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/06_plachen_wildschwein.jpg" alt="Blaufränkisch Plachen 2011, Wildschweinrücken mit Koriander-Pommes und Rotkraut-Salat" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/plachen.html" target="_blank">Blaufränkisch Plachen 2011</a> | Wildschweinrücken mit Koriander-Pommes und Rotkraut-Salat</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das nächste kulinarische Hightlight &#8211; ein rosa gebratener Wildschweinrücken in Pfeffer-Käse-Kruste mit würzigen Korianderpommes und frischem Rotkraut-Salat &#8211; hat einen gebührenden Weinpartner verdient. Und dieser wird mit dem Blaufränkisch der Lage Plachen gefunden: Neben wilder Beerenfrucht steigen uns exotische Gewürze (Zimt, Nelke) und ein hervorragend eingebundener Barriqueton in die Nase. Am Gaumen gefällt der Plachen mit seiner dichten und elegant-kühlen Struktur, die dann schließlich in einer ausgeprägten Mineralik auf der Zunge gipfelt. Ein raffinierter Wein &#8211; edel und unverwechselbar.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/07_oberer_wald.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2724" title="Blaufränkisch Oberer Wald 2011" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/07_oberer_wald.jpg" alt="Blaufränkisch Oberer Wald 2011" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><a href="http://triebaumer.at/de/wein/oberer-wald.html" target="_blank"><strong>Blaufränkisch Oberer Wald 2011</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Bauch ist nun voll, aber nicht nur deshalb genießen wir das Triebaumer Schlachtschiff &#8211; den BF &#8220;Oberer Wald&#8221; &#8211; Solo. Denn schon beim ersten Eintunken der Nase ins tiefdunkle Glas wird uns klar: von diesem Juwel soll am besten nichts ablenken. Dunkles Purpur und spektakuläre Schlierenbildung machen zwar mächtig Eindruck, der Wein ist aber alles andere als ein vorlauter Macho. Im Gegenteil: er ist dezenter, kühler und ausgeglichener als der Reserve und lädt auf eine lange Entdeckungsreise durch seine Aromenwelt ein. Von Kirsche bis Brombeer, von Tee bis Kakao, von Holz bis ätherischen Noten ist hier alles dabei. Am Gaumen wird der Wein dann doch noch zum Angeber: mineralisch und mächtig &#8211; eine Beerenfruchtbombe, angenehm stoffig und endlos lang im Abgang. Ein Wein für den man sich Zeit nehmen und jeden Schluck zelebrieren sollte!</p>
<p><a style="font-style: normal; line-height: 24.375px; text-decoration: underline; text-align: justify;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/triebaumer.png"><img class="size-full wp-image-2742 alignleft" style="border-color: #bbbbbb; margin-top: 0.4em; background-color: #eeeeee;" title="G+R Triebaumer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/triebaumer.png" alt="G+R Triebaumer" width="82" height="121" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
Weingut Günter + Regina Triebaumer<br />
</strong>Neuegasse 18, 7071 Rust<br />
<a href="http://www.triebaumer.at" target="_blank">www.triebaumer.at</a></p>
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		<title>Jamek Riesling Smaragd 2006 &#124; Ein Gockel und ein Riesling</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 15:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
		<category><![CDATA[Wachau]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es klingt absurd, aber in Österreich gelten Freilandgockel als echte Rarität und sind quasi nirgends zu bekommen. Zum Glück gab es letzte Woche die noch seltene Möglichkeit bei Merkur einen Gockel aus dem Ja! Natürlich / Vier Pfoten Pionierprojekt &#8220;Haushuhn &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/jamek-riesling-smaragd-klaus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/jamek.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2339" title="Jamek Riesling Ried Klaus Smaragd 2006" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/jamek.jpg" alt="Jamek Riesling Ried Klaus Smaragd 2006" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es klingt absurd, aber in Österreich gelten Freilandgockel als echte Rarität und sind quasi nirgends zu bekommen. Zum Glück gab es letzte Woche die noch seltene Möglichkeit bei Merkur einen Gockel aus dem <strong><a href="http://www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Qualitaet/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/jn_Content.aspx" target="_blank">Ja! Natürlich / Vier Pfoten Pionierprojekt </a></strong><span style="color: #000000;"><strong><a href="http://www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Qualitaet/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/jn_Content.aspx" target="_blank">&#8220;Haushuhn &amp; Gockelhahn&#8221;</a></strong> zu erstehen. Wir sind von diesem Projekt dermaßen begeistert (unbedingt darüber schlau machen!), dass wir <em>natürlich</em> sofort zugeschlagen haben. Nach dem Kauf beschäftigten uns nur zwei Fragen. Erstens: Wie werden wir den Gockel zubereiten? Und zweitens: Welchen Wein werden wir dazu trinken, um das edle Federvieh ja ausreichend zu würdigen? Das schönste daran: Die Antwort auf Frage Eins führte direkt zur Antwort auf Frage Zwei. Eine mehr als glückliche Fügung:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2336"></span>Die Frage nach der Zubereitung des Gockels war dann auch schnell beantwortet. Katharina Seiser, Österreichs Genuss-Journalistin Nummer 1, stellte auf ihren Blog <strong><a href="http://www.esskultur.at" target="_blank">Esskultur </a></strong>ein tolles Rezept für einen <strong><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2013/09/25/hahn-im-topf/" target="_blank">Rieslinggockeln</a></strong> online. &#8220;<strong>Coq au Riesling</strong>&#8221; &#8211; na klar! Das war die Antwort auf all unsere Fragen. Also schmorten wir den Gockel nach &#8220;Kathas&#8221; Anleitung in Riesling, Champignons und zusätzlich in Wurzelgemüse. Entsprechend dem Motto &#8220;<em>Koche mit keinem Wein, den du nicht auch so trinken würdest</em>&#8221; haben wir schon zum Schmoren nichts Schlechtes genommen (<strong>Riesling Federspiel 2011, Domäne Wachau</strong>). Als Weinbegleitung musste dann noch eine Steigerung her &#8211; das hat sich der Gockel schließlich verdient!</p>
<p style="text-align: justify;">Ungeduldig wie wir sind, wurde der erste Riesling schon während des Schmorvorgangs zur Verkürzung der Garzeit von knapp einer Stunde geköpft. Zum &#8220;Aufwärmen&#8221; gab es einen Biowein aus dem Elsass: <strong>Riesling Le Kottabe 2010 von Josmeyer </strong>(dezente Steinobstnoten und viel Grapefruit in der Nase, mineralisch, säurebetont, leicht bitter aber süffig am Gaumen). Danach wechselten wir in die Wachau und öffneten &#8211; mit der selben Ehrfurcht wie wir den herrlichen Gockel verzehrten &#8211; einen <strong>Riesling Smaragd Steinriegel 2010 von Prager</strong> (neben den typischen Steinobst- und Honigaromen fanden wir hier auch feine Kräuterwürze im Bukett, schönes Säurespiel, anhaltender Abgang &#8211; aber: kein Wow-Erlebnis &#8211; der hätte noch Potenzial gehabt!). Dank dem Mitbringsel eines Freundes und Gockel-Mitessers wurde es dann noch etwas dekadent:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gockel war zu diesem Zeitpunkt längst verspeist. Wir schwärmten noch vom herrlich bissfesten Fleisch, das dennoch zart und saftig war und übertrafen uns gegenseitig mit Superlativen wie g&#8217;schmackig die Riesling-Sauce nicht war, die wir bis auf den letzten Rest mit Baguette auftunkten. Als Höhepunkt des Abends wurde abschließend der letzte Riesling ins Rennen geworfen &#8211; ein <strong>Riesling Smaragd Ried Klaus 2006 von Jamek</strong>. Solche Kapazunder, noch dazu in diesem gereiften Alter, zaubern natürlich jedem Weinliebhaber ein Funkeln in die Augen. Gleichzeitig machen sich aber auch ein paar Sorgenfalten breit: &#8220;Was, wenn der Wein korkt?&#8221;, &#8220;Was, wenn der Wein doch schon zu alt und/oder oxidiert ist?&#8221;. Es ist wie beim Tragen einer teuren Uhr. Je hochklassiger bzw. älter das Stück, desto mehr Sorgen macht man sich bei dessen Verwendung. Schließlich wird dann doch nicht lange gefackelt und der feine Tropfen fachmännisch geöffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kork war schon mal nicht auffällig &#8211; so weit so gut. Die Farbe: irgendwas zwischen tiefem Goldgelb und Bernstein! Da würde jeder <strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/" target="_blank">Orange Wine</a></strong> Macher neidisch werden. Alkohol und Alter machen sich freilich auch in der Viskosität bemerkbar. Wie ein Süßwein zeichnet der Riesling schon fast schwermütig fette Kirchenfenster auf das Glas. Beim ersten Riechen kommt unsere Nase mit der Aromenvielfalt nicht ganz zurecht: Im Vordergrund machen sich wuchtige und überreife Pfirsich- und extrasüße Honignoten breit. Im Hintergrund lassen sich dann auch würzige Nuancen und Anklänge von Vanille, Tabak und Petrol erkennen. Am Gaumen geht es besonders saftig und mächtig zur Sache, wobei die Balance zwischen Süße und Säure für einen Riesling zu Lasten der Zuckerseite nicht mehr ganz perfekt war. Einem Süßwein ähnlich schmiegt sich der Jamek Ried Klaus wie ein Honigtöpfchen an die Kehle. Dort zeigt der Riesling mit seiner Mineralität und Steinobst-Frucht nochmal seine große Klasse. Das Finish ist endlos und übersteht auch die abendliche Mundhygiene. Die Frage, die wir uns dennoch stellen: Hat der 2006er seine ideale Trinkreife schon überschritten? Wir meinen: vor 2-3 Jahren war der Riesling sicher süffiger, jetzt ist er aber wahrscheinlich spannender.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich bleibt die Frage nach dem Reifegrad eines Weins eine Geschmacksfrage. Keine Geschmacksfrage stellt sich hingegen beim Moosdorfer Freilandgockel &#8211; ein Projekt, das jeder Tier- und Geflügelliebhaber unterstützen sollte. Wir hoffen, dass es bald wieder die Möglichkeit zum Kauf gibt. Und wer weiß, eventuell kochen wir das nächste Mal einen klassischen Coq au Vin mit Rotwein &#8211; natürlich mit anschließender Burgunderverkostung!</p>
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		<title>Weingut Hellmer &#124; Grüne Veltliner mit Charakter</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 11:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Winzer im Weinbaugebiet Wagram haben es ja sowieso schon etwas schwerer. Obwohl es sich bei der Region zwischen Feuersbrunn und Klosterneuburg um das drittgrößte Weinbaugebiet Österreichs handelt (nach dem Weinviertel und Kamptal), steht der Wagram in der Gunst der &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/hellmer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2058" title="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer01.jpg" alt="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Winzer im Weinbaugebiet Wagram haben es ja sowieso schon etwas schwerer. Obwohl es sich bei der Region zwischen Feuersbrunn und Klosterneuburg um das drittgrößte Weinbaugebiet Österreichs handelt (nach dem Weinviertel und Kamptal), steht der Wagram in der Gunst der Weinliebhaber selten an vorderste Stelle. Übermächtig scheinen da die populären Gebiete wie die Wachau oder die Südsteiermark zu sein. Dennoch: Geheimtipp ist der Wagram zu Recht schon lange keiner mehr. Zu gut sind Boden, Klima und hiesige Winzer, um den Wagram als Österreichischer Weinpatriot ignorieren zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem Wagram ist uns aber ein echter Winzer-Geheimtipp zugeflogen. Kein großer Name, kein bekannter Kapazunder wie etwa Bernhard Ott oder Franz Leth, die ja bereits seit Jahren beweisen, dass der Wagram den idealen Nährboden für Weine mit Spitzenqualität bietet. Nein, es handelt sich um das <a href="http://www.winzer-hellmer.at/" target="_blank">Weingut Hellmer</a> aus Fels am Wagram. Noch nie gehört? Macht nichts &#8211; wir auch nicht! Das hat sich zum Glück vor kurzem geändert. Denn das sympathische Winzerpaar Reinhard und Doris Hellmer hat uns einige Kostflaschen aus ihrem Sortiment zur Verfügung gestellt. Wir freuten uns wie Schneekönige und starteten sofort mit der Verkostung der Wagramer Paradesorte &#8211; den Grünen Veltliner. Eins gleich vorweg: Der <em>kleine</em> Winzer Hellmer braucht sich hinter Ott, Leth &amp; Co aber so gar nicht verstecken&#8230;</p>
<p><span id="more-2052"></span></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer05.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2059" title="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer05.jpg" alt="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Reinhard Hellmer möchte authentische Weine machen &#8211; sprich Weine, die einerseits die sortentypische Eigenschaften der Rebsorte als auch das Terroir der Region widerspiegeln. Im Wagram funktioniert das wohl am besten mit dem Grünen Veltliner, der vor allem durch den Löss- bzw. Urgesteinsboden und das Donauklima viel Mineralik, Würze und Fülle verspricht. Hellmer hat drei Grüne Veltliner im Sortiment. Wir haben alle drei verkostet, um herauszufinden wie sehr Hellmers Weine das Terroir des Wagrams mit eigenem Charakter verbinden können:</p>
<p><strong style="color: #99cc00; font-style: normal; line-height: 24px;"><a style="text-decoration: underline;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_loess.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2055" style="border-color: #bbbbbb; margin-top: 0.4em; background-color: #eeeeee;" title="Grüner Veltliner vom Löss, Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_loess-200x300.jpg" alt="Grüner Veltliner vom Löss, Weingut Hellmer" width="200" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong>Grüner Veltliner vom Löss, 2012</strong></span><br />
Trinkfreude oder Finesse? Beim Grünen Veltliner vom Löss braucht man sich nicht entscheiden &#8211; er hat beides! In der Nase zeigt sich der sortentypische GV noch etwas verhalten &#8211; reduktiv und stahlig, mit feiner Würze und zarten Duft nach grünen Apfel und Grapefruit. Am Gaumen offenbart der Saft vom Lössboden seine wahre Größe: schöne Mineralik, für einen Klassik schon verhältnismäßig viel Schmelz und gute Länge. Dank toll eingebundener Säure bleibt der Veltliner trotzdem spritzig und leicht zu trinken. Ein erfrischender Wein, der sofort Lust auf ein zweites Glas macht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_mitterweg.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2056" title="Grüner Veltliner Mitterweg, Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_mitterweg-200x300.jpg" alt="Grüner Veltliner Mitterweg, Weingut Hellmer" width="200" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><br />
Grüner Veltliner Mitterweg, 2012</strong></span><br />
Dem GV vom Löss fehlte eigentlich nur eine aromatische Nase. Diese bringt dafür der Veltliner von der Riede Mitterweg mit &#8211; und das nicht zu knapp: reif fruchtige Noten nach Steinobst, ein Hauch von Exotik und angenehme Würze bestimmten das Bukett. Am ersten Trinkschluck zeigt sich der Lagenwein vollmundig und saftig, harmonisch und wieder mit einer toller Mineralik ausgestattet. Im mittel-langen Abgang hallt dann die reife gelbe Fruchtnote wieder angenehm nach und schreit: bitte noch ein Schluck!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_reserve.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2057" title="Grüner Veltliner Steinagrund, Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_reserve-200x300.jpg" alt="Grüner Veltliner Steinagrund, Weingut Hellmer" width="200" height="300" /></a><br />
Grüner Veltliner Steinagrund<br />
Grand Reserve, 2011<br />
</strong></span>Wenn schon der Mitterweg Steinobst-Nuancen zeigte, was erwartet uns dann bei der Grand Reserve? Richtig: Steinobst pur! Zum dezenten Honigtouch mischt sich ein schönes Pfefferl und blumige Noten. Am Gaumen gibt sich der Steinagrund erwartungsgemäß sehr extraktreich, vollmundig im Körper und mit viel Schmelz. Ein Wein, der bestimmt perfekt zur asiatischen Küche oder einem kräftigen Käse passt. Zum Alleintrinken ist uns der Grand Reserve aber fast ein zu starker Kerl, der für uns mit etwas mehr Säure abgerundet sein müsste. Der Wein hat aber auf jeden Fall viel Potenzial, vielleicht wird er mit dem Alter ja noch harmonischer&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Weingut Hellmer erbringt den Beweis: großer Wein muss keinen großen Namen und keinen hohen Preis haben (so kostet das Hellmer Flaggschiff &#8211; der GV Steinagrund &#8211; z.B. unter 10 €!). Aus dem Hause Hellmer kommen sortentypische Gewächse mit eigenem Charakter. Wir freuen uns schon auf Riesling, Chardonnay und Zweigelt, die noch in unserem Hellmer-Karton schlummern und auf eine Verkostung warten. Zugreifen solange die Preise noch so günstig sind!</p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2097" title="Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer-300x43.png" alt="Weingut Hellmer" width="300" height="43" /></a>Weingut Hellmer</strong><br />
Obere Marktstraße 46,<br />
3481 Fels am Wagram<br />
<a href="http://www.winzer-hellmer.at/" target="_blank">www.winzer-hellmer.at</a><br />
<a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer07.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2054" title="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer07.jpg" alt="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" width="1920" height="1280" /></a></p>
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		<title>Terrassenweine &#124; 3 fancy Grüne Veltliner</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 11:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich! Die Zeit der Terrassenweine ist gekommen! Die ersten Sonnenstrahlen locken uns nach draußen &#8211; gemütliche Grillnachmittage und laue Nächte werden auf Balkonien, im Garten oder eben auf der Terrasse genossen. Dazu schmecken leichte, frische und spritzige Weine besonders gut. Das &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/terrassenweine/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terrassenweine_01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1700" title="Terrassenweine" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terrassenweine_01.jpg" alt="Terrassenweine" width="1125" height="830" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Endlich! Die Zeit der <strong>Terrassenweine</strong> ist gekommen! Die ersten Sonnenstrahlen locken uns nach draußen &#8211; gemütliche Grillnachmittage und laue Nächte werden auf Balkonien, im Garten oder eben auf der Terrasse genossen. Dazu schmecken leichte, frische und spritzige Weine besonders gut. Das haben auch die Österreichischen Winzer erkannt und schmeißen Sommerweine mit auffallenden Etiketten und klingenden Namen auf den Markt. Wir sind ein dankbares Opfer für diesen Marketing-Gag und prüfen, was hinter den Weinen mit <strong>fancy Etiketten</strong> und coolen Bezeichnungen steckt. Im Rahmen unseres aktuellen <strong>Wein-Specials </strong>testen wir 3 schicke <strong>Grüne Veltliner</strong> auf ihre Terrassen-Tauglichkeit&#8230;</p>
<p><span id="more-1696"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/jurtschitsch.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1699" title="Jurtschitsch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/jurtschitsch-200x300.jpg" alt="Jurtschitsch" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.grueve.com/">GrüVe 2012, Weingut Jurtschitsch</a><br />
</strong><span style="color: #000000;">Das Etikett von Christian Ludwig Attersee gefällt uns zwar ausgesprochen gut, der Inhalt kann uns aber nicht überzeugen. Der leichte und feinwürzige GrüVe ist zwar sehr trinkanimierend, für uns aber zu straff und reduktiv ausgebaut. Neben den ganz dezenten Würz- und Zitrusaromen, kommt auch eine leicht metallische Note zum Vorschein. Am Gaumen spritzig und mit schöner Säure, aber sehr schlank und kurz im Abgang. Als leichter Aperitif auf der Terrasse ok &#8211; ein unspektakulärer Veltliner für heiße Sommertage. Dafür hat man mit der Flasch mal einen echten &#8220;Attersee&#8221; zuhause!</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #99cc00;"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/hirsch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1698" title="Hirsch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/hirsch-200x300.jpg" alt="Hirsch" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.weingut-hirsch.at/show_content.php?sid=51" target="_blank">Trinkvergnügen 2011, Weingut Hirsch<br />
</a></span></span></strong>Kurier-Karikaturist Michael Pammesberger gestaltete dieses witzige Etikett &#8211; sehr lässig, aber insgesamt wird am Flaschenlabel zu viel Weißraum gelassen. Am Wein ist hingegen nichts auszusetzen, außer dass der 2011er fast schon zu reife Fruchtaromen und Fülle zeigt, um als Sommerwein für Jedermann durchzugehen. In der Nase machen sich Kräuter und reife Äpfel bemerkbar, am Gaumen besticht der Grüne Veltliner durch knackige Säure, saftigen Schmelz und guter Länge. Der Wein macht sowohl solo als auch als Speisebegleiter Spaß. Ein Terrassenwein für Fortgeschrittene, der durchaus Potenzial hat. Noch eine Flasche bitte!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/zull.jpg"><img class="size-medium wp-image-1697 alignright" title="Zull" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/zull-200x300.jpg" alt="Zull" width="200" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.zull.at/pdf/lust-laune-gv.pdf" target="_blank">Lust &amp; Laune 2012, Weingut Zull<br />
</a></strong>Hinter dem Etikett des Grünen Veltliner aus dem Weinviertel steht ausnahmsweise kein bekannter Künstler. Die Flasche mit dem bunten Design fällt aber trotzdem positiv im Weinregal auf und spiegelt ihren Inhalt wider: Erfrischend duftige Nase nach Äpfel und Zitrus, leichtes Pfefferl. Am Gaumen betören uns eine lebendige Säure und viel Spritzigkeit bei mittlerem Abgang. Der Wein geht als Sieger unserer 8-köpfigen Terrassen-Verkostungscrew hervor. Ein unkomplizierter Sortenvertreter, der trotz Leichtigkeit und Frische auch einen eigenen Charakter mitbringt! Übrigens: der Lust &amp; Laune Rosé von Zull ist ebenso ein Hit!</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Grünen Veltliner begeistert uns vor allem seine Vielfalt. Ob klassisch frisch-würzig, reif-fruchtig oder gar im Holz gelagert &#8211; die autochthone Rebsorte hat viele Gesichter. Diesmal hat uns der Grüne Veltliner als toller Terrassenwein überzeugt, der bei der nächsten Sommerparty nicht fehlen darf!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terrassenweine_02.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1701" title="Terrassenweine" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terrassenweine_02.jpg" alt="Terrassenweine" width="1239" height="830" /></a></p>
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		<title>Weinviertel DAC 2012 &#124; 5x Gut und Günstig</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 15:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Weinviertel DAC]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreichs größtes Weingebiet &#8211; das Weinviertel &#8211; kämpfte lange mit dem Vorurteil, dass hier mehr Wert auf Quantität als auf Qualität gelegt wird. Dieses negative Image führte schließlich vor genau 10 Jahren zur Einführung des Weinviertel DAC Konzepts. Ein Glücksfall! &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/weinviertel-dac-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2012/03/dac-weinviertel-logo.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-369" title="dac-weinviertel-logo" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2012/03/dac-weinviertel-logo-300x202.jpg" alt="dac-weinviertel-logo" width="300" height="202" /></a>Österreichs größtes Weingebiet &#8211; das Weinviertel &#8211; kämpfte lange mit dem Vorurteil, dass hier mehr Wert auf Quantität als auf Qualität gelegt wird. Dieses negative Image führte schließlich vor genau 10 Jahren zur Einführung des <strong>Weinviertel DAC</strong> Konzepts. Ein Glücksfall! Das beweist nicht zuletzt der sehr gelungene <strong>Jahrgang 2012</strong>, der im März 2013 präsentiert wurde und einmal mehr ein breite Palette an spannenden Grünen Veltlinern hervorbrachte, die allesamt mit einem frisch-fruchtigen und pfeffrigen Geschmacksprofil ausgestattet sind. Das Weinviertel steht also schon lange nicht mehr für <em>billigen</em> Wein. Noch besser: die Grünen Veltliner mit dem typischen Pfefferl sind zwar noch immer sehr kostengünstig (die Flasche GV DAC Classic kostet zwischen 5 und 8 Euro); zusätzlich überzeugen die Weine aber schon so sehr im Geschmack, dass sie mit ihren renommierteren Pendants aus der Wachau locker mithalten können. Das gilt natürlich besonders für die gehaltvolleren Grünen Veltliner aus der DAC Reserve-Kategorie.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen des <strong>Grünen Veltliner</strong> Specials bei <strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at" target="_blank">Topf und Deckel</a></strong> haben wir auch heuer wieder die Weinviertel DAC Jahrgangspräsentation in der Hofburg besucht. Das enorme Publikumsinteresse vor Ort zeigte einmal mehr, dass Wein in Österreich - und besonders Grüner Veltliner &#8211; enorm gefragt ist. Wir warfen uns ebenfalls ins Getümmel und stellen Euch unsere ganz persönlichen <strong>Top 5</strong> vor:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1559"></span></p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.diem-weine.at/" target="_blank">Weingut Diem</a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/diem.png"><img class="alignright size-full wp-image-1565" title="diem" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/diem.png" alt="diem" width="228" height="73" /></a></strong>: Unser absoluter Favorit! Der <em>Classic</em> zeigt sich würzig und mineralisch mit ausgeprägter exotischer Fruchtaromatik, spritzig und sehr trinkanimierend. Die Lage <em>Nußberg</em> kann uns zusätzlich mit schönem Schmelz und elegantem Säurespiel überzeugen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.gschweicher.at" target="_blank">Weingut Gschweicher</a></strong>: Die DAC Classic-Variante, die hier <em>GrooVee</em> heißt, weiß mit einem komplexen Bukett aus gelber <a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/grooVee_flascheG.png"><img class="alignright size-full wp-image-1566" title="GrooVee" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/grooVee_flascheG.png" alt="GrooVee" width="330" height="110" /></a>Frucht und frischer Würze zu gefallen. Der <em>Galgenberg</em> war schon letztes Jahr einer unserer Lieblinge und verführt uns auch heuer wieder mit seiner Stoffigkeit und Mineralik.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong><img class="alignright size-full wp-image-1567" title="Hess" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/hess.png" alt="Hess" width="110" height="124" /><a href="http://www.weinguthess.at" target="_blank">Weingut Hess</a></strong>: Weißer Pfeffer und Grapefruit erfreuen uns beim <em>DAC Eben</em> vom Weingut Hess aus Hohenruppersdorf. Am Gaumen setzt sich der gute Eindruck fort: rund, saftig und mit guter Länge. Diese Charakteristika zeigt auch der Reserve-Wein <em>Gaisripp</em>, der mit seiner fast opulenten Steinobstaromatik begeistert.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/setzer.png"><img class="alignright size-full wp-image-1569" title="setzer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/setzer.png" alt="setzer" width="198" height="80" /></a><a href="http://www.weingut-setzer.at/" target="_blank">Weingut Setzer</a></strong>: Der <em>Weinviertel DAC Ausstich</em> wird im oberen Kabinettbereich geerntet. Dementsprechend extraktreich und mit sehr reifen Fruchtnoten fällt dieser Grüne Veltliner aus. Vollmundig und spritzig zugleich. Wir mögen das!</li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/stift.png"><img class="alignright size-full wp-image-1570" title="Stift" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/04/stift.png" alt="Stift" width="200" height="48" /></a><a href="http://www.winzerhof-stift.com" target="_blank">Winzerhof Stift</a></strong>: Einmal mehr zaubert uns die Mineralik vom Röscher Urgesteinsboden ein Lächelns in Gesicht. Gepaart mit feiner Würze und frischer Apfelfrucht ergibt der <em>Weinviertel DAC vom Urgestein</em> ein sehr schönes Glas Wein mit viel Eleganz und harmonischen Säurespiel.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2012/03/dac-weinviertel-logo.jpg"><img class="alignright  wp-image-369" title="dac-weinviertel-logo" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2012/03/dac-weinviertel-logo-300x202.jpg" alt="dac-weinviertel-logo" width="180" height="121" /></a>Natürlich konnten wir nur einen Bruchteil aller Winzer einen Besuch bei der Weinviertel DAC Präsentation 2013 abstatten. Unsere Auswahl zeigt aber eindrucksvoll, dass die Weinviertler Grünen Veltliner schon längst weit mehr bieten als &#8220;nur&#8221; ein schönes Pfefferl. Von spritzig-leicht und frisch-fruchtig bis gehaltvoll und reif &#8211; für jeden Geschmack und jeden Anlass ist hier etwas dabei. <strong><a href="http://www.weinvierteldac.at/?L=0">www.weinvierteldac.at</a></strong></p>
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