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	<title>Topf &#124; und &#124; Deckel &#187; Casual Dining</title>
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	<description>Zwei Genussmenschen teilen ihre kulinarischen Abenteuer</description>
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		<title>O Boufés &#8211; Konstantin Filippou &#124; So muss Casual Fine Dining!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2015 16:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1010]]></category>
		<category><![CDATA[Casual Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Sehr Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Fine Dining Restaurant konnte uns Konstantin Filippou zwar mit seinem Essen, nicht aber mit Ambiente und Service überzeugen. Zu unterkühlt war uns die Atmosphäre in diesem Nobelschuppen, zu steif und unpersönlich das Personal. Da triftt es sich gut, &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2015/restaurants/o-boufes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="font-weight: 300;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/00_oboufes1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3730" title="O Boufés - Konstantin Filippou" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/00_oboufes1.jpg" alt="O Boufés - Konstantin Filippou" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In seinem Fine Dining Restaurant konnte uns <strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/konstantin-filippou/" target="_blank">Konstantin Filippou</a></strong> zwar mit seinem Essen, nicht aber mit Ambiente und Service überzeugen. Zu unterkühlt war uns die Atmosphäre in diesem Nobelschuppen, zu steif und unpersönlich das Personal. Da triftt es sich gut, dass Filippou vor ein paar Monaten mit dem <strong>O Boufés</strong> ein Bistro aufgemacht hat, das alles verspricht was wir im Hauptrestaurant vermisst haben: ungezwungene Lässigkeit, gutes Preis-Leistungsverhältnis und dennoch ein grandioses Speisenangebot. Dazu gibt es <strong>Raw/Natural Wines</strong> vom Feinsten, die hoffentlich auch die letzten Kritiker (darunter auch viele Foodblogger-Kollegen!) überzeugen sollten, dass diese naturbelassenen, komischfarbigen Weine weit mehr sind als nur &#8220;<em>der nächste heiße Scheiß</em>&#8220;. So muss Casual Fine Dining! Das bestätigt auch der Gault Millau, der dieses österreichisch-griechische Kleinod gleich von Start weg mit zwei Hauben dekorierte.<span id="more-3710"></span><span style="font-weight: 300;">Der Innenausstatter im O Boufés hat ganze Arbeit geleistet: vom alten Mauerwerk wurden die Tapeten bzw. Fliesen runtergerissen, ein neuer Boden verlegt und ein paar dunkle Tische sowie hippe Eames-Chairs platziert. Fertig. Interessanter Weise sieht dieser extrem nüchterne Shabby-Chic irgendwie gut aus &#8211; mehr noch: man fühlt sich hier pudelwohl. Das könnte aber auch am großteils (berufs-)jugendlichen Servicepersonal liegen, das mit viel Charm und noch mehr Kompetenz locker-flockig durch den Abend führt. Sonderwünsche? &#8211; Kein Problem! Weinbegleitung? &#8211; Aber gerne! Leitungswasser? &#8211; Wird ungefragt auf den Tisch gestellt und ständig nachgeschenkt! Bleibt nur noch die Frage offen wieviel Gänge wir bestellen sollen&#8230;</span></p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/02_charcuterie.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3715" title="Charcuterie. Platte. pancetta salbei. salami di cinta. rinderschinken. cornichons." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/02_charcuterie.jpg" alt="Charcuterie. Platte. pancetta salbei. salami di cinta. rinderschinken. cornichons." width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Charcuterie. Platte. pancetta salbei. salami di cinta. rinderschinken. cornichons.<br />
€ 15</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl wir am liebsten die ganze Karten rauf- und runterbestellt hätten, haben wir uns schließlich auf vier Gänge geeinigt. Um den ersten Hunger zu stillen lassen wir uns eine Charcuterie-Platte samt hausgemachten Brot und selbst eingelegten Cornichons in die Tischmitte stellen. Der Teller sieht zunächst klein aus, die darin enthaltenen Wurstwaren sind aber ein perfekter Snack für zwei Personen und rechtfertigen somit auch den Preis. Vor allem der Pancetta zergeht auf der Zunge und die Cornichons lassen jedes Einmachglas im Supermarktregal blass aussehen. Dazu genießen wir einen herrlichen <strong>Rosé Sekt Nulldosage 2013</strong> von <strong>Judith Beck</strong>. Toller Einstieg!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/03_rueben_ei.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3716" title="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/03_rueben_ei.jpg" alt="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." width="1920" height="1280" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/04_rueben_ei.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3717" title="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/04_rueben_ei.jpg" alt="Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat." width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Rote Rüben. gebackenes ei. reibkäse. spinat. € 12</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es fasziniert uns ja immer wieder, dass eine Vielzahl der Frühstückslokale an einem weichen Ei scheitert. Im Gegenzug sind wir dann wiederum verblüfft, wie Restaurants à la O Boufés ein gebackenes Ei mit perfekt wachsweichem Kern scheinbar nur so aus dem Ärmel schütteln. Die Übung ist hier besonders gut gelungen, gesellen sich doch zum Ei in knuspriger Panier noch bissfest-aromatische Rüben und feiner Spinat mit würzigem Reibkäse dazu.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/06_markknochen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3719" title="Mark. kren. schnittlauch. pilz. brot." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/06_markknochen.jpg" alt="Mark. kren. schnittlauch. pilz. brot." width="1280" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Mark. kren. schnittlauch. pilz. brot. € 11</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von der Schlachtplatte zur Gemüsevorspeise und wieder retour: Während die roten Rüben samt Ei zeigen, dass auch vegetarische Gerichte großes Geschmackskino sein können, geht Filippou mit seinem gerösteten Mark wieder in die Vollen der Fleischeslusts. Der wahre Star am Teller ist hier jedoch abermals das Gemüse &#8211; und zwar in Form von Schmorzwiebeln und eingelegten Pilzen, die nur so &#8220;<em>Umami</em>&#8221; schreien. Sensationell!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/07_matassa_bigotes.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3720" title="Domaine Matassa Coume de l'Olla, Frédéric Cossard Bigotes" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/07_matassa_bigotes.jpg" alt="Domaine Matassa Coume de l'Olla, Frédéric Cossard Bigotes" width="2570" height="1920" /></a></p>
<p><strong>Domaine Matassa Coume de l&#8217;Olla, Frédéric Cossard Bigotes</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unpackbar ist auch, wie ein derart junger Sommelier (mit seinen vielleicht 25 Lenzen?) so routiniert und selbstsicher eine grandiose Weinbegleitung auf die Beine stellt. Auf der Weinkarte befinden sich ausschließlich Raw/Natural Wines und das macht deshalb so viel Spaß, weil die Weine jeweils perfekt zum Essen passen. Und das liegt nicht nur an den bildhaften und unkaprizösen Erläuterungen des Sommeliers &#8211; nein: Natural Wines sind sehr oft einfach die besseren Speisebegleiter. Als Solo-Achterl gefallen uns nach wie vor klassische Weine besser.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/09_blunzenravioli_sepia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3722" title="Blunzenraviolo. sepia. krustentier. erbsen." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/09_blunzenravioli_sepia.jpg" alt="Blunzenraviolo. sepia. krustentier. erbsen." width="1920" height="1280" /></a><strong>Blunzenraviolo. sepia. krustentier. erbsen. € 21</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer schon jemals einen <em><strong>Truly Obscene Rosé</strong></em> aus dem Hause <strong>HGWC </strong>(?) zu einem Blunzenraviolo samt Sepia (!) und Krustentierfonds (!!) gekostet hat, weiß warum wir von Natural Wines so schwärmen: die erdigen Noten sowie die knackigen Tannine des oxidativ ausgebauten Pinot Noir Rosés geben der cremigen Blunze und dem intensiven Fonds ordentlich Kontra, Frucht und Säure passen wiederum ideal zu den gegrillten Sepiatuben und Erbsen. Ein traumhaftes Gericht, überraschend in der Zutatenkombination und trotzdem sehr klar und dicht in seinem Geschmacksbild.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/08_lamm.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3721" title="Lammkeule. kräutercouscous. gewürzjoghurt." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/08_lamm.jpg" alt="Lammkeule. kräutercouscous. gewürzjoghurt." width="1920" height="1280" /></a><strong>Lammkeule. kräutercouscous. gewürzjoghurt. € 23</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die geschmorte Lammkeule fällt schon beim Ansehen vom Knochen und ist dementsprechend mürbe im Biss, könnte jedoch etwas mehr Würze vertragen. Da braucht es schon sehr viel vom Kräutercouscous und Gewürzjoghurt samt Petersilie, um die Geschmacksknospen nach den vorherigen Aromabomben wieder in Erregung zu bringen. Dennoch sehr gut. Jammern auf hohem Niveau.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/10_weine.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3723" title="HGWC Rosé, Weingut Sepp &amp; Maria Muster Erde, Christian Tschida Domkapitel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/10_weine.jpg" alt="HGWC Rosé, Weingut Sepp &amp; Maria Muster Erde, Christian Tschida Domkapitel" width="3420" height="1920" /></a></p>
<p><strong>HGWC Rosé, Weingut Sepp &amp; Maria Muster Erde, Christian Tschida Domkapitel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu einer Lammkeule wird üblicherweise Rotwein serviert. Nicht so im O Boufés. Da wird alternativ zum roten Tropfen (hier: <em>Domkapitel</em> von Christian Tschida &#8211; Wow!) noch ein Glas <em>Erde</em> von Sepp und Maria Muster dazugeschenkt (Doppel-Wow für diesen maischevergorenen Cuvée aus Sauvignon Blanc und Morillon!). Und wer hätte es gedacht: der unfiltrierte Weiße passt besser als der unfiltrierte Rote.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/11_mascarpone.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3724" title="Mascarpone. vanille. birne. minze. crumbles." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/11_mascarpone.jpg" alt="Mascarpone. vanille. birne. minze. crumbles." width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Mascarpone. vanille. birne. minze. crumbles. € 8</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meine Güte! Wir haben schon lange nicht ein Dessert so schnell weggeschaufelt wie diese simpel anmutende Mascarpone-Creme. Die Mascarpone wurde hier <em>einfach</em> mit etwas Vanille (und wohl Zitrone) verfeinert und mit Superknusper-Crumbles sowie Minze und Pacojet-cremigen Birneneis getoppt. Das ganze sieht am Teller zwar aus wie ein verunglücktes Tiramisu, macht unseren süßen Zahn aber exrem glücklich.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/12_filo.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3725" title="Schokoladencreme. filo. zimt. schwarze johannisbeere." src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/12_filo.jpg" alt="Schokoladencreme. filo. zimt. schwarze johannisbeere." width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Schokoladencreme. filo. zimt. schwarze johannisbeere. € 8</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich ergeht es uns bei der zweiten Nachspeise. Normalerweise sind wir ja bei den Desserts überkritisch und zumeist enttäuscht. Die Schokoladencreme im hauchdünnen Knusperfiloteig mit cremigen Sorbet von der schwarzen Johannisbeere trifft aber zu 100% unseren Geschmack. Danke Konstantin, dass du die Pâtisserie nicht so sträflich vernachlässigst, wie viele andere.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/13_weine.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3726" title="Weinbegleitung" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/13_weine.jpg" alt="Weinbegleitung" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Weinbegleitung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das <em>Wine Lineup</em> von diesem Abend kann sich sehen lassen. Zu den bekannten Ösi-Tropfen von Muster/Tschida gesellen sich Weine aus Frankreich/Slowenien/Kroatien dazu, die für uns absolutes Neuland bedeuten und gerade deshalb so spannend sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-weight: 300;">Ein gutes Restaurant braucht also weder Tapeten noch Wandanstrich. Für einen perfekten kulinarischen Abend sind mutige Speisen mit tollem Geschmack, eine spannende Weinauswahl sowie engagiertes und kompetentes Personal entscheidend. Wer auf Schischi verzichten kann und sich gerne auf genüssliche Überraschungen einlässt, wird im O Boufés sehr viel Freude haben.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/sehr-empfehlenswert">Sehr Empfehlenswert</a> | <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok">Preis-Leistung: ok</a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/oboufes.png"><img class="alignright  wp-image-3738" title="O Boufés - Konstantin Filippou" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2015/10/oboufes-300x116.png" alt="O Boufés - Konstantin Filippou" width="240" height="93" /></a></strong></p>
<p><strong>O Boufés &#8211; Konstantin Filippou</strong><br />
Dominikanerbastei 17, 1010 Wien<br />
<a href="http://www.konstantinfilippou.com/de/oboufes/startseite.html" target="_blank">www.konstantinfilippou.com</a></p>
<p><span style="font-weight: 300;"> </span></p>
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		<title>Brandtners Paradoxon &#124; Das Anti-Restaurant</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2014/restaurants/brandtners-paradoxon/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 18:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[5020]]></category>
		<category><![CDATA[Casual Dining]]></category>
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		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein Understatement: &#8220;Dieses Restaurant ist kein Restaurant&#8221;, sagt der Brandtner selbst über sein Salzburger Pop-Up Lokal. Wenn das wirklich so wäre, dann wollen wir dass es ab sofort keine Restaurants mehr gibt, sondern nur mehr Paradoxa. Denn das &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2014/restaurants/brandtners-paradoxon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/00_brandtners_paradoxon.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3348" title="Brandtners Paradoxon" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/00_brandtners_paradoxon.jpg" alt="Brandtners Paradoxon" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Was für ein Understatement: <em>&#8220;Dieses Restaurant ist kein Restaurant&#8221;</em>, sagt der Brandtner selbst über sein Salzburger Pop-Up Lokal. Wenn das wirklich so wäre, dann wollen wir dass es ab sofort keine Restaurants mehr gibt, sondern nur mehr Paradoxa. Denn das <strong>Brandtners Paradaxon</strong> ist so viel besser, erfrischender und mutiger als die meisten Normalo-Restaurants: es überrascht seine Gäste mit witzigen Genuss-Gimmicks, lockerer Atmosphäre und ganz viel Leidenschaft in der Küche. Hier fühlt man sich wie zu Hause in seinem eigenen Wohnzimmer (nur dass dieses wahrscheinlich nicht so stylisch eingerichtet ist), speist aber wie im Sternerestaurant und darf sich in der begehbaren Wein- und Getränkekarte nach Belieben austoben. So macht ein Restaurantbesuch &#8211; äh sorry &#8211; ein Paradoxonbesuch verdammt viel Spaß!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/wein_und_bier.jpg"><span id="more-3340"></span><img class="alignnone size-full wp-image-3359" title="Begehbare Weinkarte und Craft Beer" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/wein_und_bier.jpg" alt="Begehbare Weinkarte und Craft Beer" width="1814" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im Brandtners Paradoxon muss man davon ausgehen, dass einem seine Vorstellungen von einem Restaurant gehörig durcheinander gewürfelt werden:</p>
<ul>
<li>Aperitif?<br />
<em>&#8220;Klar, ihr könnt euch gern ein Craft Bier aus dem Kühlschrank aussuchen&#8221;</em> &#8230; <em>&#8220;oder wollt ihr euch nicht doch lieber selbst einen Gin-Tonic an der Bar mixen?&#8221;.</em></li>
<li>Besteck?<br />
<em>&#8220;Muss ich noch schnell aus der Werkzeugkiste holen!&#8221;.</em></li>
<li>Weinkarte?<br />
<em>&#8220;Schaut mal ob ihr in der begehbaren Weinkarte was passendes findet, ansonsten kann ich euch gerne was empfehlen &#8211; gerne auch glasweise&#8221;. </em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Und ob wir was in dieser Weinkarte finden würden! Beim Stöbern durch die Weinregale und Bierkühlschränke kommt man sich vor wie die Jungs in der Heineken-Werbung, die angesichts der endlosen Flaschenregale komplett auszucken. Ein Bubentraum.</p>
<p style="text-align: justify;"><a style="font-style: normal; line-height: 24.375px; text-decoration: underline; text-align: start;" href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/01_salami_brot.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3341" style="border-color: #bbbbbb; background: #eeeeee;" title="Hirschsalami mit Almbutter und Sauerteigbrot" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/01_salami_brot.jpg" alt="Hirschsalami mit Almbutter und Sauerteigbrot" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zur <strong>Hirschsalami mit Almbutter und Sauerteigbrot</strong> genießen wir noch ein herrlich kräuterwürziges <strong>Sierra Nevada IPA</strong>, danach begegeben wir uns in die Hände von Stefan Brandtner, der uns mit einer glasweisen Weinbegleitung begeistert (z.B. mit einer <strong>Scheurebe Spätlese</strong> von <strong>Horst Sauer</strong> aus dem deutschen Frankenland).</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/02_kuerbissuppe.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3342" title="Flüssiger Kürbis: Kürbis-Ingwer Suppe mit Gambas und Zitronen-Topfen Tortellini" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/02_kuerbissuppe.jpg" alt="Flüssiger Kürbis: Kürbis-Ingwer Suppe mit Gambas und Zitronen-Topfen Tortellini" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Flüssiger Kürbis: Kürbis-Ingwer Suppe mit Gambas und Zitronen-Topfen Tortellini (10 €)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Supperl um 10 Euronen muss schon was können &#8211; diese kann was: herzerwärmend gewürzt, sämige in der Konsistenz und tief im Geschmack. Im flüssigen Kürbis schwimmt außerdem eine glasig gebratene Garnele. Die Stars des Gerichts sind aber die hausgemachten Zitronen-Topfen Tortellini, die aus der banalen Suppe ein Geschmackserlebnis machen. Die Zitrusaromen geben dem Ingwer schön kontra, die Pasta ist herrlich al dente und die Füllung supercremig.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/03_kalbstatar.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3343" title="Die Tataren kommen: Kalbstatar mit Salicornes, frittierten Mandeln, roher Entenleber und Weizengrascreme" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/03_kalbstatar.jpg" alt="Die Tataren kommen: Kalbstatar mit Salicornes, frittierten Mandeln, roher Entenleber und Weizengrascreme" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Die Tataren kommen: Kalbstatar mit Salicornes, frittierten Mandeln, roher Entenleber und Weizengrascreme (15 €)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gut oder schlecht? Das Kalbstatar schafft das Kunststück, dass trotz zahlreicher Komponenten fast nur der reine &#8211; milde &#8211; Kalbsfleischgeschmack am Gaumen hängen bleibt. Die frittierten Mandeln sorgen für einen schönen Crunch, die Salicornes und Radieschensprossen geben aber zu wenig Würze für das Tatar ab und kommen nur hintergründig zur Geltung. Ein subtiles Gericht für Kalbsfleisch-Puristen, das uns aber allemal lieber ist als der (Ketchup-) überwürzte Tatar-Einheitsbrei, den man sonst so oft bekommt.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/04_fries_chili.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3344" title="We Love America: &quot;Chili Cheese Fries&quot; - handgeschnitzte Pommes darauf hausgemachtes Rinder Chili con Carne mit Bohnen, Mais, Gruyère Käse" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/04_fries_chili.jpg" alt="We Love America: &quot;Chili Cheese Fries&quot; - handgeschnitzte Pommes darauf hausgemachtes Rinder Chili con Carne mit Bohnen, Mais, Gruyère Käse" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>We Love America: &#8220;Chili Cheese Fries&#8221; &#8211; handgeschnitzte Pommes darauf hausgemachtes Rinder Chili con Carne mit Bohnen, Mais, Gruyère Käse (12 €)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Chili Cheese Fries in einem Gourmet-Restaurant? Geht. Aber natürlich nur dann, wenn sie selbstgemacht, vermutlich dreimal frittiert und mit einem traumhaften Chili con Carne gekrönt werden. Nur als Zwischengericht sind die Fries wohl ein bisschen zu üppig geraten. Danach bleibt für den Hauptgang kaum noch Platz.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/05_garnelen1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3345" title="Immer wieder, Immer wieder: Garnelen in der Schale gebraten und serviert, mit Thymian und Heiligem Basilikum, Tomaten-Jalapenos-Salsa, Nussbutter-Mayonnaise, Mango-Joghurt Dip" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/05_garnelen1.jpg" alt="Immer wieder, Immer wieder: Garnelen in der Schale gebraten und serviert, mit Thymian und Heiligem Basilikum, Tomaten-Jalapenos-Salsa, Nussbutter-Mayonnaise, Mango-Joghurt Dip" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Immer wieder, Immer wieder: Garnelen in der Schale gebraten und serviert, mit Thymian und Heiligem Basilikum, Tomaten-Jalapenos-Salsa, Nussbutter-Mayonnaise, Mango-Joghurt Dip (1/4 kg: 16 €)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Garnelen sollte man sich am besten teilen. Die Meeresfrüchte schmecken zwar genauso herrlich wie die Fries, die Saucen würden aber auf jeden Fall mehr Bums vertragen. Eigenartig, dass hier kein Brot oder Baguette dazu serviert wird &#8211; aber man kann ja bei den Pommes vom Nebenteller mitnaschen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/06_reh.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3346" title="Waldgeflüster: Rehrücken rosa gebraten mit Pastinakencreme, Pastinaken, Maroni und Radicchio" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/06_reh.jpg" alt="Waldgeflüster: Rehrücken rosa gebraten mit Pastinakencreme, Pastinaken, Maroni und Radicchio" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Waldgeflüster: Rehrücken rosa gebraten mit Pastinakencreme, Pastinaken, Maroni und Radicchio</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der rosa gebratene Rehrücken schmeckt top &#8211; da gibt es kein Zittern: superzart, mit wunderbarer Würzung nach schwarzem Pfeffer, Zimt und Kardamom. Maroni und Pastinaken ergeben mit dem Wild eine gute Kombination, allerdings kann uns Aroma und Konsistenz der Creme nicht voll überzeugen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/07_tiramisu1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3347" title="Preiselbeer-Tiramisu" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/07_tiramisu1.jpg" alt="Preiselbeer-Tiramisu" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p><strong>Preiselbeer-Tiramisu (10 €)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Tiramisu kommt in einer italienisch-österreichischen Variante mit Preiselbeer daher und schmeckt tadellos. Nach dem üppigen Menü davor, reicht die Portion auch leicht für Zwei, trotzdem ist der Preis für diese unaufgeregt-köstliche Nachspeise sehr happig.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Brandtners Paradoxon behauptet nicht nur kein Restaurant, sondern auch ohne roten Faden zu sein. Beides ist natürlich als Provokation zu verstehen, als Antithese zu alteingesessenen Gourmet-Zwängen und Restaurant-Riten. Der Gast soll damit rechnen, überrascht zu werden &#8211; diese Übung gelingt zweifelsfrei und ist damit leider schon wieder weniger überraschend. Dennoch: wir lieben Flair, Ambiente und Spirit dieses Anti-Restaurants und würden uns viel mehr von dieser Sorte wünschen. Lässiges Servicepersonal mit Schmäh, Kompetenz und Verve treffen hier auf kreative Gastro-Experimente und sehr gute Küche. Unaufgeregt schick und aufregend anders, unprätentiös und einfach saugut. Paradox.</p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/brandtners.jpg"><img class="alignright  wp-image-3357" title="Brandtners Paradoxon" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/12/brandtners.jpg" alt="Brandtners Paradoxon" width="134" height="134" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank"><br />
Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong></p>
<p><strong>Brandtners Paradoxon<br />
</strong>Zugallistraße 7, 5020 Salzburg<strong><br />
</strong><a href="http://www.facebook.com/brandtnersparadoxon" target="_blank">www.facebook.com/brandtnersparadoxon</a></p>
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		<title>Zum Gschupftn Ferdl &#124; Wenn die Mizzi mit dem Bobo den Biosprit aus dem Doppelliter trinkt</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2014 17:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1060]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Casual Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans Moser trällert &#8220;Mei Naserl ist so rot, weil I so blau bin&#8221; aus dem Wienerlied-Wurlitzer. Daneben teilen sich zwei Paare ein Heurigenbankerl: das junge Hipsterpärchen bestellt gerade ein Uhudler-Kracherl zum Bio-Lardo von Thum, während sich zwei Grantler nach dem Schweinsbraten &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2014/restaurants/zum-gschupftn-ferdl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/01_zum_gschupftn_ferdl.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3255" title="Zum Gschupftn Ferdl" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/01_zum_gschupftn_ferdl.jpg" alt="Zum Gschupftn Ferdl" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Hans Moser trällert &#8220;<em>Mei Naserl ist so rot, weil I so blau bin&#8221;</em> aus dem Wienerlied-Wurlitzer. Daneben teilen sich zwei Paare ein Heurigenbankerl: das junge Hipsterpärchen bestellt gerade ein Uhudler-Kracherl zum Bio-Lardo von Thum, während sich zwei Grantler nach dem Schweinsbraten auch noch genüsslich Buchteln mit Vanillesauce reinschrauben und jeweils mit einem beherzten Schluck Bier runterspülen. Szenen wie diese hätte man vor einem Jahr noch vergeblich in Wien gesucht. In-Lokal und Heuriger, Bobos und Wiener Bazis, Bioqualität und Schlachtplatte &#8211; kann das überhaupt funktionieren? Ja, und wie! Der <strong>Gschupfte Ferdl</strong> macht es vor: Heurigen-Ambiente aus dem 21. Jahrhundert trifft hier auf Wiener-Schmäh und kompromisslose Produktqualität. Beim Ferdl sind nicht nur Sau und Gemüse von Bio-Qualität, sondern auch der Sprit (Wein, Bier, etc.) ist 100% biozertifiziert. Da fühlt sich jeder wohl &#8211; vom Biohedonisten bis zum Tschecheranten. Nur den Doppelliter &#8211; den gibt&#8217;s hier leider auch nicht mehr&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/02_roemerglas.jpg"><span id="more-3250"></span><img class="alignright size-full wp-image-3256" title="Zum Gschupftn Ferdl Römerglas" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/02_roemerglas.jpg" alt="Zum Gschupftn Ferdl Römerglas" width="1720" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beim Gschupftn Ferdl hat jemand ganze Arbeit geleistet (zur Info: es waren u.a. die <a href="http://www.gebruederstitch.at/" target="_blank">Gebrüder Stitch</a> &#8211; aber kennt die echt wer?): das Heurigenbuffet in Mariahilf zwischen Begegnungszone und Naschmarkt punktet mit digitalem Retro-Charm, launigen Sprüchen auf Menükarten und Social Media (<em>Ferdl52 heißen wir auf Twitter, drauf nehm ma gleich an Doppelliter</em>), und mit einer schlichtweg tollen Heurigenjause. Das gemischte Publikum liebt es. Schließlich werden sie nicht nur mit bestem Speis und Trank versorgt, sondern u.a. auch mit Live-Acts (Schrammelmusik, DJs!) und wöchentlichem Heurigenquiz bespaßt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/03_menue.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3257" title="Ferdl ab Hof Menü mit Weinbegleitung" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/03_menue.jpg" alt="Ferdl ab Hof Menü mit Weinbegleitung" width="1720" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das 6-Monats-Jubiläum wird mit zwei neuen Spezialgenussschöpfungen [sic!] gefeiert. Am Sonntag gibt es einen <strong>Running Ferdl-Brunch</strong>, Mittwochs wird unter dem Namen <strong>Ferdl ab Hof</strong> ein 3-Gang-Menü gekocht (um wohlfeile 28 €). Spitzenproduzenten liefern die frischen Zutaten direkt vom Schlachten und sollen ein bewusst-intensives Esserlebnis schaffen, das sonst nur dem Erzeuger am Hof selbst vorbehalten bleibt. Der Ferdl hat uns auf diesen Schmaus dankenswerter Weise eingeladen, die Weinbegleitung (4 Gläser um 15,70 €) haben wir selbst geblecht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/04_suppe_blunzentascherl.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3258" title="Klare Suppe mit Blunzentascherl" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/04_suppe_blunzentascherl.jpg" alt="Klare Suppe mit Blunzentascherl" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Klare Suppe mit Blunzentascherl</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie wohltuend und nährend so ein Süppchen nicht sein kann! Besonders wenn sie in einer solchen Geschmackstiefe daher kommt wie beim Ferdl. Die Blunzentascherl &#8211; hier in Form der Ferdl-typischen gschupften Krapfen &#8211; schmecken ebenso so hinreißend wie die feine Gemüseeinlage. Hat man das knusprige Tascherl mal geknackt, gesellt sich die cremig-intensive Blutwurst zur gehaltvollen Brühe und spielt Granada am Gaumen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/05_mangalitza.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3259" title="Gebratene Mangalitzamedaillons mit Kürbiscreme und Erdäpfelauflauf" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/05_mangalitza.jpg" alt="Gebratene Mangalitzamedaillons mit Kürbiscreme und Erdäpfelauflauf" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gebratene Mangalitzamedaillons mit Kürbiscreme und Erdäpfelauflauf</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kommt das Schweinderl von einem Bio-Betrieb, schmeckt es gleich um ein Vielfaches besser. Ist so. Fleischqualität hin und her (die ist natürlich hervorragend) &#8211; was vor allem zählt ist die Sicherheit, dass das Wollschwein unter ordentlichen Bedingungen gelebt hat. Der rosa Garpunkt wurde perfekt getroffen, das Mangalitzafleisch ist zart und schmeckt unglaublich saftig. Neben der nussig-fruchtigen Kürbiscreme mit Schaufelfaktor, muss der traumhafte Erdäpfelauflauf gelobt werden. Das Gratin wird im Geschmack noch durch Pilze und deren Aroma unterstützt, für Crunch sorgen knusprige Kartoffelfäden. Großes Kino.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/06_buchteln.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3254" title="Buchteln mit Vanillesauce" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/06_buchteln.jpg" alt="Buchteln mit Vanillesauce" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Buchteln mit Vanillesauce</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schon der Geruch der warmen Buchteln (nach Germ, Vanille und Süße) lässt uns in Erinnerung an Omas Wohnküche schwelgen. Auch der Geschmack entspricht dieser Idealvorstellung: außen leicht knusprig, innen flaumig und schön süß dank der eingefüllten Marillenmarmelade. Unvergleichlich: der Moment, in dem man den letzten Rest der Vanillesauce mit dem Finger auftunkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gschupfte Ferdl ist ein Platz zum Genießen und Chillen, genauso wie zum Picken bleiben und Abstürzen. Diese Kombination macht Spaß und Lust aufs Immer-Wieder-Kommen. Und vielleicht gibt&#8217;s ja das nächste Mal auch noch den Biosprit aus dem Doppelliter&#8230;</p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/ferdl.png"><img class="alignright size-full wp-image-3263" title="Zum Gschupftn Ferdl" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/11/ferdl.png" alt="Zum Gschupftn Ferdl" width="160" height="160" /></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank"><br />
Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong></p>
<p><strong>Zum Gschupftn Ferdl<br />
</strong>Windmühlgasse 20, 1060 Wien<strong><br />
</strong><a title="www.zumgschupftnferdl.at" href="http://www.zumgschupftnferdl.at" target="_blank">www.zumgschupftnferdl.at</a></p>
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		<title>Sakai &#124; Mehr als nur Sushi</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 12:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1080]]></category>
		<category><![CDATA[Casual Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben absolut keine Ahnung von der japanischen Küchen. Ich meine: ja, wir benutzen zwar voller stolz unser japanisches Santoku-Messer und ja, wir lieben Sushi (bitte, wer nicht?) &#8211; aber ansonsten hatten wir mit der Kochkunst aus dem Land der &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2014/restaurants/sakai/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/00_sakai.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2760" title="Sakai" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/00_sakai.jpg" alt="Sakai" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben absolut keine Ahnung von der japanischen Küchen. Ich meine: ja, wir benutzen zwar voller stolz unser japanisches Santoku-Messer und ja, wir lieben Sushi (bitte, wer nicht?) &#8211; aber ansonsten hatten wir mit der Kochkunst aus dem Land der aufgehenden Sonne noch nicht viel am Hut. Dabei besteht Japans Küche bestimmt aus weit mehr als <em>nur</em> rohen Fisch. Mitten in Wien bietet derzeit wohl das <strong>Sakai</strong> die beste Gelegenheit, um sich auf eine Reise durch Japans kulinarische Vielfalt zu begeben. Altmeister Hiroshi Sakai (lange im legendären Unkai im Wiener Grand Hotel tätig) hat im November sein eigenes kleines Gassenlokal im 8. Bezirk eröffnet und kocht dort mit seiner mannigfaltigen Kaiseki-Küche groß auf. Wir waren dort und haben sie für Euch gekostet&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2757"></span>Die Erwartungen sind groß, schließlich hat das Sakai schon nach kürzester Zeit den Ruf, der beste Japaner Wiens zu sein. Beim Betreten des Lokals sind wir deshalb mal kurz enttäuscht. Interieur und Ambiente unterscheiden sich kaum vom Normalo-Japaner ums Eck. Asiatischer Deko-Kitsch soll die langweilige Einrichtung aufpeppen &#8211; das kann nicht gut gehen. Eine stylisch-nüchterne oder erdig-rustikale Inneneinrichtung (wie man sie sich in einer geheimen Sushibar in Tokio vorstellt) hätte uns da viel besser gefallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wir sind ja zum Essen hier: Die Auswahl ist riesig &#8211; die Speisekarte umfasst weit mehr als 50 Positionen und reicht von saisonalen Gerichten über Sushi/Sashimi bis hin zu Nudeln, Gegrillten und Gebackenen. Normalerweise würden wir sagen: das kann nicht funktionieren. Große Karte, kleine Qualität &#8211; das haben wir schon allzu oft erlebt. Der Ruf von Großmeister Sakai und die vollen Tische im Restaurant sagen aber was anderes &#8211; wir bleiben also optimistisch. Wer sich (wie wir) angesicht der großen Auswahl nicht entscheiden kann, ist mit den Kaiseki-Menüs bestimmt am besten bedient. Diese werden in 5 Größen und Varianten (von 22 € bis 55 €) angeboten und bieten einen guten Querschnitt durch die Karte. Wir machen hingegen das, was man in guten japanischen Restaurants angeblich immer machen sollte: wir bestellen <strong>Omakase</strong> (um 65 €) und begeben sich damit voll in die Hände des Küchenchefs, der uns mit folgender Menüfolge überraschte:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/01_yuzu_austern.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2761" title="Gekochte Pilze mit Sesam, Yuzo Sour, Austern" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/01_yuzu_austern.jpg" alt="Gekochte Pilze mit Sesam, Yuzo Sour, Austern" width="1716" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Pilze in Sesamsauce</strong> vorweg sind noch recht unspektakulär geraten, der <strong>Yuzo Sour </strong>als Aperitif schmeckt da schon besser. Mit den <strong>rohen Austern mit scharfer Sauce aus Tomaten, Chili und Zwiebel</strong> geht es dann richtig los. Wir finden ja noch immer, dass Austern nicht besonders appetitlich aussehen &#8211; diese hier sind allerdings von tadelloser Qualität und schmecken hervorragend. Wichtig sind uns hier Biss und Konsistenz der Auster, die keinenfalls zäh bzw. <em>schlatzad</em> ausfallen darf. Die Sauce ist was für mutige Scharfesser &#8211; wir genießen lieber nur mit Zitrone.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/02_vorspeisen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2762" title="Vorspeisenvariation" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/02_vorspeisen.jpg" alt="Vorspeisenvariation" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht weiter mit einer <strong>Vorspeisenvariation </strong>bestehend aus vier unterschiedlichen Gerichten, die allesamt in entzückenden Porzellan-Schalen angerichtet sind. Das <strong>geschmorte Rind mit japanischen Schwarzwurzeln</strong> begeistert uns dabei mit seinem Geschmacksspektrum von süß-sauer bis scharf am meisten. Das <strong>eingelegte Ei mit Lachskaviar</strong>, die <strong>frittierten Shrimps </strong>und die <strong>roh-marinierte Gelbschwanzmakrele</strong> sind aber ebenso vorzüglich.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/03_sake_reissuppe.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2763" title="Reissuppe mit Muscheln und Bambus, Sakai" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/03_sake_reissuppe.jpg" alt="Reissuppe mit Muscheln und Bambus, Sakai" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Danach wird uns eine <strong>klare Reissuppe mit Muscheln und Bambus-sprossen </strong>serviert, die trotz (oder genau wegen?) ihrer geschmacklicher Zurückhaltung irgendwie was sehr reinigendes und wohltuendes an sich hat. Ein dezenter Kraftschöpfer mit herrlicher Muschel- und knackiger Bambussprossen-Einlage.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu genehmigen wir uns ein erstes Glas gekühlten Sake (<strong>kikusui karakuchi </strong>um<strong> 4,90 €</strong>), dem hier allgemein eine größere Rolle als dem Wein zugespielt wird. Mehr als 10 verschiedene Reisweine stehen im Angebot. Besitzer Hiroshi Sakai möchte den edlen Sake in Österreich bekannter machen und als Speisebegleiter etablieren. Ein gut gemeintes Vorhaben, das aber nur funktionieren kann wenn das Servicepersonal mitspielt und etwa Empfehlungen und Beschreibungen abliefern kann. Leider ist das im Sakai noch nicht der Fall. Somit hat der Sake an diesem Abend leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen können.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/04_sashimi.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2764" title="Sashimi" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/04_sashimi.jpg" alt="Sashimi" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Viel länger in Erinnerung bleiben wird uns hingegen das großartige <strong>Sashimi </strong>(Lachs, Thunfisch, Jakobsmuschel), das uns Küchenchef Sakai mit dem nächsten Gang serviert. Unglaubliche Fischqualität, eine dezente (nicht zu salzige) Soja-Marinade und dazu nur Avocado, knusprige Kartoffelfäden, Wasabi und eine superscharfe Peperonipaste machen dieses Gericht zu einem wahren Traum für Liebhaber von roher Fisch- und Meeresfrüchte-Ware. Wer braucht schon Reis? L-E-G-E-N-D-Ä-R!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/05_butterfisch_aal.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2765" title="Gegrillter Butterfisch, Eistich mit Aal" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/05_butterfisch_aal.jpg" alt="Gegrillter Butterfisch, Eistich mit Aal" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beim nächsten Gang kommt der Fisch warm auf den Teller. Der <strong>gegrillte Butterfisch </strong>überzeugt mit tollen Röstaromen und einer beinahen cremigen Konsistenz, nichtsdestotrotz ist der Butterfisch natürlich eine recht gallige Sache. Ebenfalls sehr mächtig ist der <strong>Eistich mit Aal</strong> mit herrlichem Raucharoma und krenscharfer Senfsauce.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/06_tempura.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2768" title="Tempura" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/06_tempura.jpg" alt="Tempura" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf Gegrilltes folgt Gebackenes. Das <strong>Tempura</strong> von Gemüse (Paprika, Melanzani), Garnele und Fisch schmeckt genau so, wie es sollte: knusprig, knackig, saftig. Der Paprika scheint durch den Frittiervorgang sogar an Aroma und Intensität dazu gewonnen zu haben. Der Rest ist ebenfalls gut, aber nicht mehr.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/07_sushi.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2766" title="Sushibox" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/07_sushi.jpg" alt="Sushibox" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als wir gar nicht mehr damit rechnen (wir sind schon absolut satt) kommt dann noch eine <strong>Sushibox </strong>mit 3 Nigiri (Garnele, Tintenfisch, Thunfisch) und 3 California Maki daher. Anders als üblich sind diese schon so gut und pikant gewürzt, das ein zusätzliches Eintunken in ein Wasabi-Sojasaucen-Mischmasch nicht mehr notwendig ist. Perfekt!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/08_sesam_creme_brulee.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2767" title="Crème Brûlée mit schwarzem Sesam, Früchten und Panna Cotta" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/08_sesam_creme_brulee.jpg" alt="Crème Brûlée mit schwarzem Sesam, Früchten und Panna Cotta" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Dessert &#8211;  die <strong>Crème Brûlée mit schwarzem Sesam </strong>sowie <strong>frische Früchte </strong>und eine Art<strong> Panna Cotta </strong>- markiert dann auch noch einen sehr erfreulichen süßen Abschluss.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man im Sakai bei den Menüs bleibt, bekommt man um sein Geld ordentlich was geboten. Um 65 € wurden wir mehr als satt und haben uns beinahe durch die gesamte Speisenvielfalt der Karte kosten können. Die À-la-carte Preise scheinen uns hingegen etwas hoch angesetzt zu sein (z.B. 12 Sushi um 24,90 €). Trotz dem absolut genialen Omakase-Menü konnte uns das Sakai jedoch nicht übermäßig begeistern. Neben dem guten Essen fehlt dem Sakai das gewisse Etwas, der spezielle Touch, der einem das Gefühl gibt, in einem besonderen Restaurant zu sein. Ambiente, Service und auch das Getränke-Handling (fehlende Kompetenz bei Wein und Sake) sind dafür einfach zu schwach. Vielleicht kupfert sich hier das Sakai noch ein paar Scheiben vom <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/mochi/" target="_blank">Mochi </a>ab, dann küren wir ihn vielleicht auch zum besten Japaner der Stadt.</p>
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<p><img class="alignright  wp-image-2777" style="border-color: #bbbbbb; background-color: #eeeeee;" title="Sakai" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2014/03/sakai.png" alt="Sakai" width="84" height="133" /><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank"><br />
Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a> </strong></p>
<p><strong>Sakai &#8211; Taste of Japan</strong><br />
Florianigasse 36, 1080 Wien<br />
<a href="http://www.sakai.co.at/" target="_blank">www.sakai.co.at</a></p>
</div>
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		<title>Joseph Genuss &#124; Mittagsjause Deluxe</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Nov 2013 17:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[1030]]></category>
		<category><![CDATA[Casual Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein kleiner Bäcker ein Bistro in Wien Mitte aufmacht, und kurz darauf Wiens Foodie-Szene regelrecht &#8220;ausflippt&#8221;, dann muss dieser Brotbackkünstler ziemlich viel richtig gemacht haben. Dieser Bäcker nennt sich Josef Weghaupt und hat vor etwa zwei Wochen seine zweite &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/joseph-genuss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/00_joseph.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2465" title="Joseph Genuss: Pâtisserie &amp; Bistro" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/00_joseph.jpg" alt="Joseph Genuss: Pâtisserie &amp; Bistro" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein <em>kleiner</em> Bäcker ein Bistro in Wien Mitte aufmacht, und kurz darauf Wiens Foodie-Szene regelrecht &#8220;ausflippt&#8221;, dann muss dieser Brotbackkünstler ziemlich viel richtig gemacht haben. Dieser Bäcker nennt sich <strong>Josef Weghaupt</strong> und hat vor etwa zwei Wochen seine zweite Filiale in Wien, diesmal samt Pâtisserie und Bistro, eröffnet. Wir selbst hatten unseren ersten Kontakt mit dem Sauerteigfetischisten Josef dekadenterweise im <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2012/restaurants/steirereck-im-stadtpark" target="_blank">Steirereck</a>, als uns der <strong>Brot-Andi</strong> ein herrliches Scherzl vom Joseph-Leib runter geschnitten hat. Heute, ein paar Jahre später, ist der Brot-Renaissancier selbst in der Gastronomie angekommen. Und um herauszufinden, ob das dort wirklich so gut ist, wie alle behaupten, haben wir uns im neuen <strong>Joseph Genuss</strong> (so der offizielle Name des Bistros) zu einer Mittagsjause Deluxe eingefunden:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2451"></span>Schick ist sie geworden, die Joseph Genuss Pâtisserie &amp; Bistro; manche meinen, fast eine Spur zu schick: da kämpfen die Terrazzoböden und altrosa Steintische mit dem Kleiderbügel-Luster und den grauen Kellnerschürzen im Berlin-Look um den höchsten Style-Faktor. Besonders spektakulär finden wir die hohen Räume und die riesigen Glasfensterflächen. Dadurch hallert es zwar teilweise wie in einer Mensa (und es sieht auch so wie in einer!), am großen Schaufenster geht aber kaum ein Passant vorbei, ohne das Bistro neugierig zu bestaunen. Über Interieur und andere Details lässt sich natürlich streiten, ganz im Gegensatz zum Kulinarischen &#8211; denn hier ist im Joseph Genuss der Name eindeutig Programm:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/01_quitten_kuerbissuppe.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2456" title="Quitten-Kürbissuppe mit Apfel-Frischkäse Brot" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/01_quitten_kuerbissuppe.jpg" alt="Quitten-Kürbissuppe mit Apfel-Frischkäse Brot" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In einem Bistro soll das Essen nicht nur schmecken, es muss auch flott gehen &#8211; vor allem wenn man seine wohlverdiente Mittagspause dort verbringt und wieder rechtzeitig zurück im Büro sein sollte. Trotz teilweise chaotischen Zuständen im Service, gelingt das dem Joseph Genuss Team schon ganz gut. Nach 30 Sekunden bekommen wir schon ein Glas Wasser samt Karte, unser erster Gang &#8211; eine sämige <strong>Quitten-Kürbissuppe mit Apfel-Frischkäse Brot (5,30 €)</strong> steht bereits nach 10 weiteren Minuten am Tisch. Die Suppe überzeugt uns mit seiner cremigen Konsistenz (nicht pappig!) und wuchtigen süß-nussigen Quitten-Kürbisaromen. Gemeinsam mit dem Knusperbrot samt Apfel-Frischkäse ist dieser Gang eigentlich schon ein vollwertiger, und vor allem wohltuender, Mittagssnack.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/04_berforelle_verjus.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2459" title="Gebratenes Bachforellenfilet mit Herb-Minestrone und Joseph Brot und Kamptaler Verjus Soda" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/04_berforelle_verjus.jpg" alt="Gebratenes Bachforellenfilet mit Herb-Minestrone und Joseph Brot und Kamptaler Verjus Soda" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind aber natürlich noch weit aus hungriger und vor allem viel zu neugierig. Deshalb genießen wir danach noch ein <strong>Gebratenes Bachforellenfilet mit Herbst-Minestrone und Joseph Brot (13,70 €)</strong>. Der Fisch ist schön glasig gebraten, die Haut hätten wir uns etwas krosser gewünscht. Die Minestrone mit viel Herbstgemüse wie Karotten, Fenchel und Sellerie ist ein absoluter Knaller und wir haben alles bis auf dem letzten Rest mit Joseph Brot aufgetunkt. Passend zur schönen Säure beider Suppen, genehmigen wir uns dazu ein <strong>Kamptaler Verjus Soda (3,80 €)</strong>. Toll, dass hier auch punkto Getränke innovativ gedacht und ein eigenständiges Konzept verfolgt wird. Oder wo sonst in Wien bekommt man neben Verjus, selbstgemachte Limonaden und Demeter-Fruchsäfte?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/05_lammburger.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2460" title="Josephs Lammburger mit Pommes Fritz" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/05_lammburger.jpg" alt="Josephs Lammburger mit Pommes Fritz" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Wein- und Bierangebot weist ebenfalls ein paar starke Positionen auf, könnte aber vielfältiger sein. Zu <strong>Josephs Lammburger mit Pommes Fritz (17,20 €)</strong> trinken wir ein vollmundiges<strong> Burgenländisches Märzen (3,70 €) </strong>mit angenehmer Malzsüße von der Privatbrauerei Dangl aus Zettenreith. Der rosa gebratene Lammburger schmeckt fantastisch und verdient schlichtweg die Bezeichnung des besten Burger Wiens seit <a href="http://meatbaby.at/" target="_blank">It&#8217;s all about the Meat Baby</a> am Donaukanal. Neben den kross gebratenen Brotsticks (die unverständlicherweise Pommes Fritz heißen), stellt vor allem der Weißmohn-Sauerteig-Bun das Highlight des Burgers dar und kann sich dadurch angenehm vom sonst üblichen Fast Food Allerlei abheben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/07_buchteln.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2462" title="Butter-Powidl-Buchteln mit Violas Vanillesauce" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/07_buchteln.jpg" alt="Butter-Powidl-Buchteln mit Violas Vanillesauce" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit den beiden Chefköchen Christian Mezera und Christoph Fink dürfte Josef Weghaupt ein wahrer Glücksgriff geglückt sein. Die ganze Küchenlinie überzeugt durch beste Produkte (vieles in Bio-Qualität), geradliniger Umsetzung und eigenständigen Charakter. Das Spiel der Konsistenzen &#8211; cremig und kross &#8211; und der Geschmäcker &#8211; sauer, salzig und pikant zieht sich quer durch alle Gerichte des Bistros. Chef-Pâtissière Viola Bachmayr-Heyda komplettiert das geniale Küchentrio um den Süßspeisen-Sektor und sorgt ebendort für großen Jubel. Mit den <strong>Butter-Powidl-Buchteln mit Violas Vanillesauce (5,30 €)</strong> wird die fantastische Pâtisserie-Kunst von Viola mit ihrer Vanillesauce schon leicht angedeutet. Das ganze Spektrum ihrer Handfertigkeit offenbart sich aber erst mit einem Blick in die Süßspeisen-Vitrine, der es unmöglich macht, nicht noch eine kleine Köstlichkeit für zuhause mitzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/08_powidl_religieuse.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2464" title="Vanille Powidl Graumohn Religieuse" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/08_powidl_religieuse.jpg" alt="Vanille Powidl Graumohn Religieuse" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In einem eleganten Doggy Bag nehmen wir eine sündhaft gute <strong>Vanille Powidl Graumohn Religieuse (4,90 €)</strong> mit. Die ist etwas für den ganz süßen Zahn, herrlich gemacht und sehr hübsch anzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/08_kriecherl_meringue_tarte.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2463" title="Kriecherl Meringue Tarte" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/08_kriecherl_meringue_tarte.jpg" alt="Kriecherl Meringue Tarte" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Vollkommen angetan hat es uns aber die <strong>Kriecherl Meringue Tarte (5,40 €)</strong>, bei der die Süße der Tarte und des gezuckerten Eischnees traumhaft von der Säure der Kriecherl aufgefangen wird. Wir haben die kleine Tarte, die leider auch sündhaft teuer ist, auf drei Etappen in ganz kleinen Häppchen gegessen, damit wir den herrlichen Geschmack über mehrere Tage hinweg konservieren konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Also gut, wir müssen es also zugeben: Wiens Foodie-Szene ist völlig zu Recht wegen dem Joseph Bistro &#8220;ausgeflippt&#8221;. Es ist schon außergewöhnlich, wie es Josef Weghaupt schafft, die Attidüde einer ganzen Stadt in Hinblick auf bewusste Ernährung und Produktqualität positiv zu beeinflussen. Auch wenn dabei manchmal über das Ziel hinaus geschossen wird: denn das Joseph Genuss Bistro bezeichnet sich selbst als &#8220;Health Food Restaurant&#8221; (siehe <a href="https://www.facebook.com/josephgenuss" target="_blank">Facebook</a>), und das finden wir &#8211; angesichts der Zuckermengen, die wohl in der Pâtisserie zum Einsatz kommen &#8211; doch ein wenig verwegen. Und dann sind da natürlich noch die Preise: man muss schon einen großen Sprung in der Genuss-Schüssel haben, um sich regelmäßig einen Burger um 17 € oder eine Mini-Tarte um über 5 € reinzuhauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja: beim Schreiben dieser Zeilen erreicht uns die kleine Hiobs-Botschaft, dass das Joseph Genuss aus behördlichen Gründe nochmal für ein bis zwei Wochen zusperren muss. Das ist zwar schade, soll aber zum Beseitigen von Kinderkranktheiten genutzt werden. Dazu gleich ein paar Inputs von unserer Seite, damit wir uns nach der Neueröffnung noch mehr auf den Joseph freuen können: Ändert bitte bitte NICHTS an der Küche und ändert bitte schon gar NICHTS an der Pâtisserie! Schraubt ein bisschen an Eurem (teils überforderten) Serviceteam, vergrößert Eure Wein- und Bier(!!!)-Karte und setzt Eure Preise ein bisschen niedriger an, damit wir Euch öfter besuchen kommen können. Und zuletzt: auf der Toilette duftet es zwar schon herrlich nach Maiglöckchen (warum auch immer?), der Kleiderhaken an der Klotür fehlt aber noch.</p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/joseph_logo.png"><img class="alignright size-full wp-image-2466" title="Joseph Genuss" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/joseph_logo.png" alt="Joseph Genuss" width="180" height="180" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank"><br />
Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong></p>
<p><strong>Joseph Genuss<br />
</strong>Landstraßer Hauptstraße 4, 1030 Wien<strong><br />
</strong><a href="http://www.joseph.co.at" target="_blank">www.joseph.co.at<br />
</a><a href="http://www.facebook.com/josephgenuss" target="_blank">www.facebook.com/josephgenuss</a></p>
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		<title>Das Engel &#124; Wenn Engel speisen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 17:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;dann würden sie wohl das gemütliche Nachbarschaftslokal von Una Abraham und Carsten Philippi im zweiten Bezirk in Wien regelmäßig aufsuchen. Das Engel ist nämlich schlichtweg eine Perle, die nun bereits seit Februar ihre Gäste auf erfreulichsten Niveau kulinarisch beglückt. Der &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/das-engel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/00_engel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2435" title="Das Engel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/00_engel.jpg" alt="Das Engel" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;dann würden sie wohl das gemütliche Nachbarschaftslokal von Una Abraham und Carsten Philippi im zweiten Bezirk in Wien regelmäßig aufsuchen. Das Engel ist nämlich schlichtweg eine Perle, die nun bereits seit Februar ihre Gäste auf erfreulichsten Niveau kulinarisch beglückt. Der sympathische Schuppen wurde laut Gastgebern als Bar konzipiert, in der es &#8220;<em>halt auch was zu Essen gibt</em>&#8220;. Diese Ansage entpuppt sich spätestens beim ersten Blick in die Speisekarte als die Untertreibung des Jahrhunderts. Im Engel kann man nicht nur einfach eine gute Zeite mit ein paar Drinks und kleinen Snacks verbringen, hier gibt es echtes Seelenfutter, wie man es sonst nur bei Mama und Omi zu Hause bekommt. &#8220;<em>So schmeckt Glück</em>&#8220;, schreibt Gastroexperte Florian Holzer, und trifft es damit auf den Punkt. Wir zeigen Euch warum:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2424"></span>Sobald man die kleine Gaststube betritt, fühlt man sich sofort ein bisschen wie im eigenen Wohnzimmer. Wohlige Wärme und Gemütlichkeit bestimmen die Atmosphäre, dennoch bleibt Platz für Stil und ein paar Extravaganzen &#8211; oder wer hat schon einen in Gold funkelnden Boden zu Hause? Die Details des Restaurants sind einfach hinreißend, egal ob das jetzt die alte Apotheker-Bar, die halboffene Küche oder eine legendäre Famea E61 Kaffeemaschine ist. Auch die Speisekarte zeugt von viel Charme, bekommt man doch eine Art Notizheft in die Hand gedrückt, in der auf die Speisen der vergangenen Wochen und Tagen zurückgeblättert werden kann. Und auch wenn uns die ein oder andere Spezialität von den Vorwochen den Mund sehr wässrig macht, sind wir mit dem aktuellen kulinarischen Angebot sehr zufrieden:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/01_softshellcrab.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2427" title="Soft Shell Crab &amp; Zitronenrahm" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/01_softshellcrab.jpg" alt="Soft Shell Crab &amp; Zitronenrahm" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die derzeit allgegenwärte <strong>Soft Shell Crab (12 €) </strong>(siehe <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/mochi/" target="_blank">Mochi </a>und <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/el-gaucho-wien/" target="_blank">El Gaucho</a>) muss es auch diesmal sein. Dieses Prachtexemplar wurde in eine etwas klebrige Sesam-Nuss-Panade gesteckt, schmeckt aber sowohl mit als auch ohne dem dazugereich-ten <strong>Zitronenrahm</strong> einfach wunderbar.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/02_huehnerleberpate.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2428" title="Hühnerleber-Paté &amp; Dirndlgelee" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/02_huehnerleberpate.jpg" alt="Hühnerleber-Paté &amp; Dirndlgelee" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Stück vom Himmel kommt mit der <strong>Hühnerleber-Paté mit Dirndlgelee (8 €)</strong> auf den Teller. Intensiv und cremig, absolut herrlich im Geschmack aber als Vorspeise für nur eine Person einfach zu mächtig. Tipp: gemeinsam bestellen und mit dem tollen Brot genießen. Der Brotkorb wird stets (kostenlos) nachgefüllt!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/03_raeucherfischtarte.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2429" title="Räucherfisch-Lauch Tarte" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/03_raeucherfischtarte.jpg" alt="Räucherfisch-Lauch Tarte" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Einfach simpel und einfach gut: wie leicht das geht zeigt die Küchenchefin mit einer grandiosen <strong>Räucherfisch-Lauch Tarte (9 €)</strong>. Räucherlachs in bester Qualität wurde hier mit Lauch und Kräutern zu einer locker-leichten Tarte verarbeitet. Abgerundet wird der Hochgenuss mit einem kleinen Lauchsalat und viel frischer Kresse.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/04_polenta_steinpilze.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2430" title="Sautierte Steinpilze mit getrüffelter Polenta" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/04_polenta_steinpilze.jpg" alt="Sautierte Steinpilze mit getrüffelter Polenta" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bei den Hauptspeisen geht es großteils bodenständig und gutbürgerlich zu. Der Kochstil von Una Abraham bewegt sich dabei irgendwo zwischen Haubenkoch und Großmutter (wobei letzteres auf jeden Fall als Kompliment zu verstehen ist). Wir erwischen gerade noch die letzte Steinpilzlieferung der Saison und lassen uns somit die <strong>Sautierten Steinpilze mit getrüffelter Polenta (18 €) </strong>nicht entgehen. Gut so, denn die mild-nussigen Steinpilze mit der cremigen und fein-trüffeligen Polenta (keine Spur von Trüffelöl!) sind ein Gedicht.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/05_rumpsteak.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2431" title="Rumpsteak mit grünem Pfeffer &amp; Rosmarin Erdäpfeln" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/05_rumpsteak.jpg" alt="Rumpsteak mit grünem Pfeffer &amp; Rosmarin Erdäpfeln" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn <strong>Rumpsteak mit grünem Pfeffer &amp; Rosmarin Erdäpfeln (21 €)</strong> immer so schmecken würde wie hier, würde kein Mensch mehr ein Filetsteak bestellen. Saftig, riesig, würzig und mit tollem Biss &#8211; perfekt gebraten ist das Steak sowieso. Die grüne Pfeffersauce muss genauso schmecken (gell <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/el-gaucho-wien/" target="_blank">El Gaucho</a>!), die Rosmarin Erdäpfeln und das Gemüse sind sowieso ein Traum.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/06_salsiccia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2432" title="Salsicce mit Balsamico-Linsen" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/06_salsiccia.jpg" alt="Salsicce mit Balsamico-Linsen" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bei den <strong>Salsicce mit Balsamico-Linsen (16 €)</strong> muss zwar auch die grob-pikante italienische Hauswurst lobend erwähnt werden, Hauptdarsteller am Teller sind aber ganz klar die unglaublich gut abgeschmeckten Balsamico-Linsen mit ganz hohem Schaufelfaktor!</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/07_ribisel_sorbet.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2433" title="Ribiselsorbet &amp; Amaretti" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/07_ribisel_sorbet.jpg" alt="Ribiselsorbet &amp; Amaretti" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Sehr &#8220;Old School&#8221; geht es bei den Desserts zu. Neben <strong>Roter Grütze </strong>und <strong>Schokoladen Caramel Mousse </strong>gibt es u.a. eine <strong>Safran Ricotta Torte</strong>. Wir nehmen das <strong>Ribiselsorbet mit Amaretti <strong>(je 7 €)</strong></strong>, das in einem klassischen 80er Jahre Eisbecher daherkommt. Das Sorbet ist unspektakulär, die Amaretti dafür traumhaft. Nicht zu weich, nicht zu hart &#8211; und mit tollem Mandelaroma.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/08_kaese.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2434" title="Käseteller &quot;Fromagerie zu Riegersburg&quot; mit Quittengelee" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/08_kaese.jpg" alt="Käseteller &quot;Fromagerie zu Riegersburg&quot; mit Quittengelee" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu guter Letzt macht uns der <strong>Käseteller &#8220;Fromagerie zu Riegersburg&#8221; mit Quittengelee</strong> noch viel Freude. Um 12 € haben wir schon lange nicht so eine ausgewogene Käsevariation genossen. Von Hart- bis Weichkäse, vom milden Schmeichler bis zum wilden Stinker ist hier alles dabei. Das hausgemachte Quittengelee ist dann sowieso noch die Draufgabe!</p>
<p style="text-align: justify;">Würden wir im zweiten Bezirk wohnen, wäre <strong>Das Engel</strong> wohl schon längst unser zweites Wohnzimmer &#8211; so heimelig fühlt man sich dort. Mit der ständig wechselnden Karte würde bestimmt keine Langeweile aufkommen. Auch das Service trägt seinen Anteil zum Wohlfühlfaktor bei und tritt durchwegs motiviert, freundlich und vorausschauend auf. Als doch ein Fauxpas passiert und unsere Nachspeise vergessen wird, bekommen wir ungefragt eine Runde Wein nachgeschenkt &#8211; das gefällt! Apropos Wein: die Auswahl ist klein und fein und absolut ausreichend. Schade allerdings, dass es viele Weine aus der Karte gar nicht mehr gibt (unsere Trefferquote lag bei 50%). Und ach ja: diese Einheits-Weinkelche gehen gar nicht! Trotzdem: tolle Bar, noch tolleres Restaurant &#8211; wir sehen uns bald wieder!</p>
<p><img class="alignright  wp-image-2436" title="Das Engel" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/11/engel_logo.jpg" alt="Das Engel" width="256" height="170" /></p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/empfehlenswert" target="_blank"><br />
Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong></p>
<p><strong>Das Engel<br />
</strong>Große Pfarrgasse 5, 1020 Wien<strong><br />
</strong><a href="http://www.dasengel.at" target="_blank">www.dasengel.at<br />
</a><a href="https://www.facebook.com/dasengel1020" target="_blank">www.facebook.com/dasengel1020 </a></p>
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		<title>El Gaucho Wien &#124; Getrübte Fleischeslust</title>
		<link>http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/el-gaucho-wien/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 17:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Casual Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Preis/Leistung: ok]]></category>
		<category><![CDATA[Steak]]></category>
		<category><![CDATA[Wenig Empfehlenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wohl nichts besseres zu Essen als ein richtig gutes Steak &#8211; PUNKT. Da kommt weder Omas Schweinsbraten noch die extravaganteste Kreation aus der Sterneküche ran. Ein gutes Stück Rind, medium oder medium-rare gebraten, ein bisschen Salz und Pfeffer &#8230; <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/restaurants/el-gaucho-wien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/01_elgaucho.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2378" title="El Gaucho Wien" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/01_elgaucho.jpg" alt="El Gaucho Wien" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt wohl nichts besseres zu Essen als ein richtig gutes Steak &#8211; PUNKT. Da kommt weder Omas Schweinsbraten noch die extravaganteste Kreation aus der Sterneküche ran. Ein gutes Stück Rind, medium oder medium-rare gebraten, ein bisschen Salz und Pfeffer &#8211; mehr braucht es da nicht. So simpel, so gut. Und ganz ehrlich: man muss kein Meisterkoch sein um ein gutes Steak zu zaubern, vorausgesetzt die Fleischqualität stimmt natürlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch sind wirklich tolle Steakrestaurants sehr rar gesät. Nur wenige Steakhäuser schaffen das Kunststück, gleichbleibende Fleischqualität, professionelle Grillfertigkeit, schönes Ambiente und gutes Service unter einem Hut zu bringen. Sehr gut gelingt das angeblich den Leuten von <strong>El Gaucho</strong>, die nun neben dem Grazer Stammhaus und einem Restaurant in Baden auch einen Standort in Wien eröffnet haben. Wir haben das neue Steakhaus im zweiten Wiener Gemeindebezirk kurz nach der Eröffnung besucht. Unserer Erwartungen waren freilich sehr hoch. Ob der gute Ruf des El Gaucho hält was er verspricht?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2376"></span>Im Erdgeschoß des Wiener Design Tower regiert dank <em>Stilwerk</em>, <em>Siematic</em> und Co eine auf Hochglanz polierte Einkaufszentrum-Romantik. Gemütlichkeit will hier nicht wirklich aufkommen. Und so nutzt es dem neuen El Gaucho nur wenig, dass man sich echt bemüht hat, mittels viel Holz und vollgekritzelter Schieferplatten, ein gastfreundliches Ambiente zu schaffen. Das Restaurant bleibt eng und klein, man sitzt sehr gedrängt und man kann den zweifelhaften Charme einer Systemgastronomie á la McDonalds, Vapiano oder Maredo nicht verleugnen. Spätestens wenn man auf den Weg zur Toilette einen Möbelschauraum durchqueren muss, um mittels Aufzug ins zweite Untergeschoss zu gelangen, ist jedes Flair dahin.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber zum wirklich wichtigen &#8211; dem Essen: Denn die Speisekarte liest sich wirklich sehr ordentlich. Neben interessanten Vorspeisen (Beef Tatar, Oktopus) und Suppen (Topinambur, Ochsenschwanz) werden Dry Aged Steaks aus Österreich und natürlich Fleischbrocken aus Argentinien angeboten. Dazu gibt es eine Vielzahl an Beilagen (Steak Frites, Grillgemüse, Risotto) und Saucen (BBQ, Bernaise, Pfeffer). Zusätzlich gibt es ein paar Specials &#8211; ganz selbtbewusst spricht man hier von den &#8220;<em>wahrscheinlich besten Hummernudeln der Stadt</em>&#8220;. Da wir noch nie Hummernudeln gegessen haben (und schon gar nicht in Wien!) konzentrieren wir uns freilich aufs Fleisch und ordern neben zwei Vorspeisen auch zwei verschiedene Steaks mit Beilagen und Saucen:</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/02_beeftatar.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2379" title="Beef Tatar &quot;Surf &amp; Turf&quot;" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/02_beeftatar.jpg" alt="Beef Tatar &quot;Surf &amp; Turf&quot;" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ins <strong>Beef Tatar &#8220;Surf &amp; Turf&#8221; mit knuspriger Crab Cake</strong> haben wir besonders hohe Erwartungen gesetzt, wurde dieses doch auf <a href="http://www.restauranttester.at/el-gaucho-wien.html" target="_blank">RestaurantTester.at</a> von einigen Testern besonders gelobt. Leider entspricht das Tatar gar nicht unserem Geschmack. Konsistenz und Textur sind zwar ok, allerdings zerstören viel Ketchup und Senf den feinen Fleischgeschmack des edlen Rinderfilet-Hacks. Das Krabbenküchlein on top ist hingegen absolut in Ordnung.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/03_oktopuss.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2380" title="Oktopuss &amp; Blutwurst" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/03_oktopuss.jpg" alt="Oktopuss &amp; Blutwurst" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die fischige Vorspeise macht uns da schon viel mehr Freude: Bei <strong>Oktopus &amp; Blutwurst</strong> kommt der Oktopus einmal dünn und vor allem sehr mürbe und fein mariniert, und einmal gebraten mit vielen Röstaromen auf den Teller. Die Blutwurst als Kontrast wäre eine schöne Idee gewesen, deren Geschmack geht aber verpackt in den gebackenen Teigtaschen unter. Wir zweifeln schön langsam an der Kernkompetenz &#8220;Fleisch&#8221; des El Gauchos &#8211; ob wir doch die Hummernudeln hätten bestellen soll?</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/05_filet.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2382" title="Bife de Lomo - Filetsteak" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/05_filet.jpg" alt="Bife de Lomo - Filetsteak" width="1280" height="1920" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt gibt es freilich kein zurück mehr &#8211; schließlich sind wir ja auch wegen der Fleischtrümmer gekommen. Und dann endlich, die erhoffte Offenbarung: Das <strong>Bife de Lomo</strong> &#8211; das <strong>Filetsteak vom Gaucho Beef</strong> - ist von perfekter Fleischqualität und ebenso gebraten: außen leicht knusprig, versehen mit schönen Röstaromen, innen medium-rare, weich, saftig und zart. Das Filet hat einen tollen Biss und lässt uns an den ersten Satz dieses Blogposts denken. Die Idee &#8220;Pimp your Steak&#8221; klingt zwar witzig &#8211; in Wirklichkeit kann man sich aber die &#8220;Spompanadeln&#8221; wie eine gebratene <strong>Gänseleber</strong> sparen. Mit den hausgemachten <strong>Steak Frites </strong>als Beilage kann man hingegen nichts falsch machen.</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/06_filet_gemuese.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2383" title="Filetsteak mit Grillgemüse" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/06_filet_gemuese.jpg" alt="Filetsteak mit Grillgemüse" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bei den anderen Beilage offenbaren sich aber die Schwächen des El Gaucho Küchenteams, wenn es nicht um das Grillen von Fleisch geht. Das <strong>Grillgemüse mit Olivenöl und Kräuter </strong>ist lieblos und geschmacksneutral zubereitet, beim <strong>Schwammerl-Jungzwiebel-Risotto </strong>wurde gleich vollständig auf Salz und Pfeffer verzichtet. Der <strong>Geräucherter BBQ Dip </strong>ist ok, die <strong>Pfeffersauce</strong> scheint zwar selbstgemacht zu sein, fällt aber in die Kategorie Themenverfehlung (wo ist der Pfeffer?).</p>
<p><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/07_clubsteak.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2384" title="Club Steak Dry Aged Beef" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/07_clubsteak.jpg" alt="Club Steak Dry Aged Beef" width="1920" height="1280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich mussten wir auch Österreichisches <strong>Dry Aged Beef</strong> probieren. Unsere erste Wahl &#8211; das Rib Eye Steak &#8211; ist um 18:30 Uhr leider schon aus. Also ordern wir ein 400 g <strong>Club Steak</strong>, das genau so schmeckt wie es sollte. Im Vergleich zum Filetsteak ist das trockengereifte Club Steak zwar nicht so fleischig und saftig, dafür aber ungemein mürbe und leicht nussig im Geschmack. Die dazu bestelle <strong>Soft Shell Crab</strong> löst bei uns keine Begeisterungsstürme aus, um ein paar Euro mehr bekommt man im <strong><a href="topf-und-deckel.at/2013/restaurants/mochi" target="_blank">Mochi </a></strong>ums Eck eine unvergleichlich größere und bessere Krabbe.</p>
<p style="text-align: justify;">Und das Dessert? Tja, das ist leider eine eigene Geschichte: Wir hätten uns auf der Dessertkarte schon was gefunden, wie z.B. eine <strong>Espresso Crème Brûlée </strong>oder verschiedene <strong>Sorbets</strong> (abgesehen davon dass man <a href="http://www.topf-und-deckel.at/uber-uns/" target="_blank"><em>Tini</em> </a>mal erklären müsste, warum die Kombi <strong>Espresso &amp; Grappa Nonino</strong> &#8221;only for boys&#8221; sein sollte). Allerdings hat man uns im El Gaucho ohne Vorwarnung nach 1 Stunde und 20 Minuten mitgeteilt, dass wir in 25 Minuten den Tisch räumen müssten (nach einer Gesamtzeit von nur 1 Stunde und 45 Minuten statt den bei der Tischreservierung genannten 2 Stunden und 30 Minuten!). Deshalb wollten wir uns mit der Nachspeise nicht stressen und haben gleich die Rechnung verlangt. Nach unserer Reklamation hat man wenigsten beim Online-Formular die Tischreservierungszeit auf, die bei El Gaucho angeblich üblichen, 2 Stunden reduziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht zuletzt aufgrund dieses groben Schnitzers im Service tun wir uns sehr schwer das El Gaucho wirklich weiter zu empfehlen. Klar, wer auf der Suche nach einem ordentlichen Steak ist (und dabei wenig Wert auf Ambiente, Beilagen und Service legt) wird im El Gaucho im Design Tower fündig werden. Anspruchsvollere Gäste, denen ein gutes Steak nicht genug ist, sind vielleicht in anderen Steak-Tempeln der Stadt &#8211; wie dem <a href="http://www.flatschers.at" target="_blank">Flatschers </a>oder dem <a href="http://www.gergelys.at" target="_blank">Gergely&#8217;s</a> im Schlossquadrat &#8211; besser aufgehoben. Seiner Fleischeslust kann man zwar im El Gaucho Wien frönen, aber leider (noch) nicht mehr.</p>
<p><strong><a href="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/elgaucho_logo.png"><img class="alignright size-full wp-image-2385" title="El Gaucho Wien" src="http://www.topf-und-deckel.at/wp-content/uploads/2013/10/elgaucho_logo.png" alt="El Gaucho Wien" width="216" height="115" /></a><a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/wenig-empfehlenswert" target="_blank">Wenig Empfehlenswert </a>| <a href="http://www.topf-und-deckel.at/tag/preisleistung-ok" target="_blank">Preis-Leistung: ok</a></strong></p>
<p><strong>El Gaucho Wien<br />
</strong>Praterstraße 1, 1020 Wien<strong><br />
</strong><a href="http://www.elgaucho.at/wien/" target="_blank">www.elgaucho.at/wien</a></p>
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