<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Topf &#124; und &#124; Deckel &#187; Weinverkostung</title>
	<atom:link href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/weinverkostung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.topf-und-deckel.at</link>
	<description>Zwei Genussmenschen teilen ihre kulinarischen Abenteuer</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Jun 2016 17:05:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Mondovino 2015 &#124; Natural Wines &amp; viele Fragen</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2015 15:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Wine]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Wiines]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=3746</guid>
		<description><![CDATA[Der Natural Wine Hype dürfte nun endgültig auch am österreichischem Markt angekommen sein. Bester Beweis: die Wein &#38; Co Messe Mondovino widmete den naturnahen Weinen mittels eigener Bar einen Schwerpunkt, an der es über 25 meist biodynamisch und oxidativ ausgebaute &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/00_mondovino.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3756" title="Mondovino 2015" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/00_mondovino.jpg" alt="Mondovino 2015" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Natural Wine Hype dürfte nun endgültig auch am österreichischem Markt angekommen sein. Bester Beweis: die Wein &amp; Co Messe <strong>Mondovino</strong> widmete den naturnahen Weinen mittels eigener Bar einen Schwerpunkt, an der es über 25 meist biodynamisch und oxidativ ausgebaute Tropfen zu verkosten galt. Für uns Grund genug drei Fragen auf der Mondovino auf dem Grund zu gehen:</p>
<ol>
<li><span style="font-weight: 300;">Was zum Teufel sind Natural Wines überhaupt?</span></li>
<li>In wie weit unterscheiden sich explizit deklarierte Natural Wines von <em>normalen</em> Bio-Weinen ohne diesen Stempel?</li>
<li><span style="font-weight: 300;">Sind Natural Wines wirklich für den Breitenmarkt tauglich? Sprich: wie gut trinkbar sind die Weine für den Otto-Normal-Bürstler?</span></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund haben wir uns nicht nur durch die Natural Wine Schank gekostet, sondern haben zum Vergleich auch österreichische Bio-Weine abseits des Mainstreams probiert (Fokus: Grüner Veltliner). Das Ergebnis hat uns überrascht und wartet mit einigen spannenden Neuentdeckungen auf!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/01_edelbauer.jpg"><span id="more-3746"></span><img class="alignright size-full wp-image-3757" title="Edelbauer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/01_edelbauer.jpg" alt="Edelbauer" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Christoph Edelbauer: Grüner Veltliner 2014 / Grüner Veltliner Kamptal DAC 2014 / Grüner Veltliner Kamptal DAC Reserve 2012</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>Zugegeben &#8211; bei den Weinen von Christoph Edelbauer haben es uns die Flaschen ohne Etikett und mit Siebdruck-Beschriftung besonders angetan. Aber auch der Inhalt weiß zu überzeugen. Mit diesem GV-Trio ist man für jede Lebenslage bestens gerüstet: den unglaublich knackig-frischen Grünen Veltliner für die heißen Sommertage, den pfeffrigen Kamptal DAC für den täglichen Genuss und die kräftige Reserve für besondere Anlässe im Jahr (die dank dem günstigen Preis ruhig häufiger ausfallen können). Edelbauers Weine sind geradlinig, präzise und sortentypisch und befreien sich dadurch von jedem Verdacht effekthascherische Natural Wines zu sein.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/02_edelbauer.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3748" title="Edelbauer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/02_edelbauer.jpg" alt="Edelbauer" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Christoph Edelbauer mit seinem Grünen Veltliner Kamptal DAC 2014</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/03_oberstockstall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3749" title="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/03_oberstockstall.jpg" alt="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Fritz Salomon-Gut Oberstockstall: Grüner Veltliner Brunnberg 2013, Grüner Veltliner Maulbeerpark 2013, Oran 2013</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Spricht man mit dem bescheiden-sympathischen Winzer Fritz Salomon aus dem Wagram, ahnt man schon, dass hinter den Flaschen mit schlichten Etiketten ganz besondere Weine stecken. Stille Wasser sind schließlich tief. Salomons Ruhe und Leidenschaft spiegeln sich in seinen erdigen Grünen Veltlinern wider. Während der klassische Brunnberg noch die Veltliner-typische Würze und Frucht mitbringt, haut einem der Maulbeerpark mit seinem exotisch-fruchtigen und leicht oxidativen Bukett regelrecht um. Am Gaumen wird fortgeführt, was die Nase verspricht: gute Länge, extrasüßer Körper und das spezielle Etwas. Mit seinem Amphorenwein Oran vollendet Salomon jene Weinstilistik, die er mit seinen Grünen Veltlinern schon angedeutet hat: Erdigkeit, Komplexität, Raffinesse und gute Trinkbarkeit. Wir fragen ihn, warum seine Weine nicht an der Natual Wine Bar zu finden sind. Er antwortet knapp: &#8220;<em>Ach, ich mache meine Weine schon seit 10 Jahren so &#8211; Hype hin oder her.</em>&#8220;</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/04_fritz_salomon.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3750" title="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/04_fritz_salomon.jpg" alt="Fritz Salomon - Gut Oberstockstall" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Fritz Salomon mit seinem Oran 2013</strong></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/05_zillinger.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3751" title="Zillinger" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/05_zillinger.jpg" alt="Zillinger" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Herbert Zillinger: Grüner Veltliner Vogelsang 2014, Grüner Veltliner Radikal 2013</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Herbert Zillinger sieht man schon am schicken Etikett, dass er mit der Zeit geht. Dennoch steht er neben seinen Kollegen aus dem Weinviertel auf einem normalen Messestand. Von seinen Weinen der Edition &#8220;Z&#8221; behauptet er, dass diese etwas <em>schwieriger</em> - sprich weniger zugänglich und nur für fortgeschrittene Weintrinker geeignet wären. Wir meinen, dass man sich auf diese Raritäten nur einlassen muss und sogleich mit einem tollen Genusserlebnis belohnt wird. Der Vogelsang besticht durch Klarheit und Mineralik, der Radikal macht seinen Namen aller Ehre: würziger Lebkuchen und Karamell in der Nase, druckvoll und sehr lange am Gaumen. Zillinger will keine Chemie im Weinbau verwenden, konsequenter Bio-Anbau ist die logische Folge &#8211; naturbelassene und spannende Weine sind das Endergebnis in der Flasche.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/06_gindl.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3752" title="Gindl" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/06_gindl.jpg" alt="Gindl" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Michael Gindl: Buteo 2014 </strong><strong>(Grüner Veltliner)</strong><strong>, Sol 2012 (Grüner Veltliner)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen anderen Weinviertler, nämlich Michael Gindl, hätten wohl keine zehn Pferde an die Natural Wine Bar gebracht. Auf unsere vorsichtige Frage, ob er denn naturbelassene Weine mache, antwortet er unaufgeregt &#8220;<em>Na kostest sie halt</em>&#8220;. Wir halten die Nase ins Glase, machen eine kleinen Schluck, und stellen fest wie blöd diese Frage war. Gindls Weine schmecken rein, pur und erdig &#8211; dadurch etwas wild und fast dreckig, aber ohne den Trinkspaß zu schmälern. Der Buteo begeistert uns mit seinem kecken Wechselspiel aus Frucht und Würze sowie mit seiner einzigartigen Mineralik. Der Sol spielt dann in einer ganz eigenen Liga, schließlich wurden hier 45 Jahre alte Reben in großen Eichenfässern aus eigenem Holz zwei Jahre lang vergoren und unfiltriert abgefüllt. Das riecht man. Das schmeckt man. Weitere Beschreibungsversuche wären unzulässig.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/07_kalkspitz_strohmeier.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3753" title="Kalkspitz, Strohmeier" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/07_kalkspitz_strohmeier.jpg" alt="Kalkspitz, Strohmeier" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Strohmeier: Rosé Sekt / Hoch: Kalkspitz 2015</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Danach verschlägt es uns schlussendlich auch noch zur <em>echten</em> Natural Wine Bar. Schon etwas am Gaumen ermattet, lassen wir uns von naturbelassenen Sprudel erfrischen. Mit Erfolg: Strohmeiers Rosé Sekt vom Blauen Wildbacher betört uns mit seiner Walderdbeer-Nase. Am Gaumen zeigt sich der Weststeirer lebendig mit schöner Säure, aber fast schon einen Ticken zu brav für einen Natural Wine. Spezieller schmeckt der Kalkspitz vom Kremstaler Biowinzer Hoch, der nach dem &#8220;Pet Nat&#8221; Verfahren hergestellt wurde: durch die natürliche Petillant Naturel Methode wird Kohlensäure produziert, indem man den halbvergorenen Most mit ca. fünf Prozent Alkohol in die Flasche füllt und fertig vergären lässt. Das Ergebnis ist ein fruchtig-erdiger Perlwein mit kräftigen Hefenoten und cremigen Finish. Toll!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/08_muster.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3754" title="Sepp Muster" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/08_muster.jpg" alt="Sepp Muster" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Maria &amp; Sepp Muster: Graf Sauvignon</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Traubenmaterial dieses Lagen Sauvignon Blanc wurde nicht nur penibel genau selektioniert sondern auch 2 Jahre lang im großen Holzfass vinifiziert. Diese Herstellungsmethode macht sich durch den mächtigen Aromenkomplex aus reifer Frucht und Kräuterwürze bemerkbar. Mit jedem Atemzug Luft offenbart der Graf eine neue Dimension in der Nase und am Gaumen. Trotzdem bleibt der Naturwein gut trinkbar.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/09_werlitsch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3755" title="Werlitsch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/12/09_werlitsch.jpg" alt="Werlitsch" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Werlitsch (Brigitte und Ewald Tscheppe): Ex Vero II und Ex Vero III</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei den Weinen vom Demeter-Weingut Werlitsch ist dann endgültig Schluss mit lustig. Soll heißen: mit einer herkömmlichen Weinansprache kommt man hier nicht mehr weit. Genauso wenig, wie ein Gelegenheits-Weintrinker diesen Wein besonders schätzen wird, wenn er sich einen <em>normalen</em> Wein erwartet. Nichtsdestotrotz kann man sich auf diesen Wein einlassen und mit viel Zeit und Geduld einen erdig-öligen Rebensaft mit vielen unterschiedlichen Aromen und Facetten erleben. Schneller Trinkspaß schaut jedoch anders aus. Ewald Tscheppe schreibt über diese Weine selbst, dass ihm &#8220;<em>die Möglichkeit fehlt, diese Weine angemessen zu beschreiben. Letztlich zählt das individuelle Empfinden.</em>&#8220;. Somit können auch wir nur unser Empfinden zu diesen Weinen ausdrücken: interessant, spannend, mächtig, kompliziert und &#8211; je nach Tagesverfassung und Stimmung &#8211; frustrierend oder lohnend.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut angeduselt lassen wir den Abend dann an den Champagner- und Whisky-Bars auf der Mondovino ausklingen. Die Stimmung auf der Weinmesse ist übrigens hervorragend, das durchwegs junge und hippe Publikum macht es möglich. Mit schwerer Lippe sinnieren wir über unsere eingangs gestellten Fragen:</p>
<p><strong>1.) Was zum Teufel sind Natural Wines überhaupt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für uns war auf der Mondovino schnell klar, dass man Natural Wines nicht nur auf der dafür gekennzeichnet Bar findet. Viele österreichische Winzer arbeiten naturnah und produzieren Weine, die für uns den Charme und die Eigenheiten eines Natural Wines definieren. Unsere Erkenntnis: Natural Wines müssen mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllen:</p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 300;">Bio-organische oder biodynamische Erzeugung</span></li>
<li><span style="font-weight: 300;">Ohne Schwefelzusatz bzw. ohne Filtration</span></li>
<li><span style="font-weight: 300;">Maischevergorener Weißwein (Orange Wine) und/oder Ausbau in Amphoren</span></li>
</ul>
<p><strong>2.) In wie weit unterscheiden sich explizit deklarierte Natural Wines von <em>normalen</em> Bio-Weinen ohne diesen Stempel?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gar nicht. <em>Normale</em> Bio-Weine sind für uns Natural Wines. Punkt. Dementsprechend groß sind natürlich die Unterschiede zwischen einzelnen Produkten, aber das liegt auch in der Natur der Sache. Der junge Grüne Veltliner von Edelbauer und der Ex Vero III von Werlitsch haben nur mehr den flüssigen Aggregatszustand miteinander gemein. Dennoch verbinden diese beiden Weine eine Idee: naturnahe Weine mit Respekt vor der Umwelt und für den Genuss der Konsumenten zu produzieren. Und da muss es eine Bandbreite für jeden Anlass geben: von der Terrassenparty bis zur Meditationsstunde.</p>
<p><strong>3.) Sind Natural Wines wirklich für den Breitenmarkt tauglich?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ja und Nein. Je mehr Kriterien eines Natural Wines erfüllt werden (siehe oben), desto weniger wird der Geschmack die breite Masse treffen. Ein biodynamischer Weißwein, der 30 Tage auf der Maische vergoren, 2 Jahre in der Amphore gereift, und danach ohne Schwefelzusatz und Filtration abgefüllt wurde, wird er wegen seiner Komplexität und Fülle nicht als Alltagswein tauglich sein. Der hohe Preis aufgrund des Produktionsaufwands tut sein übriges dazu. Ein biodynamischer Grüner Veltliner wie vom Gut Oberstockstall oder Edelbauer wird schon mehr Leuten öfter Spaß machen. Uns persönlich erfreuen am meisten jene Weine, die den Spagat zwischen den beiden Extremen schaffen und somit Spannung und Trinkspaß vereinen. Siehe GV Maulbeerpark vom Gut Oberstockstall, siehe Buteo von Gindl, siehe SB von Sepp Muster.</p>
<p><em><span style="color: #99cc00;"><strong>Sponsored Post: </strong></span>Wir wurden zum Besuch der Mondovino eingeladen. Die Weinbeschreibungen entsprechen unserer persönlichen Meinung.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2015/weine/mondovino-2015/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>G+R Triebaumer &#124; Ein Blaufränkisch kommt selten allein</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2014/weine/triebaumer/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2014/weine/triebaumer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 13:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=2718</guid>
		<description><![CDATA[Wein wird gerne und oft als Speisenbegleiter verstanden. Wir haben die Sache nun mal umgedreht. Also: nicht der Wein ist der Speisebegleiter sondern die Speise ist der Weinbegleiter! Die Gelegenheit dazu gaben uns Günter+Regina Triebaumer vom gleichnamigen Weingut in Rust, die &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2014/weine/triebaumer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/01_triebaumer_hoch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2725" title="Triebaumer Blaufränkisch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/01_triebaumer_hoch.jpg" alt="Triebaumer Blaufränkisch" width="1280" height="1920" /></a></p>
<div style="text-align: justify;">Wein wird gerne und oft als Speisenbegleiter verstanden. Wir haben die Sache nun mal umgedreht. Also: nicht der <em>Wein ist der Speisebegleiter</em> sondern die <em>Speise ist der Weinbegleiter</em>! Die Gelegenheit dazu gaben uns <strong><a href="http://www.triebaumer.at/" target="_blank">Günter+Regina Triebaumer</a></strong> vom gleichnamigen Weingut in Rust, die uns ihr Blaufränkisch-Sortiment zur Verkostung zur Verfügung gestellt haben. &#8220;<em>Hier ist der Wein der Star</em>&#8220;, dachten wir uns bei Kapazundern wie den BF-Reserve oder den edlen Tropfen der Top-Lagen Plachen und Oberer Wald. Und weil die Triebaumers eben nicht nur &#8220;Prost&#8221; sondern auch &#8220;Mahlzeit&#8221; sagen, haben sie auf ihrer Webseite zu jedem ihrer Weine auch gleich die passenden Rezepte dazu verlinkt. Damit war für uns klar: Zu jedem Wein wird ein passendes Gericht gekocht! Denn ein Blaufränkisch kommt eben selten allein &#8211; und wird am besten gemeinsam mit der richtigen Speise genossen&#8230;</div>
<p><span id="more-2718"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Triebaumers sind wohl ein Glücksfall für die österreichische Weinszene: echte Typen, authentische Enthusiasten, die eigenständig ihr Ding durchziehen und mit Herzblut bei der Sache sind. Die richtige Mischung aus Innovation und Bodenständigkeit bzw. Eigenständigkeit und Tradition machts! Und die spiegelt sich in letzter Konsquenz in ihren Weinen wider, die klar und (scheinbar) einfach, aber auch kraftvoll, vielschichtig und vor allem unverwechselbar sind. Genauso wie ihre Botschaften, die sie etwa über die Social-Media Kanäle und ihre Homepage streuen: dort erzählen sie etwa mit viel Leidenschaft, und ganz ohne Wein-Chinesisch, wie (gut) ihre Weine schmecken und welche Gerichte dazu ganz hervorragend passen würden. Wir haben die Triebaumers beim Wort genommen und deshalb 6 Weine mit 5 dazu passenden Speisen verkostet. Hier die schicken Beweisfotos samt Verkostungsnotizen:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/02_furmint_zander.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2719" title="Furmint 2013, Zander auf Endivien-Kernölsalt mit Joseph Brot und Quitten-Aufstrich" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/02_furmint_zander.jpg" alt="Furmint 2013, Zander auf Endivien-Kernölsalt mit Joseph Brot und Quitten-Aufstrich" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/furmint.html" target="_blank">Furmint 2013</a> | Zander auf Endivien-Kernölsalat mit Joseph Brot und Quitten-Aufstrich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bevor es mit den Blaufränkern losgeht, wird in Weiß mit einem fulminanten Furmint gestartet: Vom Charakter frisch, geradlinig und reduktiv, macht sich in der Nase Apfel und Quitte sowie eine grasige Würze breit. Nach ein paar Minuten an der Luft überwiegen dann eher die Birnennoten. Beim ersten Schluck hat man plötzlich ein Maul voll Apfel im Glas &#8211; fast mostig mit rassiger Säure, die perfekt zum Salat und Quittenaufstrich passt. Ein saftiger Wein, der trinkfreudig ist wie ein Spritzer, und bei mehr Eleganz so viel Freude wie ein guter Welschriesling macht. Ja, dich nehmen wir im Sommer mit auf unsere Terrasse!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/03_rose_ruebensuppe.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2720" title="Rosé von der Blaufränkisch Reserve 2013, Rote-Rüben-Suppe" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/03_rose_ruebensuppe.jpg" alt="Rosé von der Blaufränkisch Reserve 2013, Rote-Rüben-Suppe" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/blaufraenkisch-rose.html" target="_blank">Rosé von der Blaufränkisch Reserve 2013</a> | <a href="http://triebaumer.at/de/weinundgutessen/rote-rueben-suppe.html" target="_blank">Rote-Rüben-Suppe</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Rosé und die Rüben-Suppe bilden nicht nur farbtechnisch ein pefektes Paar: neben der knallig-lachsrosa Farbe fällt uns sofort der verführerische Duft nach Walderdbeere, weißem Pfeffer und frischer Minze auf, zu dem sich eine dezente Joghurt-Note dazumischt. Ein wahrer Gaumenschmeichler zwischen heller Beere und eleganter Fruchtsüße, der aber dank seiner animierenden Säure der kraftvollen Rüben-Suppe Kontra geben kann. Eine runde Sache mit maximalem Trinkspaß.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/04_blaufraenkisch_linsen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2721" title="Blaufränkisch 2011, Linsen-Thymian-Aufstrich auf Joseph-Ciabatta" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/04_blaufraenkisch_linsen.jpg" alt="Blaufränkisch 2011, Linsen-Thymian-Aufstrich auf Joseph-Ciabatta" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/blaufraenkisch.html" target="_blank">Blaufränkisch 2011</a> | <a href="http://triebaumer.at/de/weinundgutessen/linsen-thymian-aufstrich.html" target="_blank">Linsen-Thymian-Aufstrich auf Joseph-Ciabatta</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Danach sagen wir mit dem Blaufränkisch 2011, Joseph-Ciabatta und herzhaftem Linsen-Thymian-Aufstrich eine Jausenzeit Deluxe an. Der BF-Klassik ist schon sehr dunkel in der Farbe, zeigt deutliche Schlierenbildung und eine ungewöhnlich kräftige Nase. Wir fragen uns, was da beim Reserve noch kommen soll, wenn der Klassik schon so bombig ist: Dunkle, intensive Beerenfrucht nach Kirsch und Brombeere, ultrawürzig nach schwarzem Pfeffer. Am Gaumen gibt sich der BF hingegen zahmer, mit fast peinlich zurückhaltender Tanninstruktur, aber superfruchtig und mit angenehmer Pikanz. Ein kraftvoller Sortenvertreter mit guter Trinkbarkeit.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/05_blaufraenkisch_risotto.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2722" title="Blaufränkisch Reserve 2011, Tomatenrisotto mit schwarzen Oliven und Chorizo" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/05_blaufraenkisch_risotto.jpg" alt="Blaufränkisch Reserve 2011, Tomatenrisotto mit schwarzen Oliven und Chorizo" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/blaufraenkisch-reserve.html" target="_blank">Blaufränkisch Reserve 2011</a> | <a href="http://triebaumer.at/de/weinundgutessen/tomatenrisotto-mit-chorizo.html" target="_blank">Tomatenrisotto mit schwarzen Oliven und Chorizo</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tja, wenn der Klassik schon so ein Hammer ist &#8211; was erwartet uns da wohl beim BF Reserve? Die knappe Antwort: noch mehr Power (15% Alkohol), noch mehr Würze und ein noch vollerer Körper. Wir riechen wieder Brombeer, dazu merklich Holz, dunkle Schokolade und einmal quer durchs Gewürzregal. Am ersten Schluck ist vom hohen Alkohol kaum was zu merken, ein extraktreicher und stoffiger Saft mit feinkörnigen Tanninen. Der BF Reserve 2011 ist ein wahrer Kraftlackel, der einen wuchtigen Begleiter braucht &#8211; wie das geniale Tomatenrisotto mit Oliven und Chorizo.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/06_plachen_wildschwein.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2723" title="Blaufränkisch Plachen 2011, Wildschweinrücken mit Koriander-Pommes und Rotkraut-Salat" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/06_plachen_wildschwein.jpg" alt="Blaufränkisch Plachen 2011, Wildschweinrücken mit Koriander-Pommes und Rotkraut-Salat" width="1718" height="1280" /></a></p>
<p><strong><a href="http://triebaumer.at/de/wein/plachen.html" target="_blank">Blaufränkisch Plachen 2011</a> | Wildschweinrücken mit Koriander-Pommes und Rotkraut-Salat</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das nächste kulinarische Hightlight &#8211; ein rosa gebratener Wildschweinrücken in Pfeffer-Käse-Kruste mit würzigen Korianderpommes und frischem Rotkraut-Salat &#8211; hat einen gebührenden Weinpartner verdient. Und dieser wird mit dem Blaufränkisch der Lage Plachen gefunden: Neben wilder Beerenfrucht steigen uns exotische Gewürze (Zimt, Nelke) und ein hervorragend eingebundener Barriqueton in die Nase. Am Gaumen gefällt der Plachen mit seiner dichten und elegant-kühlen Struktur, die dann schließlich in einer ausgeprägten Mineralik auf der Zunge gipfelt. Ein raffinierter Wein &#8211; edel und unverwechselbar.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/07_oberer_wald.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2724" title="Blaufränkisch Oberer Wald 2011" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/07_oberer_wald.jpg" alt="Blaufränkisch Oberer Wald 2011" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><a href="http://triebaumer.at/de/wein/oberer-wald.html" target="_blank"><strong>Blaufränkisch Oberer Wald 2011</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Bauch ist nun voll, aber nicht nur deshalb genießen wir das Triebaumer Schlachtschiff &#8211; den BF &#8220;Oberer Wald&#8221; &#8211; Solo. Denn schon beim ersten Eintunken der Nase ins tiefdunkle Glas wird uns klar: von diesem Juwel soll am besten nichts ablenken. Dunkles Purpur und spektakuläre Schlierenbildung machen zwar mächtig Eindruck, der Wein ist aber alles andere als ein vorlauter Macho. Im Gegenteil: er ist dezenter, kühler und ausgeglichener als der Reserve und lädt auf eine lange Entdeckungsreise durch seine Aromenwelt ein. Von Kirsche bis Brombeer, von Tee bis Kakao, von Holz bis ätherischen Noten ist hier alles dabei. Am Gaumen wird der Wein dann doch noch zum Angeber: mineralisch und mächtig &#8211; eine Beerenfruchtbombe, angenehm stoffig und endlos lang im Abgang. Ein Wein für den man sich Zeit nehmen und jeden Schluck zelebrieren sollte!</p>
<p><a style="font-style: normal; line-height: 24.375px; text-decoration: underline; text-align: justify;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/triebaumer.png"><img class="size-full wp-image-2742 alignleft" style="border-color: #bbbbbb; margin-top: 0.4em; background-color: #eeeeee;" title="G+R Triebaumer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/triebaumer.png" alt="G+R Triebaumer" width="82" height="121" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
Weingut Günter + Regina Triebaumer<br />
</strong>Neuegasse 18, 7071 Rust<br />
<a href="http://www.triebaumer.at" target="_blank">www.triebaumer.at</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2014/weine/triebaumer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MondoVino &#124; Von Lagen-Sauvignons, Blaufränkern und einem Tiefstapler namens Pöckl</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/mondovino/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/mondovino/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2013 14:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sauvignon Blanc]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=2474</guid>
		<description><![CDATA[Eine Weinverkostung macht ja am meisten Spaß, wenn man direkt vor Ort am Weingut ist und sich dort gemeinsam mit dem Winzer/der Winzerin durch das Sortiment kosten kann. Wein muss schließlich nicht nur schmecken &#8211; der persönliche Bezug und die &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/mondovino/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2481" title="Mondovino: Sabathi, Pöckl, Heinrich" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino.jpg" alt="" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Weinverkostung macht ja am meisten Spaß, wenn man direkt vor Ort am Weingut ist und sich dort gemeinsam mit dem Winzer/der Winzerin durch das Sortiment kosten kann. Wein muss schließlich nicht nur schmecken &#8211; der persönliche Bezug und die emotionale Bindung zum Produkt sind genau so wichtig. Natürlich gönnt man sich viel zu selten eine Fahrt zu seinen Lieblings-Weinbauern &#8211; und ganz ehrlich: so klein ist das Weinland Österreich dann auch wieder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück gibt es Weinmessen wie die <strong>MondoVino</strong>, bei der sich viele Winzer und Kellermeister persönlich die Zeit für die Präsentation ihrer Weine und das Gespräch mit ihren Kunden nehmen. So kommt man mit den Winzern ins Plaudern, kann deren Weinstil und -Philosphie besser nachvollziehen, und ganz nebenbei die jeweiligen besten Tropfen des Hauses verkosten (über deren Anschaffung man aufgrund der hohen Preise normalerweise drei mal nachdenkt). Auf der MondoVino, die letztes Wochenende von <a href="http://www.weinco.at/" target="_blank">Wein &amp; Co</a> im Wiener Konzerthaus veranstaltet wurde, konnte man gleich über 200 Weingüter auf einmal besuchen. Wir haben uns ins Getümmel gestürzt und berichten Euch von famosen Sauvignon Blancs aus der Südsteiermark, grandiosen Blaufränkisch aus dem Burgenland und einem internationalen Aushängeschild der Österreichischen Weinszene.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_jaunegg.jpg"><span id="more-2474"></span><img class="alignright size-full wp-image-2483" title="Weingut Jaunegg" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_jaunegg.jpg" alt="Weingut Jaunegg" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir uns als Aperitif durch ein paar Champagner gekostet haben (unser Favorit: der <strong>Rosé Brut Prestige</strong> von <strong>Duval-Leroy</strong>) begeben wir uns in die Südsteiermark zum symapthischen Jungwinzer <strong><a href="http://www.jaunegg.at/" target="_blank">Daniel Jaunegg</a></strong>. Der erzählt uns nicht nur, dass er seinen Wien-Aufenthalt für Restaurant-Besuche im <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2012/restaurants/steirereck-im-stadtpark" target="_blank">Steirereck</a> und <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/konstantin-filippou/" target="_blank">Konstantin Filippou </a>genutzt hat, sondern präsentiert uns auch seine Sauvignon Blancs. Schon der Klassik kann als idealtypisch bezeichnet werden, großes Kino spielt sich aber bei den Lagen-Sauvignons ab:</p>
<p style="text-align: justify;">Der <strong>Sauvignon Blanc Knily</strong> vereint für uns die beiden Vorteile eines Klassik- und Lagen-Sauvignons. In der Nase kommt neben etwas Paprika und Cassis auch eine schöne exotische Note zur Geltung. Am Gaumen gibt sich der Knily mineralisch, sehr lebendig und finessenreich. Bei der Spitzenlage <strong>Muri </strong>vermissen wir zwar die typischen SB-Charakteristika, dennoch macht dieser Ausnahmewein mit seinem Spiel aus reifen Fruchtnoten und eleganten Säurespiel viel Freude &#8211; Duft nach Tropenfrüchten und Kräutern, stoffig, elegant und langanhaltend.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_sabathi.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2485" title="Erwin Sabathi" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_sabathi.jpg" alt="Erwin Sabathi" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Viel Spaß gibt es auch nebenan bei <strong><a href="http://www.sabathi.com/" target="_blank">Erwin Sabathi</a></strong>, der seine Lagenweine mit sichtlich viel Freude aus fetten Magnum-Flaschen ausschenkt. Sabathi referiert eindrucksvoll darüber, dass in seinem Betrieb fast nur mehr Spontangärung zum Einsatz kommt &#8211; denn nur so könne die Charakteristik der einzelnen Lagen richtig zum Ausdruck kommen. Wir starten mit dem <strong>Sauvignon Blanc Poharnig</strong>, der mit seinem intensiven Bukett nach Paprika und schwarzen Johannisbeere begeistert. Eine feine Feuersteinnote erinnert uns gar an typische Sauvignons aus der Loire. Die lebendige Säure und den guten Trinkfluss hat der Poharnig mit dem Sauvignon der Lage <strong>Pössnitzberg </strong>gemein. Der unterscheidet sich in der Nase durch gelbe Frucht, feine Stachelbeere und schöne Kräuterwürze.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_heinrich.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2482" title="Kellermeister vom Weingut Silvia Heinrich" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_heinrich.jpg" alt="Kellermeister vom Weingut Silvia Heinrich" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die MondoVino ist zwar auch ein wahres Eldorado für Liebhaber des internationalen Weinmarktes, wir konzentierten uns heuer aber auf die heimischen Gewächse. Bei den Rotweinen wählen wir dabei Österreichs Paradesorte &#8211; den Blaufränkisch: Dazu besuchen wir das Weingut <strong><a href="http://www.weingut-heinrich.at" target="_blank">Silvia Heinrich</a></strong> aus dem Mittelburgenland, das durch seinen Kellermeister bestens vertreten ist. Deren <strong>Blaufränkisch Goldberg Reserve</strong> hat es uns schon immer angetan, den 2009er Jahrgang davon gab es sogar auf unserer Hochzeit. Der fruchtig-würzige Duft in der Nase des 2011ers mit seiner reifen Kirschnote und eleganten Holzton holt uns die schönen Erinnerungen an diesen Tag gleich wieder zurück. Die feinen Tannine und der extrasüße lange Nachhall machen diesen saftigen Wein zu unserem absoluten Liebling. In einer ganz eigenen Liga spielt auch der <strong>Blaufränkisch Cupido 2011</strong>, der trotz seiner Jugend schon jetzt überzeugen kann: In der Nase treffen wir auf ein unfassbar facettenreiches Bukett von dunklen Beeren sowie verschiedenster Gewürz- und Edelholznoten. Am Gaumen gibt sich der Cupido geschmeidig und elegant, aber dennoch kraftvoll und mit langem Abgang.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_triebaumer.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2486" title="G.u.R. Triebaumer: Blaufränkisch" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_triebaumer.jpg" alt="G.u.R. Triebaumer: Blaufränkisch" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beim Weingut <strong><a href="http://www.triebaumer.at/" target="_blank">Günter und Regina Triebaumer</a></strong> haben wir den süffig-perligen <strong>Muscato</strong> (der war mal wieder &#8220;ausgetrunken&#8221;) ebenso knapp versäumt, wie den Winzer selbst. Macht nichts, denn die beiden <strong>Blaufränkisch</strong> aus den Spitzenlagen <strong>Plachen</strong> und <strong>Oberer Wald</strong> lassen wir uns trotzdem nicht entgehen. Beide Weine geben mit ihrer markanten Kirschkonfit-Nase kräftig an, wobei der Plachen recht geradlinig mit exotischer Würze und zarten Barriquetönen daherkommt, während der Oberer Wald mit seinem Pfeffer, dunklen Beeren und ätherischen Anklängen vielschichtiger ist. Beide Weine haben dank ihrer eigenwilligen Stilistik (mächtig-reif aber dennoch mineralisch-kühl) einen hohen Wiedererkennungsgrad und bieten dadurch ein einzigartiges Trinkvergnügen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_poeckl.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2484" title="René Pöckl" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/mondovino_poeckl.jpg" alt="René Pöckl" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als krönenden Abschluss besuchen wir mit dem <strong>Weingut Pöckl</strong> noch eines der renommiertesten Rotweingüter Österreichs. Hinter dem zurückhaltenden jungen Mann am Verkostungsstand vermuten wir zunächst &#8220;nur&#8221; einen Mitarbeiter des Weinguts. Im Laufe des Gesprächs stellt sich jedoch heraus, dass uns der Junior-Chef <strong>René Pöckl</strong> selbst gegenübersteht. Ganz bescheiden, aber mit viel Kompetenz präsentiert er uns sein beeindruckendes Rotwein-Sortiment. <em>Was für ein Tiefstapler</em>! Spätestens bei seinen Kapazundern wie den <strong>Rosso e Nero</strong> und <strong>Admiral</strong> bleibt uns der Mund vor lauter Staunen offen. Die beiden Cuvées aus Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot (bzw. Blaufränkisch) geben sich schon jetzt sehr harmonisch und deuten ihr riesiges Potenzial an. Apropos Potenzial: Als wir mit René Pöckl darüber sprechen, dass es eigentlich ein Frevel sei, seine Weine so jung (Jahrgang 2011) zu trinken, blüht der Jungwinzer endgültig auf und hält eine leidenschaftliche Brandrede für das Trinken gereifter Weine. Er &#8220;<em>trinke seine Weine erst ab dem Alter von 10 Jahren</em>&#8220;. Gut, denken wir uns &#8211; den Admiral 2009, den wir eigentlich schon heuer zu Silvester köpfen wollten, werden wir wohl erst ein paar Jahre später trinken. Womit wir hier gleich einen Blogpost für das Jahr 2019 ankündigen wollen: die Verkostung des <strong>Pöckl Admiral 2009</strong>. Wehe der schmeckt dann nicht!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>MondoVino: <a href="http://www.weinco.at/event/15727" target="_blank">www.weinco.at</a></li>
<li>Weingut Jaunegg: <a href="http://www.jaunegg.at" target="_blank">www.jaunegg.at</a></li>
<li>Weingut Erwin Sabathi: <a href="http://www.sabathi.com" target="_blank">www.sabathi.com</a></li>
<li>Weingut Silvia Heinrich: <a href="http://www.weingut-heinrich.at" target="_blank">www.weingut-heinrich.at</a></li>
<li>Weingut G.u.R. Triebaumer: <a href="http://www.triebaumer.at/">www.triebaumer.at</a></li>
<li>Weingut Pöckl: <a href="http://www.poeckl.at" target="_blank">www.poeckl.at</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/mondovino/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jamek Riesling Smaragd 2006 &#124; Ein Gockel und ein Riesling</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/jamek-riesling-smaragd-klaus/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/jamek-riesling-smaragd-klaus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 15:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
		<category><![CDATA[Wachau]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=2336</guid>
		<description><![CDATA[Es klingt absurd, aber in Österreich gelten Freilandgockel als echte Rarität und sind quasi nirgends zu bekommen. Zum Glück gab es letzte Woche die noch seltene Möglichkeit bei Merkur einen Gockel aus dem Ja! Natürlich / Vier Pfoten Pionierprojekt &#8220;Haushuhn &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/jamek-riesling-smaragd-klaus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/jamek.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2339" title="Jamek Riesling Ried Klaus Smaragd 2006" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/jamek.jpg" alt="Jamek Riesling Ried Klaus Smaragd 2006" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es klingt absurd, aber in Österreich gelten Freilandgockel als echte Rarität und sind quasi nirgends zu bekommen. Zum Glück gab es letzte Woche die noch seltene Möglichkeit bei Merkur einen Gockel aus dem <strong><a href="http://www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Qualitaet/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/jn_Content.aspx" target="_blank">Ja! Natürlich / Vier Pfoten Pionierprojekt </a></strong><span style="color: #000000;"><strong><a href="http://www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Qualitaet/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/Das_Pionier_Projekt_von_Haushuhn___Gockelhahn/jn_Content.aspx" target="_blank">&#8220;Haushuhn &amp; Gockelhahn&#8221;</a></strong> zu erstehen. Wir sind von diesem Projekt dermaßen begeistert (unbedingt darüber schlau machen!), dass wir <em>natürlich</em> sofort zugeschlagen haben. Nach dem Kauf beschäftigten uns nur zwei Fragen. Erstens: Wie werden wir den Gockel zubereiten? Und zweitens: Welchen Wein werden wir dazu trinken, um das edle Federvieh ja ausreichend zu würdigen? Das schönste daran: Die Antwort auf Frage Eins führte direkt zur Antwort auf Frage Zwei. Eine mehr als glückliche Fügung:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2336"></span>Die Frage nach der Zubereitung des Gockels war dann auch schnell beantwortet. Katharina Seiser, Österreichs Genuss-Journalistin Nummer 1, stellte auf ihren Blog <strong><a href="http://www.esskultur.at" target="_blank">Esskultur </a></strong>ein tolles Rezept für einen <strong><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2013/09/25/hahn-im-topf/" target="_blank">Rieslinggockeln</a></strong> online. &#8220;<strong>Coq au Riesling</strong>&#8221; &#8211; na klar! Das war die Antwort auf all unsere Fragen. Also schmorten wir den Gockel nach &#8220;Kathas&#8221; Anleitung in Riesling, Champignons und zusätzlich in Wurzelgemüse. Entsprechend dem Motto &#8220;<em>Koche mit keinem Wein, den du nicht auch so trinken würdest</em>&#8221; haben wir schon zum Schmoren nichts Schlechtes genommen (<strong>Riesling Federspiel 2011, Domäne Wachau</strong>). Als Weinbegleitung musste dann noch eine Steigerung her &#8211; das hat sich der Gockel schließlich verdient!</p>
<p style="text-align: justify;">Ungeduldig wie wir sind, wurde der erste Riesling schon während des Schmorvorgangs zur Verkürzung der Garzeit von knapp einer Stunde geköpft. Zum &#8220;Aufwärmen&#8221; gab es einen Biowein aus dem Elsass: <strong>Riesling Le Kottabe 2010 von Josmeyer </strong>(dezente Steinobstnoten und viel Grapefruit in der Nase, mineralisch, säurebetont, leicht bitter aber süffig am Gaumen). Danach wechselten wir in die Wachau und öffneten &#8211; mit der selben Ehrfurcht wie wir den herrlichen Gockel verzehrten &#8211; einen <strong>Riesling Smaragd Steinriegel 2010 von Prager</strong> (neben den typischen Steinobst- und Honigaromen fanden wir hier auch feine Kräuterwürze im Bukett, schönes Säurespiel, anhaltender Abgang &#8211; aber: kein Wow-Erlebnis &#8211; der hätte noch Potenzial gehabt!). Dank dem Mitbringsel eines Freundes und Gockel-Mitessers wurde es dann noch etwas dekadent:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gockel war zu diesem Zeitpunkt längst verspeist. Wir schwärmten noch vom herrlich bissfesten Fleisch, das dennoch zart und saftig war und übertrafen uns gegenseitig mit Superlativen wie g&#8217;schmackig die Riesling-Sauce nicht war, die wir bis auf den letzten Rest mit Baguette auftunkten. Als Höhepunkt des Abends wurde abschließend der letzte Riesling ins Rennen geworfen &#8211; ein <strong>Riesling Smaragd Ried Klaus 2006 von Jamek</strong>. Solche Kapazunder, noch dazu in diesem gereiften Alter, zaubern natürlich jedem Weinliebhaber ein Funkeln in die Augen. Gleichzeitig machen sich aber auch ein paar Sorgenfalten breit: &#8220;Was, wenn der Wein korkt?&#8221;, &#8220;Was, wenn der Wein doch schon zu alt und/oder oxidiert ist?&#8221;. Es ist wie beim Tragen einer teuren Uhr. Je hochklassiger bzw. älter das Stück, desto mehr Sorgen macht man sich bei dessen Verwendung. Schließlich wird dann doch nicht lange gefackelt und der feine Tropfen fachmännisch geöffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kork war schon mal nicht auffällig &#8211; so weit so gut. Die Farbe: irgendwas zwischen tiefem Goldgelb und Bernstein! Da würde jeder <strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/" target="_blank">Orange Wine</a></strong> Macher neidisch werden. Alkohol und Alter machen sich freilich auch in der Viskosität bemerkbar. Wie ein Süßwein zeichnet der Riesling schon fast schwermütig fette Kirchenfenster auf das Glas. Beim ersten Riechen kommt unsere Nase mit der Aromenvielfalt nicht ganz zurecht: Im Vordergrund machen sich wuchtige und überreife Pfirsich- und extrasüße Honignoten breit. Im Hintergrund lassen sich dann auch würzige Nuancen und Anklänge von Vanille, Tabak und Petrol erkennen. Am Gaumen geht es besonders saftig und mächtig zur Sache, wobei die Balance zwischen Süße und Säure für einen Riesling zu Lasten der Zuckerseite nicht mehr ganz perfekt war. Einem Süßwein ähnlich schmiegt sich der Jamek Ried Klaus wie ein Honigtöpfchen an die Kehle. Dort zeigt der Riesling mit seiner Mineralität und Steinobst-Frucht nochmal seine große Klasse. Das Finish ist endlos und übersteht auch die abendliche Mundhygiene. Die Frage, die wir uns dennoch stellen: Hat der 2006er seine ideale Trinkreife schon überschritten? Wir meinen: vor 2-3 Jahren war der Riesling sicher süffiger, jetzt ist er aber wahrscheinlich spannender.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich bleibt die Frage nach dem Reifegrad eines Weins eine Geschmacksfrage. Keine Geschmacksfrage stellt sich hingegen beim Moosdorfer Freilandgockel &#8211; ein Projekt, das jeder Tier- und Geflügelliebhaber unterstützen sollte. Wir hoffen, dass es bald wieder die Möglichkeit zum Kauf gibt. Und wer weiß, eventuell kochen wir das nächste Mal einen klassischen Coq au Vin mit Rotwein &#8211; natürlich mit anschließender Burgunderverkostung!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/jamek-riesling-smaragd-klaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weingut Hellmer &#124; Grüne Veltliner mit Charakter</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/hellmer/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/hellmer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 11:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=2052</guid>
		<description><![CDATA[Die Winzer im Weinbaugebiet Wagram haben es ja sowieso schon etwas schwerer. Obwohl es sich bei der Region zwischen Feuersbrunn und Klosterneuburg um das drittgrößte Weinbaugebiet Österreichs handelt (nach dem Weinviertel und Kamptal), steht der Wagram in der Gunst der &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/hellmer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2058" title="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer01.jpg" alt="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Winzer im Weinbaugebiet Wagram haben es ja sowieso schon etwas schwerer. Obwohl es sich bei der Region zwischen Feuersbrunn und Klosterneuburg um das drittgrößte Weinbaugebiet Österreichs handelt (nach dem Weinviertel und Kamptal), steht der Wagram in der Gunst der Weinliebhaber selten an vorderste Stelle. Übermächtig scheinen da die populären Gebiete wie die Wachau oder die Südsteiermark zu sein. Dennoch: Geheimtipp ist der Wagram zu Recht schon lange keiner mehr. Zu gut sind Boden, Klima und hiesige Winzer, um den Wagram als Österreichischer Weinpatriot ignorieren zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem Wagram ist uns aber ein echter Winzer-Geheimtipp zugeflogen. Kein großer Name, kein bekannter Kapazunder wie etwa Bernhard Ott oder Franz Leth, die ja bereits seit Jahren beweisen, dass der Wagram den idealen Nährboden für Weine mit Spitzenqualität bietet. Nein, es handelt sich um das <a href="http://www.winzer-hellmer.at/" target="_blank">Weingut Hellmer</a> aus Fels am Wagram. Noch nie gehört? Macht nichts &#8211; wir auch nicht! Das hat sich zum Glück vor kurzem geändert. Denn das sympathische Winzerpaar Reinhard und Doris Hellmer hat uns einige Kostflaschen aus ihrem Sortiment zur Verfügung gestellt. Wir freuten uns wie Schneekönige und starteten sofort mit der Verkostung der Wagramer Paradesorte &#8211; den Grünen Veltliner. Eins gleich vorweg: Der <em>kleine</em> Winzer Hellmer braucht sich hinter Ott, Leth &amp; Co aber so gar nicht verstecken&#8230;</p>
<p><span id="more-2052"></span></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer05.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2059" title="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer05.jpg" alt="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Reinhard Hellmer möchte authentische Weine machen &#8211; sprich Weine, die einerseits die sortentypische Eigenschaften der Rebsorte als auch das Terroir der Region widerspiegeln. Im Wagram funktioniert das wohl am besten mit dem Grünen Veltliner, der vor allem durch den Löss- bzw. Urgesteinsboden und das Donauklima viel Mineralik, Würze und Fülle verspricht. Hellmer hat drei Grüne Veltliner im Sortiment. Wir haben alle drei verkostet, um herauszufinden wie sehr Hellmers Weine das Terroir des Wagrams mit eigenem Charakter verbinden können:</p>
<p><strong style="color: #99cc00; font-style: normal; line-height: 24px;"><a style="text-decoration: underline;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_loess.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2055" style="border-color: #bbbbbb; margin-top: 0.4em; background-color: #eeeeee;" title="Grüner Veltliner vom Löss, Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_loess-200x300.jpg" alt="Grüner Veltliner vom Löss, Weingut Hellmer" width="200" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong>Grüner Veltliner vom Löss, 2012</strong></span><br />
Trinkfreude oder Finesse? Beim Grünen Veltliner vom Löss braucht man sich nicht entscheiden &#8211; er hat beides! In der Nase zeigt sich der sortentypische GV noch etwas verhalten &#8211; reduktiv und stahlig, mit feiner Würze und zarten Duft nach grünen Apfel und Grapefruit. Am Gaumen offenbart der Saft vom Lössboden seine wahre Größe: schöne Mineralik, für einen Klassik schon verhältnismäßig viel Schmelz und gute Länge. Dank toll eingebundener Säure bleibt der Veltliner trotzdem spritzig und leicht zu trinken. Ein erfrischender Wein, der sofort Lust auf ein zweites Glas macht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_mitterweg.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2056" title="Grüner Veltliner Mitterweg, Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_mitterweg-200x300.jpg" alt="Grüner Veltliner Mitterweg, Weingut Hellmer" width="200" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><br />
Grüner Veltliner Mitterweg, 2012</strong></span><br />
Dem GV vom Löss fehlte eigentlich nur eine aromatische Nase. Diese bringt dafür der Veltliner von der Riede Mitterweg mit &#8211; und das nicht zu knapp: reif fruchtige Noten nach Steinobst, ein Hauch von Exotik und angenehme Würze bestimmten das Bukett. Am ersten Trinkschluck zeigt sich der Lagenwein vollmundig und saftig, harmonisch und wieder mit einer toller Mineralik ausgestattet. Im mittel-langen Abgang hallt dann die reife gelbe Fruchtnote wieder angenehm nach und schreit: bitte noch ein Schluck!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_reserve.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2057" title="Grüner Veltliner Steinagrund, Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer_reserve-200x300.jpg" alt="Grüner Veltliner Steinagrund, Weingut Hellmer" width="200" height="300" /></a><br />
Grüner Veltliner Steinagrund<br />
Grand Reserve, 2011<br />
</strong></span>Wenn schon der Mitterweg Steinobst-Nuancen zeigte, was erwartet uns dann bei der Grand Reserve? Richtig: Steinobst pur! Zum dezenten Honigtouch mischt sich ein schönes Pfefferl und blumige Noten. Am Gaumen gibt sich der Steinagrund erwartungsgemäß sehr extraktreich, vollmundig im Körper und mit viel Schmelz. Ein Wein, der bestimmt perfekt zur asiatischen Küche oder einem kräftigen Käse passt. Zum Alleintrinken ist uns der Grand Reserve aber fast ein zu starker Kerl, der für uns mit etwas mehr Säure abgerundet sein müsste. Der Wein hat aber auf jeden Fall viel Potenzial, vielleicht wird er mit dem Alter ja noch harmonischer&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Weingut Hellmer erbringt den Beweis: großer Wein muss keinen großen Namen und keinen hohen Preis haben (so kostet das Hellmer Flaggschiff &#8211; der GV Steinagrund &#8211; z.B. unter 10 €!). Aus dem Hause Hellmer kommen sortentypische Gewächse mit eigenem Charakter. Wir freuen uns schon auf Riesling, Chardonnay und Zweigelt, die noch in unserem Hellmer-Karton schlummern und auf eine Verkostung warten. Zugreifen solange die Preise noch so günstig sind!</p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2097" title="Weingut Hellmer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer-300x43.png" alt="Weingut Hellmer" width="300" height="43" /></a>Weingut Hellmer</strong><br />
Obere Marktstraße 46,<br />
3481 Fels am Wagram<br />
<a href="http://www.winzer-hellmer.at/" target="_blank">www.winzer-hellmer.at</a><br />
<a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer07.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2054" title="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/08/hellmer07.jpg" alt="Weingut Hellmer - Grüne Veltliner" width="1920" height="1280" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/hellmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FoodCamp 2013 &#124; Orange Wines &amp; Co</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 12:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[FoodCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Orange Wines]]></category>
		<category><![CDATA[Vienna]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=1749</guid>
		<description><![CDATA[Letzten Samstag war es wieder so weit: Unter bester Organisation der Coolinary Society (Dani Terbu und Nina Mohimi) trafen sich rund 80 Food-Verrückte im gediegenen Ambiente des Palais Sans Souci, um beim FoodCamp Vienna einen Tag lang über Essen, Trinken &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/orangewine_praesentation.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1751" title="orangewine_praesentation" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/orangewine_praesentation.jpg" alt="" width="1239" height="830" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Letzten Samstag war es wieder so weit: Unter bester Organisation der <a href="http://www.coolinarysociety.com/" target="_blank">Coolinary Society</a> (Dani Terbu und Nina Mohimi) trafen sich rund 80 Food-Verrückte im gediegenen Ambiente des <a href="http://www.palais-sanssouci.at/" target="_blank">Palais Sans Souci</a>, um beim <a href="http://foodcamp.coolinarysociety.com/" target="_blank">FoodCamp Vienna</a> einen Tag lang über Essen, Trinken und Genuss zu diskutieren. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los mit einer Vielzahl von hochinteressanten Sessions, bei denen die Foodies selbst Vorträge, Diskussionsrunden oder Workshops für die Teilnehmer hielten. Dank <a href="http://goldschwarz.at/" target="_blank">Jürgen Liechtenecker</a> und seinem Curry-Vortrag werden wir wohl nie wieder Currypulver oder -pasten kaufen, sondern nur mehr selbst herstellen. Das Highlight des Tages war freilich die Zitrusfrüchte-Verkostung aus der Orangerie Schönbrunn von <a href="http://www.esskultur.at/" target="_blank">Katharina Seiser</a>. Es macht einfach Spaß, einem Profi zuzuhören, der so viel Leidenschaft und Wissen für ein Thema mitbringt. Außerdem wissen wir jetzt, wie Histamin in den Wein kommt und wie histaminfreier Wein vom <a href="http://www.weingut-weiss.at/" target="_blank">Weingut Weiss</a> aus Gols schmeckt (nämlich sehr fein!).</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/weinco.png"><img class="alignright size-full wp-image-1762" title="Wein &amp; CO" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/weinco.png" alt="Wein &amp; CO" width="109" height="110" /></a>Wir selbst waren aber auch nicht <em>nur</em> zum Zuhören, Netzwerken und Schmäh führen mit anderen Foodies und Bloggern da (u.a. mit Roman von<a href="www.simply4friends.at" target="_blank"> Simpy4Friends</a>, <a href="http://bigii.at" target="_blank">Bigii </a>oder der quirligen <a href="http://www.zwergenprinzessin.com/" target="_blank">Zwergenprinzessin </a>und ihrem &#8220;Kerl&#8221;). Wir mischten uns auch unter die <em>Referenten</em> und stellten im Rahmen einer Weinverkostung die Frage, ob <strong>Orange Wines</strong> das Potenzial zur VIERTEN Weinfarbe haben. <strong><a href="http://www.weinco.at/" target="_blank">Wein &amp; CO</a></strong> stellte uns dafür Orange Wine Kostproben zur Verfügung und sorgte dafür, dass unsere Session nicht zu einer trockenen Angelegenheit wurde. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Wein &amp; CO für diese Kooperation. Wie die maischevergorenen Weißweine angekommen sind, erfahrt ihr beim Weiterlesen&#8230;<span id="more-1749"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a style="font-style: normal; line-height: 24px; text-decoration: underline;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/orangewines.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1752" style="border-color: #bbbbbb; margin-top: 0.4em; background-color: #eeeeee;" title="Orange Wines" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/orangewines.jpg" alt="Orange Wines" width="1217" height="830" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Orange Wines handelt es sich um maischevergorene Weißweine, sprich: Schale und Kerne werden nicht sofort durch Pressung vom Traubensaft getrennt, sondern dürfen in der Maische für eine bestimmte Zeit (4-20 Tage) mitgären. Dieser Herstellungsprozess wird üblicherweise exklusiv bei Rotweinen angewandt. Zur Erzeugung von Orange Wines werden hingegen Weißweintrauben wie Rotwein verarbeitet. Dadurch gelangen Farbstoffe, Gerbstoffe und Geschmackstoffen der Schale in den Wein. Je nach Maischestandzeit präsentieren sich diese Weine dann oft in der namensgebenden orangen Farbe und weisen eine körperreiche und komplexe Charakteristik auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim FoodCamp Vienna 2013 haben wir gemeinsam mit anderen Foodbloggern fünf Orange Wines aus dem Wein &amp; CO Sortiment verkostet. Wie erwartet, sind die Meinungen über Orange Wines auseinander gegangen. Die meist naturbelassenen Weine (kein Schwefel, keine Filtration) findet zwar fast jeder spannend und interessant, punkto Geruch und Geschmack wissen die Weine aber zu polarisieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/lam.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1750" title="LAM White 2012" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/lam-200x300.jpg" alt="LAM White 2012" width="200" height="300" /></a>LAM White 2012, Lammershoek, Swartland, Südafrika</strong></span><br />
Der ungeschwefelte Orange Wine aus dem heißen Swartland, enttäuschte noch so manchen Verkoster mit seiner goldgelben Farbe (warum nicht orange?). In der Nase gefällt der Cuvée aus Chenin Blanc, Viognier und Chardonnay aber mit seiner Frische und extra Limettenaromatik. Am Gaumen bewahrt der leichte Wein (nur 10,5% Alc.) seine Frische und überrascht mit Mineralik, Würze und guter Länge. Die einen sprechen von einem erfrischenden Wein mit lebhafter Säure, während andere schon leicht das Gesicht verziehen. Wir meinen: ein toller Aperitifwein, der aber auch zu leichten Zitrusspeisen passt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1755" title="280 slm Frizzante" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/prosecco-200x300.jpg" alt="280 slm Frizzante" width="200" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong>280 slm Frizzante, Costadilà, Valdobbiadene, Veneto, Italien<br />
</strong><span style="color: #000000;">Ein ganz besonderer Prosecco! Ohne Schwefel und unfiltriert, wurde dieser Schaumwein mit seinen eigenen Hefen in der Flasche gegärt. Die Farbe kann als blasses Orange oder helles Rotbraun beschrieben werden. Im Geruch macht sich neben der kräftigen Hefe vor allem Quitte und weiße Frucht bemerkbar. Die Eindrücke im Geschmack gehen von <em>&#8220;gehaltvoll und belebend&#8221;</em> bis zu <em>&#8220;uncharmant und bitter&#8221;</em>. Dieser Prosecco ist zwar bestimmt kein Gaumenschmeichler, bleibt aber aufgrund seiner Fülle und Mineralik ungemein spannend. Tipp: passt perfekt zu Käse!</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terpin_quinto.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1757" title="Quinto Quarto Pinot 2011, Terpin" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terpin_quinto-200x300.jpg" alt="Quinto Quarto Pinot 2011, Terpin" width="200" height="300" /></a>Quinto Quarto Pinot 2011, Franco Terpin, Collio, Friaul, Italien<br />
</strong><span style="color: #000000;">Dieser Pinot Grigio wurde zwar nur 5 Tage auf der Maische vergoren, erhält aber durch die Farbstoffe aus der Pinot Grigio Schale einen rötlich-orangen Farbton. Im Glas befindet sich neben viel Rotwein-Aromatik (Erdbeere, Kirsche), auch tabakige und röstige Noten. Am Gaumen zeigt dieser Orange Wein viel Fülle, extreme Würze und harte Tannine. Ein Wein, der extrem polarisiert: <em>&#8220;Superspannend&#8221;</em> meint der eine Weinliebhaber, wohingegen andere gar einen Weinfehler erkannt haben möchten. Ein Tropfen, der eher an einen Rotwein erinnert. Wer sich darauf einlässt, kann viel Spaß damit haben.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terpin_sauvignon.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1759" title="Sauvignon 2007, Terpin" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/terpin_sauvignon-200x300.jpg" alt="Sauvignon 2007, Terpin" width="200" height="300" /></a>Sauvignon 2007, Franco Terpin, Collio, Friaul, Italien<br />
</strong><span style="color: #000000;">Dieser gehaltvolle und naturbelassene Sauvignon Blanc von Franco Terpin zeigt sich nach einer Maischestandzeit von 12 Tagen im satten Orange. Diese kräftige Farbe passt auch gut zum intensiven Geruch nach reifen gelben Früchten (Marille!) und Honig. Der körperreiche Orange Wine gefällt durch seine feine Bitterstoffe, die sich harmonisch mit der säurebetonten Struktur ergänzen. Ein Wein, der auch ganz wunderbar zu kräftigen Käse oder rotem Fleisch passt. Empfohlene Trinktemperatur: 12°-16° Celsius. Wer eine Karaffe zur Hand hat, sollten dieses Gewächs am besten 1 Stunde dekantieren.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/strohmeier.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1756" title="Wein der Stille, Strohmeier" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/strohmeier-91x300.jpg" alt="Wein der Stille, Strohmeier" width="91" height="300" /></a>Wein der Stille 2009, Strohmeier, Weststeiermark, Österreich<br />
</strong><span style="color: #000000;">Als Highlight und Schlusspunkt der Orange Wine Verkostung, durften wir einen Vertreter aus Österreich &#8211; vom biodynamischen Weingut Strohmeier aus der Weststeiermark &#8211; präsentieren. Der Cuveé aus Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und Chardonnay wird unfiltriert und ungeschwefelt abgefüllt. Helles gelborange, frische Muskatellerwürze und Dörrobst-Noten sind die ersten Eindrücke. Daneben macht sich eine grasige SB-Aromatik breit. Am Gaumen beeindruckt der unkonventionelle Wein (20 Tage Maischegärung, 2 1/2 Jahre im Fass gereift!) mit erdigen, mineralischen Aroma, intensiver Würze und guter Länge. Tipp: dieser Schatz sollte zwei Stunden dekantiert und ganz langsam &#8211; über mehrere Stunden hinweg &#8211; getrunken werden. Man soll sich Zeit nehmen, meint der Winzer. Denn: Stille Weine sind eben tief!</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #99cc00;"><strong><a href="http://de.slideshare.net/christinastangl94/orange-wines-die-vierte-weinfarbe" target="_blank">Unsere Orange-Wine Präsentation:</a></strong></span></p>
<p><iframe style="border: 1px solid #CCC; border-width: 1px 1px 0; margin-bottom: 5px;" src="http://de.slideshare.net/slideshow/embed_code/22259336" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="512" height="421"></iframe></p>
<div style="margin-bottom: 5px;">Weitere interessante Berichte vom FoodCamp Vienna 2013 findet ihr bei:</div>
<div style="margin-bottom: 5px;">
<ul>
<li><a href="http://youarehungry.com/food-camp-wien/?utm_source=feedly">Because You Are Hungry</a></li>
<li><a href="http://www.bigii.at/foodcamp-vienna-2013/">Bigiis Blog</a></li>
<li><a href="http://chefbabe.at/2013/05/27/foodcamp-vienna-2013/">chefbabe.at</a></li>
<li><a href="http://deathbymartini.com/foodcamp-2013/">Death by Martini</a></li>
<li><a href="http://eaglepowder.com/2013/05/foodcamp-vienna-2013/" target="_blank">eaglepowder.com</a></li>
<li><a href="http://goldschwarz.at/foodcamp-wien-2013-foodvie/" target="_blank">goldschwarz.at</a></li>
<li><a href="http://ivy.at/archives/3758">ivy.at</a></li>
<li><a href="http://www.lisapetete.at/foodcamp-vienna-2013-aka-foodvie/">lisapetete.at</a></li>
<li><a title="http://loewenste.in/reallife/foodcamp-vienna-2013-alles-rund-ums-essen/" href="http://loewenste.in/reallife/foodcamp-vienna-2013-alles-rund-ums-essen/" target="_blank">Patrick Löwenstein</a></li>
<li><a href="http://www.pixelcoma.com/foodcamp-2013/">pixelcoma</a></li>
<li><a href="http://www.simply4friends.at/blog/index.php/kitch-n-blog/permalink/foodcamp_2013_im_palais_sans_souci">simply4friends</a></li>
<li><a href="http://thestepfordhusband.blogspot.co.at/2013/05/zwei-mal-ist-kein-mal-das-foodcamp-2013.html">The Stepford Husband</a></li>
<li><a href="http://www.zwergenprinzessin.com/2013/05/die-zwergenprinzessin-der-kerl-waren-am-foodcamp-vienna/">zwergenprinzessin kocht!</a></li>
</ul>
</div>
<div style="margin-bottom: 5px;">Und hier gibt es noch zusätzliche Eindrücke vom FoodCamp 2013 &#8211; wir freuen uns schon auf das nächste Mal!</div>
<div style="margin-bottom: 5px;"></div>
<div style="margin-bottom: 5px;"><a style="font-style: normal; line-height: 24px; text-decoration: underline;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/zitrusfruechte.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1779" style="border-color: #bbbbbb; background-color: #eeeeee;" title="zitrusfruechte" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/zitrusfruechte-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/zitrus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1778" title="zitrus" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/zitrus-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/kumquat.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1771" title="kumquat" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/kumquat-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/katha.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1769" title="katha" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/katha-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/noan.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1775" title="noan" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/noan-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/mangosorbet.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1774" title="mangosorbet" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/mangosorbet-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/roman.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1776" title="roman" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/roman-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/lichtenecker.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1773" title="lichtenecker" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/lichtenecker-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/kochloeffel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1770" title="kochloeffel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/kochloeffel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/coffee.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1768" title="coffee" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/coffee-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/lam_powerpoint.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1772" title="lam_powerpoint" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/lam_powerpoint-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/thomas_wein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1777" title="thomas_wein" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/05/thomas_wein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pinot Noir Wineclass &#124; Herr Kocht und seine Primadonnen</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/pinot-noir-wineclass/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/pinot-noir-wineclass/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 22:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Pinot Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=1239</guid>
		<description><![CDATA[Willi Balanjuk, Österreichs Wein-Experte Nr. 1, stellt sich gerne so vor: &#8220;Ich dachte nie, dass meine Frau mal mehr arbeiten würde als ich selbst &#8211; aber so ist es. Meine Frau ist nämlich die &#8216;Kim Kocht&#8217;&#8221; (Anmerkung: Kim Sohyi von &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/pinot-noir-wineclass/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Willi Balanjuk</strong>, Österreichs Wein-Experte Nr. 1, stellt sich gerne so vor: &#8220;<em>Ich dachte nie, dass meine Frau mal mehr arbeiten würde als ich selbst &#8211; aber so ist es. Meine Frau ist nämlich die &#8216;Kim Kocht&#8217;&#8221;</em> (Anmerkung: <strong>Kim Sohyi</strong> von Kim kocht). Herr und Frau Kocht betreiben seit kurzem auch ein Sparkling Center am Naschmarkt &#8211; nur einen Steinwurf von Kims Shop &amp; Studio entfernt. Neben der Vielfalt des Schaumweins, kann man dort auch die restliche Weinwelt &#8211; im Rahmen von launigen Verkostungen und praxisorientierten Ausbildungsprogrammen &#8211; näher kennenlernen. Diesmal stand <strong>Pinot Noir</strong>, die Primadonna der Rotweinsorten auf dem Programm. Von der kapriziösen Rebsorte wurden gleich 17 Tropfen aus Österreich, Deutschland, Frankreich und Neuseeland verkostet &#8211; am Ende dieses Blogposts verraten wir unsere 3 Favoriten:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_1903502.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1269" title="Pinot Noir: Freigut Thallern" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_1903502-1024x761.jpg" alt="Pinot Noir: Freigut Thallern" width="584" height="434" /></a></p>
<p><span id="more-1239"></span>Nach zwei ausgezeichneten Schaumwein-Gläsern als Aperitif, bei denen der Blanc de Noirs aus dem Hause Schlumberger dem Champagner von Deutz um nichts nachsteht, geht es los mit zwei Pinots aus dem <strong>Freigut Thallern</strong> &#8211; Balanjuks aktuelle Wirkungsstätte, wo er gemeinsam mit Karl Alphart, Leo Aumann und Erich Polz das Traditionsweingut aus dem Dornröschenschlaf holte.</p>
<p>Der sehr reduktiv ausgebaute <strong>Selektion 2010</strong> zeigt &#8211; neben seinem Duft nach roten Beeren &#8211; noch eine sehr einfache Fruchtsüße, während der <strong>Pinot Noir 2009</strong> weitaus mehr Charakter und Komplexität sowie eine dunkelbeerigere Duftnote mitbringt.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_193417.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1244" title="Gottardi, Landauer Gisperg, Dr. Heger" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_193417-1024x768.jpg" alt="Gottardi, Landauer Gisperg, Dr. Heger" width="584" height="438" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die erste 3er-Serie startet mit einem Sortenvertreter aus Südtirol. Der <strong>Blauburgunder Mazzon von Gottardi (2009) </strong>weiß mit seinem ausgewogenen Spiel aus kräftiger Frucht und mittlerer Säure zu gefallen. Der <strong>2009er Pinot Noir &#8220;Best of&#8230;&#8221;</strong> von <strong>Landauer-Gisperg</strong> bestätigt einmal mehr unsere gute Meinung über den Tattendorfer Winzerhof: typisch für Österreichische Pinots, weist er eine ausgeprägte Holzaromatik sowie eine leichte Fruchtjoghurtnote auf. Das Holz ist aber gut in den gerbstoffreichen Wein eingebunden. Die Balance stimmt: schöne Frucht, Holz und Würze sowie feinkörnige Tannine.</p>
<p style="text-align: left;">In Deutschland nennt man den Pinot Noir <strong>Spätburgunder</strong>. Wir kosten ein Gewächs vom Weingut <strong>Dr. Heger (2009)</strong>, der mit liköriger Note und dunkelbeeriger Fruchtaromatik imponiert, wobei die Süße am Gaumen durch den weichen Gerbstoff schön abgefedert wird.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_201330.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1245" title="Pinot Noir Esmonin, Markowitsch, Cloudy Bay" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_201330-1024x768.jpg" alt="Pinot Noir Esmonin, Markowitsch, Cloudy Bay" width="584" height="438" /></a></p>
<p>Im dritten Flight wirds dann noch internationaler. Erstmals geht es nach Frankreich &#8211; natürlich in die Burgund. Der <strong>2010 Côte de Nuits Villages</strong> von<strong> Sylvie Esmonin </strong>begeistert uns sofort mit seiner komplexen Stilistik: den ausgeprägten Pferdeschweißton (Brettanomyces) mag zwar nicht jeder, höchstinteressant ist der Pinot mit seiner dunklen Farbe, vielschichtigen Aroma, durchgängigen Säure und Blutorangen-Bitterkeit aber allemal. Uns gefällts außergewöhnlich!<br />
Wie unterschiedlich Pinot Noir schmecken kann beweist der darauffolgende <strong>2010er Pinot Noir Reserve von Markowitsch</strong>: weniger speziell (für den Österreichischen Gaumen), dafür mit viel Eleganz und Finesse in der Nase. Zarte Holztönen und ein Hauch von Erdbeerkonfit sind auszumachen. Am Gaumen zeigt der rote Tropfen mit milder Säure, langem Nachhall und feiner Tannin-Körnung sein große Potenzial.<br />
Eine wiederum komplett <em>neue Welt</em> eröffnet dann der Neuseeländische <strong>Pinot Noir 2010</strong> von <strong>Cloudy Bay</strong>: dem süßlichen, balsamischen und erdigen Geruch folgt ein komplexes Gaumenspiel: süß zu Beginn, straff in der Mitte und lang und gerbstoffreich im Abgang. Dennoch: wir werden das Gefühl nicht los, dass dieser Wein doch etwas zu laut ist.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_203830.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1246" title="Pinot Noir: Hudelot Noellat, Clavelier" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_203830-1024x768.jpg" alt="Pinot Noir: Hudelot Noellat, Clavelier" width="584" height="438" /></a></p>
<p>Mit Bourgogne Total gehts in die nächste Runde &#8211; genauer gesagt mit der Appellation Vosne-Romanée: Schon der <strong>2009 Bourgogne Rouge</strong> von<strong> Hudelot-Noellat</strong> überzeugt uns mit seiner straff-dichten Struktur, feinen Säure und komplexen Nase nach Ribisel, Blutorange und Zitrus. Der <strong>2009 Vosne-Romanée Village</strong> vom selben Haus haut uns dann völlig um: intensive kirsch-likörige Nase, Säure und Süße harmonieren perfekt am Gaumen. Mit dem eleganten Gewächs kommt auch der <strong>1er Cru</strong> derselben Appellation (<strong>&#8220;Les Beaux Monts&#8221;</strong> von <strong>Clavelier</strong>) nicht ganz mit, obwohl uns dieser mit seiner Stoffigkeit ebenso begeistert.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_211909.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1247" title="Pinot Noir: Judith Beck, Holger Koch, Preisinger" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_211909-1024x768.jpg" alt="Pinot Noir: Judith Beck, Holger Koch, Preisinger" width="584" height="438" /></a></p>
<p><strong>Judith Beck</strong> führt uns mit ihrem <strong>2008er Pinot Noir</strong> zurück nach Österreich bzw. Europa: der schon etwas gereifte Wein riecht zart nach Marzipan, Waldboden sowie süßer Rinde und tritt am Gaumen rund und balanciert auf. Zum zweiten Mal zeigt Deutschland, was es in Sachen Pinot Noir kann. Der <strong>2009 Pinot Noir *** von Holger Koch</strong> gehört zu den Favoriten des Abends: die süß-saure Nase zwischen Beeren- und Zitrusfrucht befindet sich in feiner Balance. Im Gegensatz dazu kommt dann &#8211; der an sich hervorragende &#8211; <strong>Pinot Noir 2009</strong> von <strong>Claus Preisinger</strong> mit seinem gut eingebundenen Holzton und kräftigem Gerbstoff etwas plump daher.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_214441.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1248" title="Pinot Noir: Umathum, Captain Gagnerot, Schellmann" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/20130117_214441-1024x768.jpg" alt="Pinot Noir: Umathum, Captain Gagnerot, Schellmann" width="584" height="438" /></a></p>
<p>Den Abschluss bildet ein famoses Trio aus Österreich bzw. Frankreich: Mit dem <strong>Pinot Noir &#8220;Unter den Terrassen zu Jois&#8221;</strong> von <strong>2003</strong> wird der älteste Tropfen des Abends geköpft. Die Reife des Weins schlägt sich in einer wenig präzisen Fruchtnase nieder. Im Gegensatz zum fast schon überreifen Geruch wirkt der Wein am Gaumen hingegen sehr rund und elegant. Im Gegensatz dazu präsentiert sich der <strong>2005er Corton Grand Gru</strong> von <strong>Capitain Gagnerot</strong> für sein Alter fast jugendlich und mit guter Tanninstruktur. In der Nase kommen neben süßer Beerenfrucht, eine schöne Würze sowie balsamische Noten zum Vorschein. Der <strong>2007 Pinot Noir Anning</strong> von <strong>Schellmann</strong> zeigt wiederum sehr schön das Pinot-typische Spiel zwischen Süße und Säure, diesmal zwischen Kirsch und Grapefruit.</p>
<p>Die Wineclass von Willi Balanjuk können wir uneingeschränkt empfehlen. Für sein Geld (€ 59 bis 79, je nach Seminar) bekommt man viel geboten. Neben einer fachkundigen und intensiven Rundschau über das jeweilige Thema (in diesem Fall Pinot Noir), erlebt man mit dem Gastgeber auch einen sehr unterhaltsamen Abend. Teilweise liegt mehr Humor in der Luft als in so mancher Wiener Kabarettbühne. Neben flotten Sprüchen, viel Charme und Schmäh kommt aber das Fachliche nie zu kurz. Und das Wichtigste: Balanjuk schafft es über Wein zu reden, als wäre es die einfachste Sache der Welt &#8211;  hochgestochenes Weinjargon ist hier zum Glück passé. Kurzum: Ein hochinteressanter und vergnüglicher Abend! Hier sind unser 3 Top Pinots dieser Wineclass:</p>
<ul>
<li><strong>2009 Pinot Noir &#8220;Best of&#8230;&#8221;, Landauer Gisperg (ca. 20 €)</strong>: der typische Österreicher mit ordentlich Holz.</li>
<li><strong>2009 Vosne Romanée Village, Hudelot-Noelleat (ca. 40 €)</strong>: die Bourgogne lässt grüßen &#8211; Kirschfrucht trifft Eleganz am Gaumen.</li>
<li><strong>2009 Pinot Noir ***, Holger Koch (ca. 35 €)</strong>: süß-saure Nase in feiner Balance.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/wineclass.gif"><img class="alignright size-full wp-image-1273" title="Kim kocht wineclass" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/02/wineclass.gif" alt="Kim kocht wineclass" width="175" height="100" /></a><br />
<strong><a href="http://www.kimkocht.at/index2.php" target="_blank">Kim kocht, wineclass</a></strong><br />
Naschmarkt, Stand 47<br />
1060 Wien<br />
<a href="http:/www.kimkocht.at/index2.php" target="_blank">www.kimkocht.at/index2.php</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/pinot-noir-wineclass/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SALON 2012 &#124; Top 10 aus 260</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2012/weine/salon-2012/</link>
		<comments>http://www.topf-und-deckel.at/2012/weine/salon-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 14:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Weinverkostung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topf-und-deckel.at/?p=749</guid>
		<description><![CDATA[Bereits zum 25. Mal fand heuer der SALON Österreich Wein statt &#8211; der laut Eigenangaben härteste Wein-Wettbewerb des Landes. Aus 7000 Einreichungen wurden in 16 Kategorien 260 SALON-Weine auserwählt und danach 15 SALON-Sieger gekürt (einer pro Kategorie mit der Ausnahme &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2012/weine/salon-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum 25. Mal fand heuer der SALON Österreich Wein statt &#8211; der laut Eigenangaben härteste Wein-Wettbewerb des Landes. Aus 7000 Einreichungen wurden in 16 Kategorien 260 SALON-Weine auserwählt und danach 15 SALON-Sieger gekürt (einer pro Kategorie mit der Ausnahme von Rosé).</p>
<p>Wir waren beim Start der SALON-Tournee im Casino Baden dabei, und haben uns an einem heißen Sommerabend quer durch die 260 SALON-Weine gekostet. Etwa 40 Weinproben haben wir geschafft, hier präsentieren wir Euch unsere ganz persönlichen Top 10.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-752" title="salon2012" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2012/07/salon2012.jpg" alt="salon2012" width="685" height="256" /></p>
<p><span id="more-749"></span></p>
<p>Grüner Veltliner Klassisch<strong> | 2011 Steinmauer, Weingut Müller </strong>(€ 7,50)<br />
<em>Fruchtig (typisches Steinobst), spritzig, schon sehr mineralisch</em><a href="http://www.weingutmueller.at" target="_blank"><br />
www.weingutmueller.at</a></p>
<p>Grüner Veltliner Kräftig <strong>| 2011 Smaragd Kellerweingärten, Weinbau Gallhofer </strong>(€ 10)<br />
<em>Apfel, Holunder, sehr schmelzig und reif, sehr präsent am Gaumen, langer Abgang</em><a href="http://www.weinbau-gallhofer.com" target="_blank"><br />
www.weinbau-gallhofer.com</a></p>
<p>Riesling <strong>| Reserve 2011 Privatfülling Sepp Ried Leithen, Winzerhof Dockner</strong> (€ 20)<br />
<em>Ultrafruchtig nach Marille und Honig, füllig und stoffig am Gaumen</em><br />
<a href="http://www.dockner.at" target="_blank">www.dockner.at</a></p>
<p>Burgunder Klassisch <strong>| 2011 Morillon, Weingut Grabin</strong> (€ 7,50)<br />
<em>Überraschung des Abends: Burgunder Pur, raffinierte Exotikfrucht, vollmundiger Abgang</em><br />
<a href="http://www.grabin.at" target="_blank">www.grabin.at</a></p>
<p>Alt-Österreich<strong> | 2011 Klassik Gemischter Satz Riedencuvee, Weingut Zahel</strong> (€ 10)<br />
<em>Frisch und fruchtig nach grünen Apfel und Limette, spritzig aber noch immer elegant</em> <a href="http://www.zahel.at" target="_blank"><br />
www.zahel.at</a></p>
<p>Zweigelt <strong>|</strong> <strong>2010 Reserve best of, Winzerhof Landauer-Gisperg</strong> (€ 17,50)<br />
<em>Dunkles rubinrot, intensiv nach hellen Beeren, samtig und rund, langer Abgang</em><a href="http://www.winzerhof.eu" target="_blank"><br />
www.winzerhof.eu</a></p>
<p>Pinot Noir <strong>| 2009 Pinot Noir Reserve Graf Weingartl, Weingut Hartl</strong> (€ 20)<br />
<em>Wir sind verliebt! Typisch Burgunder, Himbeer und Walderdbeere, zarte Würze und Röstaromen, ewiger Abgang, seidig und elegant</em><br />
<a href="http://www.weingut-hartl.at" target="_blank">www.weingut-hartl.at</a></p>
<p>Blaufränkisch<strong> | 2010 Reserve Jois, Weingut Erich Scheiblhofer</strong> (€ 22,50)<br />
<em>Mächtig und intensiv nach Kirsch und Gewürzen, mineralisch und vollmundig</em><br />
<a href="http://www.scheiblhofer.at" target="_blank">www.scheiblhofer.at</a></p>
<p>Blaufränkisch <strong>| 2009 Mittelburgenland DAC, Weingut Hundsdorfer</strong> (€ 20)<br />
Blaufränkisch in Reinkultur: fruchtig und superwürzig, trotzdem samtig und harmonisch<br />
<a href="http://www.hundsdorfer.at" target="_blank">www.hundsdorfer.at</a></p>
<p>Cuvée <strong>| 2009 Schlumberger Privatkeller, Weingut Robert Schlumberger</strong> (€ 22,50)<br />
Die können auch Rotweine machen? Und wie! Eine echte Fruchtexplosion &#8211; bei Cabernet Sauvignon und Merlot kein Wunder, aber so raffiniert und edel noch selten erlebt.<br />
<a href="http://www.schlumberger.at" target="_blank">www.schlumberger.at</a></p>
<p>Die SALON-Tournee geht erst im September in den Casinos Austrias weiter. Eine echte Empfehlung: Um € 30 erhält man Casino-Jetons im Wert von € 25, das SALON-Buch und Eintritt zur Weinverkostung mit den 260 SALON-Weinen. Also: nix wie hin und kosten, kosten, kosten! Wir freuen uns auf weitere Tipps!<br />
Alle Termine: <a href="http://www.oesterreichwein.at/ueber-uns/aktionen/salon-oesterreich-wein-hart-und-unabhaengig/salon-2012/" target="_blank">www.oesterreichwein.at</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.topf-und-deckel.at/2012/weine/salon-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
